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Chapter 23
by
Rotstiftakrobat
Was passiert in der Mall?
Eine wahnsinnige Gier
Ich renne. Es ist kein normaler Lauf, es ist eine panische Flucht. Vor mir selbst. Ich sprinte die Treppe hinunter, meine Füße trommeln auf dem Beton, und mit jedem Schritt erinnert mich der Plug schmerzhaft an seine Anwesenheit. Er bewegt sich in mir, eine unangenehme, reibende Bewegung, die einen stechenden **** durch meinen Unterleib jagt. Ich stürze zum Van, krame nach den Schlüsseln und falle beinahe hin, als ich die Tür aufziehe.
Ich springe auf den Fahrersitz und ziehe scharf die Luft ein. Die Bewegung drückt den Plug schmerzhaft tiefer in mich hinein. Ein kurzer, intensiver **** lässt meine Beine zittern. Ich sitze einen Moment regungslos da, atme heftig und versuche, mich zu sammeln. Die Scham und die Aufregung kämpfen in mir einen erbitterten Kampf. Ich schalte das Navi auf meinem Handy ein, tippe „Mall“ ein und starte den Motor. Der Motor des Vans heult auf, als würde er meine innere Zerrissenheit widerspiegeln.
Auf dem Parkplatz der Mall ist es voll. Ich finde einen Platz in der hintersten Reihe und schalte den Motor ab. Ein paar tiefen Atemzüge. Du schaffst das, Jette. Du gehst einfach nur einkaufen. Ich steige aus, und jeder Schritt ist eine Qual. Der Plug ist eine ständige, drückende Präsenz. Ich laufe in Richtung Eingang, mein Herz klopft mir bis zum Hals. Mein Kopf spielt mir verrückte Streiche. Jeder Blick, der auf mir landet, fühlt sich an wie eine Anklage. „Sie wissen es. Sie sehen es durch meine Kleidung. Sie wissen, was ich in mir trage.“, schießt es mir immer wieder durch den Kopf. In Wahrheit mustern mich die Menschen nur kurz. Ich sehe gut aus, das ist alles. Ein junges Mädchen in einem knappen Rock und einem Crop-Top, das hier in Australien nichts wirklich Besonderes ist. Aber für mich fühlt es sich an, als würde ich nackt durch die Menge laufen.
Ich schlendere durch die Geschäfte, aber nichts gefällt mir. Die Sachen sind langweilig, brav, farblos. Meine Hand streicht über Stoffe, die sich fade anfühlen. Im Kopf vergleiche ich alles mit Jez’s Kleidung. Ihre knappen Röcke, ihre gewagten Oberteile, ihre provokante Lingerie. Alles hier wirkt dagegen wie eine Uniform. „Will ich das? Will ich zurück in die Normalität?“, frage ich mich.
Dann spüre ich sie. Blicke. Nicht die flüchtigen, neugierigen Blicke der Passanten. Dies sind intensive, forschende Blicke. Ich drehe mich unauffällig um und sehe sie. Eine Gruppe von fünf jungen Männern, geschätzt Mitte zwanzig, hält einen respektvollen Abstand, aber ihre Augen kleben an mir. Sie folgen mir. Sie murmeln etwas untereinander und lachen leise. Panik steigt in mir auf, kalt und vertraut. Aber dann, unter der Panik, flackert etwas anderes auf. Eine kleine, heiße Flamme. Nervosität, gemischt mit einer aufregenden Gier. Der Stream. Hundertsieben Menschen haben mich begehrt. Und diese fünf Männer hier wollen mich auch. Australien-Jette übernimmt. Eine Stimme in meinem Kopf, flüstert mir Dinge zu: „Schau sie dir an. Sie wollen dich.“
Mein Herz pocht nicht mehr vor Angst, sondern vor Erwartung und Aufregung. Ist das hier mein Australien Abenteuer? Ist es ein ganz anderes als geplant? Ich ändere meine Richtung, laufe zielbewusst auf einen Lingerie-Store zu. Die Tür öffnet sich mit einem leisen Klingeln, und ich werde von der Stille und dem Duft von Rosen und Puder umarmt. Ich gehe direkt zur Abteilung für Strings und Tanga. Meine Finger gleiten über Seide, Spitze und Satin. Ich nehme einen winzigen schwarzen String, halte ihn gegen das Licht und betrachte ihn, als wäre es das interessanteste Objekt der Welt.
Doch meine ganze Aufmerksamkeit gilt der Schaufensterscheibe neben mir. Durch die reflektierende Glasscheibe sehe ich sie. Die fünf Männer haben sich vor dem Geschäft postiert. Sie tun so, als würden sie auf ihre Handys schauen oder sich unterhalten, aber ihre Blicke sind auf mich gerichtet. Zwei von ihnen sind dunkelhäutig. Breite Schultern, selbstbewusste Haltung. Und sofort, ohne dass ich es will, schießt mir das Bild von dem Mann am Strand in den Kopf. Der riesige Umriss in seinen nassen Badeshorts. SizeQueen.
Ein Schauer läuft mir über den Rücken. Eine Mischung aus Angst und einer dunklen, schamlosen Lust. Ich weiß, was ich tun muss. Es ist falsch. Es ist verrückt. Aber ich muss es tun.
Ich tue so, als würde ich nach einem ganz bestimmten Modell suchen, und beuge mich langsam nach vorne. Mit dem Po direkt zum Schaufenster. Der hellblaue Rock rutscht an meinen Oberschenkeln hoch, höher, bis er die unteren Kurven meines Pos freigibt. Der knallpinke Tanga darunter ist nun unübersehbar. Ein leuchtender, provokanter Fleck, der jeden Blick auf sich zieht. Ich bleibe in dieser Position, als würde ich den kleinen Tanga mit den Strasssteinen von Victoria’s Secret ganz genau untersuchen. Ich spüre ihre Blicke wie eine physische Berührung auf meiner Haut. Sie brennen sich in meinen Po, in meine Beine.
Ein Gewissenskonflikt tobt in mir. Die schüchterne Jette aus Deutschland schreit mich an. „Steh auf! Zieh dich an! Was machst du?! Das ist peinlich! Sie lachen dich aus!“ Doch Australien-Jette lacht nur. „Sie lachen dich nicht aus. Sie begehren dich. Sie wollen dich. Genieß es. Du hast die Macht. Du entscheidest, was sie sehen.“ Und ein Teil von mir genießt es tatsächlich. Die Macht. Die Kontrolle. Die Demütigung, die sich in Triumph verwandelt.
Einer der dunkelhäutigen Männer hebt sein Handy. Ich sehe das Blitzen des Kameralichts im Reflex des Schaufensters. Er macht ein Foto. Ein Foto von mir, in dieser demütigenden, aufreizenden Pose. Ein Foto, das er seinen Freunden zeigen kann, das er irgendwo im Internet posten kann. Und es ist mir merkwürdig egal. Die Scham ist noch da, ein flackerndes Licht am Rande meines Bewusstseins, aber die Hitze, die Macht, die pure, ungeschminkte Gier in ihren Blicken, ist viel stärker. Ich bin nicht mehr das Opfer, ich entscheide was sie sehen. In der Demütigung und dem Kontrollverlust liegt eine merkwürdige Form der Macht.
Ganz langsam richte ich mich auf und streiche den Rock wieder nach unten. Den Strassbesetzten VS Tanga halte ich in der Hand. Ich gehe zur Kasse hinüber und bezahle ihn. Mein Unterleib pocht und das kann ich deutlich an dem Plug in meinem Hintern spüren. Es ist unfassbar aufregend.
Finde ich noch etwas in der Mall?
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Jette‘s Abenteuer Down Under!
Ein verrücktes Lebensveränderndes Jahr in Australien
Jette ist 18 Jahre und kommt aus einer recht wohlhabenden im Nord-Westen Deutschlands. Sie hat gerade ihr Abi mit hervorragenden Noten abgeschlossen, aber weiß noch nicht so richtig, was sie machen soll, also los: Ab ins Abenteuer. Ein Jahr Work and Travel in Australien. Weit entfernt von ihrer , ihren Freunden und ein echter Neustart in ein selbstbestimmtes Leben und das Ganze in einem Van. Vanlife: Here she cums!
Updated on Mar 14, 2026
by Rotstiftakrobat
Created on Jan 9, 2026
by Rotstiftakrobat
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