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Chapter 11 by Meister U Meister U

Wessen Abend wollen wir uns zuerst ansehen?

Lenas

Er nahm ihre Hand. Seine Finger schlossen sich sanft um ihr Handgelenk. "Komm mit." Seine Stimme war ein warmes Versprechen.

Er führte sie durch eine schmale Seitentür in einen kleinen Raum. Ein dickes, weiches Sofa stand dort, in warmes Leder gebettet. Der Geruch nach Zeder und sauberer Wolle hing in der Luft. Er ließ sich sinken, zog sie sanft auf seinen Schoß. Ihre nackte Haut ruhte auf seiner. Seine Wärme drang in sie ein.

"Atme", flüsterte er. Seine Hände glitten über ihre Schultern, strich über ihre Arme. Jede Berührung war eine Frage. Ihre Anspannung begann zu schmelzen. Ein Zittern lief durch ihren Bauch.

"Du bist so schön", hauchte er. Sein Mund war ganz nah an ihrem Ohr. "So vollkommen."

Dann glitt er von ihr hinab. Er kniete sich vor sie auf den weichen Teppich. Seine Hände öffneten sanft ihre Knie. Sie ließ es geschehen. Ihre Muskeln entspannten sich. Eine schwere Wärme breitete sich in ihr aus.

Sein Blick traf ihren. "Ich werde dich jetzt lecken."

Seine Zunge berührte sie. Ein weicher, feuchter Punkt genau an ihrer empfindlichsten Stelle.

Lena zuckte auf. Ein scharfes, keuchendes Geräusch entfuhr ihr. Ihre Hände gruben sich in das Leder des Sofas.

Seine Zunge malte Kreise. Langsam. Zielgerichtet. Jeder Nerv in ihr wurde zu einem flackerndes Feuer. Sie spürte, wie sich etwas in ihr öffnete, eine zarte Knospe, die unter seiner Beharrlichkeit aufplatzte. Ein leises Stöhnen kroch aus ihrer Kehle.

"Mehr", flehte sie.

Seine Zunge drang flach und fordernd in sie ein. Dann konzentrierte er sich wieder auf die Spitze, dieses pochende Zentrum aller Gefühle.

Ihr Becken begann sich zu heben. Unwillkürlich. Ihr Rücken bog sich. Ihre Finger krallten sich in seine Haare um ihn festzuhalten. Jeder Widerstand in ihr löste sich in diesem einen, göttlichen Gefühl auf. Sie war nur noch diese Öffnung, diese Hingabe, dieser steigende, unaufhaltsame Strom.

"Bitte", schluchzte sie. "Oh Gott, bitte."

Ihr Körper wurde steif. Eine weiße, blendende Stille füllte sie aus. Dann brach die Welle über sie hinweg. Ein langer, zitternder Schrei, der sich in ein stummes Beben auflöste. Sie sank zurück in das Leder, völlig erschöpft, völlig erfüllt. Sein Gesicht, glänzend von ihr, war das Letzte, was sie sah, bevor sie die Augen schloss. Ein friedliches, träges Lächeln lag auf ihren Lippen.

"War das Geil. Bitte schlaf mit mir. Ich will auch deinen Schwanz in mir spüren."

Seine Augen, bisher weich von Zuneigung, wurden dunkel. Ein tiefer, zufriedener Atemzug hob seine Brust. Er stand auf, sein Schatten fiel über sie.

"Alles was du willst."

Er hob sie vom Sofa. Ihre Glieder waren schwer, nachgiebig. Er trug sie zur breiten Liege, legte sie sanft in die Kissen. Sein Körper bedeckte sie, eine warme, feste Decke. Seine Haut duftete nach Salz und Sonne.

Er küsste sie. Seine Zunge spielte mit ihrer. Seine Hände strichen über ihre Hüften, öffneten sie für ihn. Sie spürte seine Spitze, hart und heiß, an ihrer eigenen Weichheit.

"Führ mich", flüsterte er gegen ihren Mund.

Ihre Hände fuhren herab, umschlossen ihn. Sie führte ihn zu sich. Langsam, unendlich langsam, gab sie ihm nach. Er füllte sie aus, streckte sie, vervollständigte sie. Ein gesättigtes Seufzen entwich ihr.

Er begann sich zu bewegen. Jeder Stoß war tief, gefühlvoll, perfekt. Keine Eile, keine Gier. Nur eine rhythmische, unaufhaltsame Verschmelzung. Ihre Nägel gruben sich in seinen Rücken. Ihre Beine schlang sich fester um ihn.

"Mehr", stöhnte sie, "bitte, mehr."

Sein Atem ging schwerer. Seine Hüften fanden einen schnelleren Takt. Jeder Stoß traf ihren Kern, ließ sie zucken, ließ sie brennen. Sie bestand nur noch aus Gefühl, nur noch aus diesem sich aufbauende Sturm in ihrem Bauch.

Ihr Schrei durchschnitt den Raum, laut, ungehemmt. Ihr Körper klammerte sich an ihn, zuckte in einer langen, zitternden Welle. Erst dann, mit einem letzten, tiefen Stoß, ließ er sich auch fallen. Ein heiseres, triumphierendes Keuchen in ihrem Ohr.

Schweigen. Nur ihr gemeinsamer, schwerer Atem. Sein Gewicht auf ihr war eine Last, die sie willkommen hieß. Seine Lippen berührten ihre Schläfe.

"Was auch immer ich dafür auf mich nehmen muss. Schon dafür hat es sich gelohnt. Ich bleibe."

What's next?

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