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Chapter 21
by
Rotstiftakrobat
Was bringt der nächste Tag mit sich?
Eine Überraschung
Ich weiß nicht, wie ich ins Bett komme. Der letzte bewusste Gedanke ist, dass ich mich einfach fallen lasse, dass der Boden oder das Bett mich auffangen muss. Als ich wieder zu mir komme, liege ich tatsächlich im Bett, das Laken verschmiert mit Sonnencreme und meinem eigenen Schweiß. Die Sonne ist schon aufgegangen und wirft helle Streifen an die Wand. Mein Körper schmerzt, ein tiefer, fast zerreißender Muskelkater, als hätte ich einen Marathon absolviert. Das hatte ich lange nicht mehr. Mein Kopf dröhnt.
Warum bin ich nackt?
Die Frage hängt einen Moment lang in der stillen Luft, und dann bricht die Dammwand. Erinnerungen prasseln auf mich ein, kein sanfter Regen, sondern ein Hagelsturm aus Bildern und Geräuschen. Das Stöhnen aus den Lautsprechern. Das Vibrieren des Magic Wands. Das kalte, schwere Gewicht des schwarzen Dildos in meiner Hand. Mein eigenes, lautes Aufstöhnen, als die Welle der Lust mich zerriss und unter sich begrub.
Oh Gott. Oh mein Gott.
Eine heiße Welle der Scham überrollt mich, so intensiv, dass mir übel wird. Ich rolle mich zusammen, ziehe die Decke über meinen Kopf und wünsche mir, der Erdboden würde sich öffnen und mich verschlingen. Das bin nicht ich. Das ist die Jette aus den Videos der anderen Frau. Das ist JezLovesAnime. Ich bin Jette. Die Fußballerin. Die Schüchterne. Ich mache so etwas nicht. Tränen der Scham und der Verwirrung brennen in meinen Augen.
Ich muss aufstehen. Ich kann hier nicht einfach so liegen bleiben. Mit zitternden Beinen schiebe ich die Decke beiseite und stehe auf. Mein Blick fällt auf den Schreibtisch. Und dort steht er. Der riesige, schwarze Dildo, immer noch mit dem Saugnapf fest auf der Holzplatte klebend. Ein Monument meiner Schande. Mein Gesicht wird glutrot. Wie konnte ich nur? Wie konnte ich diese abstoßende Sache an mich lassen, sie benutzen?
Der Bildschirm des PCs ist noch an. Das ist komisch. Normalerweise sollte er sich längst um Ruhezustand befinden. Langsam, wie zu einer Hinrichtung, gehe ich auf den Schreibtisch zu. Nackt, zitternd, mit Tränen in den Augen. Und dann sehe ich es.
„Nein. Bitte, nein.“
Auf dem Bildschirm sehe ich mich. Nicht die Frau mit den rosa Haaren. Mich. Wie ich gestern im Stuhl saß, den Kopf zurückgeworfen, den Mund geöffnet. Und oben rechts in der Ecke… eine kleine, rote Aufnahme-LED und eine Zahl.
5 Viewer.
Ich erstarre. Die Luft bleibt mir weg. Das ist kein Video. Das ist ein Live-Stream. Ich habe… ich habe mich selbst gestreamt und streame mich auch jetzt. Ein gellender Schrei entweicht meiner Kehle, bricht ab in ein Schluchzen. Die Tränen, die ich bisher zurückgehalten habe, kommen nun mit aller ****. Ich heule, mein ganzer Körper zittert. Panik. Ich habe die Kontrolle verloren. Alles entgleist mir. Mein Leben, mein Work-and-Travel-Jahr, es ist alles eine Katastrophe.
Mit einem letzten Ruck packe ich die Maus. Meine Finger sind so klamm, dass sie abrutschen. Ich klicke wild herum, bis ich den roten Button zum Beenden des Streams finde. Ein Klick. Die Zahl verschwindet. Das Bild von mir friert ein und wird schwarz. Stille.
Ich lasse mich auf das Bett fallen, das Schluchzen reißt mich nicht mehr los. Katastrophe. Das Bild hallt in meinem Kopf wider. Wer hat das gesehen? Was werden die Leute denken? Was wird Brad denken? Oder Jack? Oder… der Mann vom Strand? Sehen die das auch?
Ich weiß nicht, wie lange ich so liege. Minuten, vielleicht eine halbe Ewigkeit. Das Heulen wird zu einem leisen, unterdrückten Wimmern. Die Wut auf mich selbst, der ****, die unendliche Scham, sie mischen sich zu einem giftigen Cocktail. Aber langsam, ganz langsam, kehrt ein kühler, analytischer Teil meines Gehirns zurück. Ich muss wissen, wie schlimm es war.
Ich stehe wieder auf, wische mir die Tränen aus dem Gesicht und setze mich vor den PC. Meine Hände zittern immer noch, aber jetzt sind sie fest. Ich öffne die Statistiken des Streams. Meine Augen weiten sich. Die 5 Viewer waren nur die, die noch da waren, als ich aufgewacht bin. Die Spitze lag bei… 107.
Hundertundsieben Menschen haben mir dabei zugesehen, wie ich mich selbst befriedigt habe. Hundertundsieben. Ich fühle mich krank. Mein Blick wandert zu den Kommentaren. Ich klicke auf das Archiv. Ich muss das lesen. Ich muss meine Schande komplett erleben und wissen wer das gesehen hat.
Die Kommentare fließen über den Bildschirm, eine Flut aus digitaler Gier und Bewertung.
„Damn, this new girl is fire! Where did Jez go?
That German accent when she came… unf.
Finally someone new. Look at that body. That sixpack. This girl could be a huge star!
She looks so innocent but fucks like a pro. Best combo.
Snowbunny confirmed! Look at that pale skin.
Someone needs to teach that girl how to take a real dick. I volunteer.
Bet she's so tight. Would love to stretch her out.
More of her! She has the potential to become a bimbo!
When is her next show? I'd pay to see that.“
Ich sollte angewidert sein. Ich sollte mich schämen und den PC aus dem Fenster werfen. Aber es passiert das Gegenteil. Mit jedem abfälligen, jedem objektifizierenden Wort, das ich lese, spüre ich dieses verfluchte Kribbeln wieder. Es beginnt tief in meinem Bauch, ein warmes, schamloses Pochen, das sich nach außen hin ausbreitet. Die Worte, die mich erniedrigen sollen, zünden etwas in mir. Die Bestätigung. Die Begierde. Die Macht, die sie mir zuschreiben, auch wenn es nur die Macht eines Sexobjekts ist.
Mein Atem wird flacher. Ich starre auf den Bildschirm, auf die Kommentare, die sich stapeln. Mein Körper reagiert, verrät mich aufs Neue. Ich bin wieder da, wo ich gestern war. An diesem gefährlichen, aufregenden Rande des Abgrunds. Und dieses Mal habe ich das Gefühl, dass ich nicht nur zusehe, wie ich falle, sondern dass ein Teil von mir möchte, dass ich springe.
Schaffe ich es mich der Lust zu entziehen?
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Jette‘s Abenteuer Down Under!
Ein verrücktes Lebensveränderndes Jahr in Australien
Jette ist 18 Jahre und kommt aus einer recht wohlhabenden im Nord-Westen Deutschlands. Sie hat gerade ihr Abi mit hervorragenden Noten abgeschlossen, aber weiß noch nicht so richtig, was sie machen soll, also los: Ab ins Abenteuer. Ein Jahr Work and Travel in Australien. Weit entfernt von ihrer , ihren Freunden und ein echter Neustart in ein selbstbestimmtes Leben und das Ganze in einem Van. Vanlife: Here she cums!
Updated on Mar 14, 2026
by Rotstiftakrobat
Created on Jan 9, 2026
by Rotstiftakrobat
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