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Chapter 10 by Meister U Meister U

What's next?

Der Hof

Die Tür zum Gutshaus schwang auf und die jungen Männer strömten in den Hof. Sie waren jetzt vollkommen nackt, ihre Körper eine Galerie muskulöser, zur Schau gestellter Potenz in der abendlichen Dämmerung. Elf erigierte Phalli, schwer und aufrecht, begleiteten ihre Schritte über das Kopfsteinpflaster.

Der Gutsherr stand grinsend bei der verwandelten Klara. "Zum Einreiten erstmal Damenwahl", rief er aus, seine Stimme schallte durch den Hof. "Such dir aus, wer dir den Staub aus der Muschi bläst."

Johannas Blick glitt über die Reihe. Sie suchte nicht nach Sympathie, nicht nach Sanftheit. Ihre Augen blieben an Finn hängen. Sein Glied war nicht das Längste, aber bei weitem das Dickste, eine geäderte, drohende Keule, die steil von seinem Schambein abstand. Ihre Wahl war eine reine, triebgesteuerte Reaktion. Sie deutete mit dem Kinn auf ihn. "Den."

Finn trat vor, sein Gesicht zeigte weder Überraschung noch besondere Freude, nur eine tiefe, erwartungsvolle Ruhe.

Dann fiel aller Blick auf Lena.

Lena zitterte am ganzen Leib, ihr Blick irrte panisch zwischen den nackten Männern hin und her. Die Anspannung war unerträglich. Dann, mit einem erstickten Schluchzer, der sowohl Verzweiflung als auch eine bizarre Art von Erkenntnis enthielt, streckte sie einen zitternden Finger aus.

"Ihn", würgte sie hervor und zeigte auf den jungen Mann mit den blonden Strähnen, der teilnahmslos im Hintergrund lehnte. "Ich... wähle ihn."

Der Blonde schob sich langsam von der Wand. Seine Gleichgültigkeit wich nicht, aber sie bekam eine neue Qualität: fokussierte Aufmerksamkeit. Er trat auf Lena zu, sein schlanker Körper bewegte sich mit einer ruhigen, tierischen Anmut. Er blieb vor ihr stehen, sein Blick nahm sie ganz auf, dieses zitternde, nackte Mädchen, das ihn aus einer Million von Gründen gewählt hatte, von denen sie vielleicht nur einen benennen konnte.

"Du hast mich ausgesucht", sagte er, seine Stimme war überraschend weich, aber undurchdringlich. "Also bin ich dein. Für alles, was du brauchst."

Lena erstarrte. Die Worte trafen sie anders, als sie erwartet hatte. Es war keine Drohung. Es war ein Versprechen. Ein beängstigendes, überwältigendes, aber ein Versprechen. Ihre Hände lockerten sich etwas, ließen die nackte Haut ihrer Arme frei.

"Deine Freundin hat soeben den ersten und wichtigsten Schritt getan", murmelte Finn an Johannas Ohr. "Sie hat zugegeben, was sie antreibt. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit."

Johanna sah, wie Lenas Körper sich unter dem Blick des Blonden verwandelte. Die panische Angst wich einer zitternden, fast schmerzhaften Erwartung. Und in diesem Moment wusste Johanna, dass Lena nicht mehr gehen würde.

Wessen Abend wollen wir uns zuerst ansehen?

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