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Chapter 10
by
Daemony
Kommt Heike zurück in ihre Wohnung? Und wenn ja, wer lässt sie hinein?
Heikes Deal mit dem Wachmann
Nummer eins schlenderte fies grinsend auf Heike zu und baute sich breitbeinig vor ihr auf. Dabei musterte er sie von Kopf bis Fuß. Sie widerstand dem Impuls, den Saum ihres Pareo nach unten zu ziehen, damit er nicht darunter sehen könnte. Aber genau diese Bewegung würde es vermutlich verraten, dass sie darunter gar nichts mehr anhatte. Er sah sie mit einem Ausdruck an, der zwischen Gleichgültigkeit und leichtem Spott schwebte.
Heike schluckte ihren Ärger und ihren Ekel herunter. Vielleicht schaffte sie es, eine weniger angespannte Beziehung zu ihm aufzubauen, wenn sie ihn mit Namen ansprechen konnte?
"Ich heiße übrigens Heike. Wie ist denn eigentlich Ihr Name?"
"Rami. Und das ist Faris."
Er wies mit dem Kinn in Richtung seines Kollegen. Seine Augen verengten sich, als er diesen beim Telefonieren sah. Ohne ein weiteres Wort eilte er an der Frau vorbei und nahm ihm den Hörer aus der Hand.
„Was ist los?“, fragte er knapp. "Hat das mit ihr zu tun?", und warf Heike einen Blick zu, als sei sie ein lästiges Insekt.
Faris, der nun noch nervöser wurde, als er ohnehin schon war, erklärte die Situation hastig: „Sie hat ihre Schlüsselkarte vergessen und will in ihre Wohnung. Ich wollte den Vorgesetzten anrufen.“
Rami musterte Heike mit seinen dunklen Augen, was ein tiefes Unbehagen in ihr auslöste. Seine Lippen verzogen sich dabei zu einem schmalen Lächeln, das sie noch mehr verunsicherte.
„Natürlich hat sie ihren Schlüssel vergessen“, zischte er zynisch, bevor er drohend einen Schritt auf sie zuging. „Frauen wie sie sind immer in Schwierigkeiten, nicht wahr?“
Heike wich unwillkürlich zurück, aber sie **** sich, tapfer den Blickkontakt zu halten.
„Ich habe einfach nur einen kleinen Fehler gemacht. Das ist nichts Schlimmes. Sie müssen mir nur die Tür aufmachen, mehr brauchen Sie nicht zu tun.“
Rami schnaubte und zog seine Schlüsselkarte aus der Hosentasche. „Natürlich könnte ich dich reinlassen. Aber... was bekomme ich dafür, wenn ich das tue?“
Seine Worte hingen in der heißen Luft und ließen Heikes Herz schneller schlagen. Sie spürte die Spannung, die von ihm ausging – eine Mischung aus Testosteron und Machtgehabe, die sie gleichzeitig wütend und ängstlich machte. Sie wollte nicht abhängig von ihm sein, schon gar nicht unter diesen Bedingungen.
„Warum wollen Sie mir nicht einfach helfen?“, fragte sie mit festerer Stimme, als sie sich fühlte. „Es ist doch Ihr Job, oder?“
Faris, der das Gespräch mit nervösen Augen beobachtete, trat von hinten an seinen Kameraden heran und fasste ihn am Arm.
„Rami, lass sie einfach rein. Es gibt keinen Grund, das hier weiter in die Länge zu ziehen.“
Rami schien für einen Moment nachzudenken, dann verzog sich sein Gesicht zu einem schiefen Grinsen. „Vielleicht hast du recht, Faris. Aber sie sollte vorsichtiger sein. In einem Land wie diesem geht man nicht einfach so spazieren, ohne vorbereitet zu sein. Schon gar nicht als Frau. Hier ...“
Er hielt ihr die Schlüsselkarte hin, als wolle er sie ihr geben. Aber als sie danach griff, zog er seine Hand im letzten Moment zurück.
„Ohne den Geheimcode nutzt sie dir gar nichts, Blondie. Hast du denn gar nichts im Kopf?“
**** musste Heike zugeben, dass er recht hatte. Sie warf einen Blick auf Faris, ob sie von ihm Hilfe erwarten könnte. Der aber zuckte nur mit den Schultern. Notgedrungen musste sie auf Ramis Forderung eingehen.
"Ich könnte Ihnen in meiner Wohnung etwas zu **** anbieten", schlug sie vor.
"Na, also. Das ist doch immerhin ein Anfang."
Danach unterhielt er sich wieder in ihrer Muttersprache mit Faris. Dem Tonfall nach schien der nicht damit einverstanden zu sein, was Rami ihm sagte. Fast klang es so, als würden sie sich streiten, aber sicher sein konnte sich Heike darüber nicht. Am Ende setzte sich Rami wie erwartet durch.
"In Ordnung. Ich bringe dich zu deiner Wohnung und öffne die Tür für dich."
Heike murmelte ein knappes „Danke“. Sie war es leid, sich vor dem Macho klein zu machen, aber die Situation ließ ihr ****.
"Nach dir", feixte er.
Sie spürte die Blicke der beiden Männer auf sich, während sie sich umdrehte und in Richtung ihres Apartments ging. Rami folgte ihr mit wenigen Schritten Abstand. Ohne hinzusehen wusste sie, dass seine Augen an ihrem Po klebten, der von dem knappen Tuch kaum bedeckt war. Sie biss die Zähne zusammen und marschierte weiter.
Wie versprochen schloss er die Tür auf, wobei er sorgfältig darauf achtete, dass sie ihm beim Eingeben des Codes nicht zuschauen konnte. Ergeben seufzend bat sie ihn herein und in die Küche.
"Was darf ich Ihnen anbieten? Wasser, Tee?", und nachdem sie einen Blick in den Kühlschrank geworfen hatte, setzte sie fort: "Saft, Wein, Bier?"
Beim letzten Wort leuchtete sein Gesicht auf.
"Gib mir ein kaltes Bier!"
Sie bediente ihn und entschuldigte sich dann.
"Ich würde mich gerne ein wenig frisch machen. Sie finden den Weg hinaus ja sicher selbst, nicht wahr?"
Er nickte, während er mit langen Zügen die Flasche leerte.
Heike floh geradezu ins Schlafzimmer. Kaum hatte sie die Tür hinter sich geschlossen, lehnte sie sich dagegen und atmete tief durch. Ihr Herz hämmerte in ihrer Brust, und sie fühlte sich vollkommen ausgelaugt. Sie hatte eindeutig mehr Abenteuer bekommen, als sie beabsichtigt hatte. Aber etwas in ihr sagte, dass Rami und Faris nur der Anfang waren.
Verschwindet Rami tatsächlich aus der Wohnung? Und was macht Heike nun?
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Heike in al-Baha
Sie begleitet ihren Mann ins Ausland.
Heike ist alleine in dem Luxusbungalow, während ihr Mann arbeitet.
Updated on Jun 11, 2025
by Daemony
Created on Sep 3, 2023
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