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Chapter 9 by Daemony Daemony

What's next?

Zurück auf die Straße

Schwer atmend versuchte Heike, sich einigermaßen zu beruhigen. Ihr befangener Blick nach oben zeigte, wie Nummer eins breit grinsend seinen noch immer halb-steifen und tropfenden Pinsel wegpackte. Sie konnte die energisch hervorgestoßenen Worte, die er seinem Kameraden zuwarf, nicht verstehen, der Tonfall sprach jedoch eine eindeutige Sprache.

Nummer zwei hatte sich derweil nach hinten an die Wand gelehnt. Sein Hosenschlitz, mit dem Heike dieses Spiel begonnen hatte, das für sie ungeheuer nach hinten losgegangen war, stand weiterhin offen. Sein Kopf leuchtete knallrot, was den Eindruck erweckte, als schösse sein Blutdruck durch die Decke. Doch machte er keine Anstalten, sich der am Boden kauernden Europäerin wieder zu nähern. Heike war hin und her gerissen, ob sie darüber erleichtert oder enttäuscht sein sollte.

Ohne der Frau, die er gerade gnadenlos durchgefickt hatte, die geringste Beachtung zu schenken, redete Nummer eins weiter und ging hinaus, um zu pinkeln. Allein mit Heike kam Nummer zwei einigermaßen zur Besinnung.

"Ich glaube, es ist das Beste, wenn Sie auf kürzestem Weg in Ihr Apartment zurückgehen", schlug er auf Englisch vor.

Sie nickte und rappelte sich mühsam auf. Konsterniert sah sie an sich herab. Ihre Brüste sahen durch die rohe Behandlung gerötet aus, insbesondere die Nippel standen dunkel und prall hervor. Stellenweise waren die Spuren scharfer Fingernägel zurückgeblieben. Und in ihrem Schoß war eine heillose Sauerei angerichtet, Sperma sickerte aus ihrer Scheide, verklebte alles und lief zäh an den Oberschenkeln herunter. So konnte sie unmöglich zu Fuß durch die Siedlung laufen.

"Haben Sie hier einen Waschraum, wo ich mich sauber machen könnte?", fragte sie hoffnungsvoll.

Ihr Gegenüber wies mit dem Kinn in Richtung des winzigen Anbaus aus unverputztem Beton, in dem sein Kollege verschwunden war. Heike schüttelte den Kopf. Mit dem wollte sie jetzt lieber nicht in einem kleinen, uneinsehbaren, verschlossenen Raum sein. Zumal die Chance, dass es hier getrennte Toiletten gab, gegen Null gehen dürfte. Ergeben ließ sie die Schultern hängen. Da blieb ihr wohl keine andere Wahl, als sich so, wie sie aussah, auf den Rückweg zu machen. Den Pareo konnte sie notdürftig überwerfen, um zumindest die wesentlichen Partien ihres Körpers zu bedecken. Allerdings reichte das Tuch nicht sehr weit über ihren Po nach unten. Sie hatte das Teil ursprünglich auch nur gekauft, um sich auf dem Weg zum und vom Hotelpool etwas umlegen zu können.

Kurzentschlossen nahm sie ihr noch um einen Knöchel baumelndes Höschen und reinigte damit mehr schlecht als recht ihre Beine. Angewidert betrachtete sie das nach dieser Aktion völlig verschmierte Stückchen Stoff. Nie würde sie sich überwinden können, es noch einmal anzuziehen. Sie schaute sich um und entdeckte einen Mülleimer, in dem sie es entsorgte.

Mit einem Kopfnicken, das eine halbe Entschuldigung enthielt, verabschiedete sie sich von dem Wächter, der inzwischen auch wieder seine Hose gerichtet hatte. Dann schlurfte sie mehr oder minder angezogen aus dem Häuschen hinaus in die Sonnenhitze.

Nach wenigen Schritten blieb sie wie angewurzelt stehen. Wo war ihre Schlüsselkarte? Sinnlos tastete sie ihre Seiten ab, wo natürlich keine Tasche oder sonst ein Aufbewahrungsort für das wichtige Utensil zu finden war. Wie dusslig konnte man nur sein?! Sie hatte die Chipkarte vergessen mitzunehmen. Sie drehte sich um und fragte kleinlaut:

"Können Sie mich eventuell in meine Wohnung hineinlassen? Ich habe meinen Schlüssel vergessen."

Mit zusammengekniffenen Augen schaute sie der Mann misstrauisch an. Die Situation gefiel ihm ganz und gar nicht. Er hatte sein Urteil über diese blonde, europäische Schlampe offenbar gefällt und das Ergebnis war nicht schmeichelhaft für sie. Sie ging allein ohne männliche Begleitung auf die Straße, noch dazu in absolut schamloser Aufmachung, dann bot sie sich ihm in eindeutiger Weise an, fasste sogar aus eigenem Antrieb seinen Schwanz an und ließ sich vor seinen Augen hemmungslos von einem anderen ficken. Nein, sie war völlig ehrlos. Mit so einem Weib wollte er nichts zu tun haben.

"Wir haben einen geheimen Code, um die Türen zu öffnen, der aber nur im Notfall benutzt werden darf."

"Irgendwie ist das jetzt gewissermaßen sowas wie ein Notfall, oder?", kicherte sie verlegen.

"Tut mir leid, ich muss erst meinen Vorgesetzten fragen", beschied er sie.

Er griff zum Telefonhörer und lauschte auf das Rufzeichen. In diesem Augenblick ging die Tür vom Klohäuschen auf.

Kommt Heike zurück in ihre Wohnung? Und wenn ja, wer lässt sie hinein?

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