Jette‘s Abenteuer Down Under!

Jette‘s Abenteuer Down Under!

Ein verrücktes Lebensveränderndes Jahr in Australien

Chapter 1 by Rotstiftakrobat Rotstiftakrobat

Wow, nun ist es also soweit. Ich stehe vor einem kleinen Van, den ich mir bereits aus Deutschland über das Internet gekauft habe. Der Van ist ein kleineres asiatisches Modell und soll mein neues zu Hause sein. Den Ausbau des Innenraums muss ich selbst übernehmen. Wie das funktioniert habe ich bereits im Vorfeld in Deutschland mit meinem Onkel, der Tischlermeister ist, geübt. Er wollte sich einen Van bauen und mir wurde schnell klar, dass ich das auch in Australien machen möchte. Was soll ich sagen: Ich liebe Kangaroos!

Der Flug war lang und ging direkt nach Sydney. Voll bepackt bin ich dann mit einem Uber zum Verkäufer des Vans. Bezahlt ist er schon. Ich konnte noch heraushandeln, dass ich seine Werkstatt für den Umbau mitnutzen darf. Das ist wirklich super lieb. Für den Umbau habe ihn einiges an Geld angespart und einen wirklich guten Zuschuss meiner Eltern erhalten. Seit ich 15 bin habe ich in der Dorfgaststätte gekellnert. Der Stundenlohn und das Trinkgeld waren immer ganz nett. Meine Eltern besitzen ein großes Bauunternehmen, das im Ganzen Nord-Westen Deutschlands aktiv ist. Von der Projektleitung bis zur Ausführung liegt fast alles in einer Hand. Meinem Papa ist es aber trotzdem wichtig, dass ich immer arbeite. Er möchte mir das Leben nicht einfach finanzieren und so werde ich auch hier in Australien arbeiten müssen. In Not-Situationen kann ich aber natürlich auf meine Eltern zurückgreifen. Das macht natürlich vieles einfacher und entspannter.

Nun aber zu mir: Wie gesagt, ich bin Jette und erst vor wenigen Tagen 18 geworden. Das Turbo-Abi habe ich gerade bestanden und jetzt heißt es Freiheit! Ich bin recht klein und zierlich. Ja, ich werde selbst mit 18 in Bars gerne nach meinem Perso gefragt, selbst wenn ich nur ein Bier bestelle. Naja, wenn ich auch mit 40 noch jünger aussehe, werde ich mich freuen. Ich bin 1,57m groß oder klein und wiege 45kg. Ich bin aber nicht einfach dünn, sondern schon recht durchtrainiert. Mein Körperfettanteil ist aber laut Aussage meiner Freundinnen bei quasi 0. Ich habe deshalb einen echt süßen Po und ein Sixpack, auf das ich wirklich stolz bin, aber naja: meine Brüste sind halt leider nur ein A-Körbchen. Meine Freundinnen beschreiben mich mit meinen langen, glatten, dunkelblonden Haaren und den blauen Augen immer als Cute und Hot und auch die Jungs in meinem Alter versuchen ab und zu den ein oder anderen Blick zu erhaschen oder sliden bei Insta in meine DMs, worauf ich aber nicht reagiere.

Ich habe früher geturnt und spiele heute Fußball in der 1. Damenmannschaft meines Heimatvereins. Seit ich dort spiele hat sich laut meiner Mitspielerinnen die Anzahl an Jungs und Männern, die zuschauen, deutlich erhöht. Glaube ich zwar nicht, aber naja. Schnell bin ich Stammspielerin auf Linksaußen geworden. Ich bin ziemlich schnell, beweglich und würde einfach mal behaupten, dass auch meine Technik ganz passabel ist. In der Jugend habe ich sogar in einem NLZ gespielt, aber mit dem Abi und meinem Australien-Plan passte auch das nicht mehr. In dieser Saison habe ich mit einigen Toren und Vorlagen aber schon mit 17 Jahren für ein bisschen Aufregung gesorgt. Im Rampenlicht stehe ich aber nicht gerne und mir war es unangenehm, als ich im Verein zur Spielerin der Saison gewählt und bei einem Spiel der 1. Herren vor der Tribüne geehrt wurde.

Ich habe einen wirklich großen Freundeskreis. So ist das hier auf dem Dorf. In meiner Clique sind 12 Mädels in meinem Alter. Die meisten sind recht sportlich. Eine Freundin spielt noch mit mir Fußball und der Rest Volleyball. Bei einer Freundin, deren Eltern einen Hof haben, haben wir schon früher immer in einem alten umgebauten Heuerhaus gefeiert. Das nutzen wir auch heute noch gerne. Außerdem habe ich noch einen Freundeskreis in der nahegelegenen Stadt, in der ich mein Abi gemacht habe. Ein Nachbar von mir sagte mal, etwas abwertend, dass das die reiche High Society sei. Gemein, aber wir sind tatsächlich fast alle Unternehmertöchter, also hat er nicht komplett unrecht. In dem Kreis bin ich die kleine, unschuldige Maus und werde von den Mädels immer für meine Naivität und vermeindliche Unschuld belächelt. Die Mädels geben beim feiern alles und gehen auch gerne nicht allein nach Haus. Ich bin anders. Wurde von meinen Eltern zur Vorsicht erzogen, ziehe mich nicht so aufreizend an und **** trinke ich zwar und auch wirklich nicht ungern, aber meist habe ich am Sonntag doch ein Spiel und am Freitag Training.

Jetzt aber genug zu mir, denn ich möchte euch von meinem Abenteuer Down Under berichten.

Entspricht der Van meinen Erwartungen?

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