Wird Alex herausfinden, was gerade passiert ist?
Zumindest mal versucht er es
Alex war von der ganzen Situation mindestens ebenso verwirrt wie sie. Hatte er eben tatsächlich- Klar, er hatte eine gewisse Erinnerung daran, was er eben getan hatte, aber was ihn dabei geritten hatte, darauf konnte er sich absolut keinen Reim machen. War es irgendwie eine Nebenwirkung der Kräfte, die er von Dianas Blut erhalten hatte? Denn auch Diana verlor ja ziemlich die Beherrschung, wenn sie ficken wollte, und so wie er mit Sandy auseinandergegangen war, hatte er ja auf jeden Fall noch eine zweite Runde gewollt. Aber andererseits - warum war das dann so plötzlich passiert? Selbst Diana konnte sich ja meist noch eine Zeit lang beherrschen, und ihn hatte es einfach so überkommen, so heftig, dass er noch nicht einmal darüber nachgedacht hatte. Oder war das irgendeine Kraft, die Tamara von ihrer Mutter geerbt hatte? Lorena hatte zwar gesagt, ihre Töchter wären "normal", aber gab es hier vielleicht Ausnahmen?
Es half nichts, von alleine würde er nicht auf die Lösung kommen. Er erhob sich vom Bett, zog seine Hosen wieder an und machte sich dann auf dem direkten Weg zurück zu Lorenas Zimmer. Sie hatte wahrscheinlich die meiste Erfahrung mit diesen Dingen, auch die anderen respektierten ja ihre Autorität - das kam bestimmt nicht von ungefähr. Zumindest einmal wollte er ihr die Situation schildern, in der Hoffnung, dass sie für jemanden wie ihn, der gerade erst begonnen hatte, seine Kräfte zu entdecken, Verständnis hatte und vielleicht auch vermitteln konnte. Das letzte, was er wollte, war sein gutes Verhältnis zu Tamara wegen dieser Sache aufs Spiel zu setzen.
An dem Zimmer angekommen, klopfte er an der Tür. Keine Antwort. Tom klopfte noch einmal. "Wer stört?" kam eine leicht gereizte weibliche Stimme zurück - er konnte sie nicht genau zuordnen, aber Lorena schien es nicht zu sein.
"Äh, hier ist Alex", rief er. "Kann ich kurz reinkommen?"
"Wenn's wichtig ist, okay", war die Antwort. "Aber mach schnell!"
Etwas angesäuert über den unfreundlichen Empfang öffnete er die Tür und trat ein - und wusste auch augenblicklich, warum es kein guter Zeitpunkt war: Lorena lag auf ihrem großen Himmelbett, und zusammen mit ihr Fanny und Steffi. Eines der Mädchen war gerade dabei, hingebungsvoll mit ihren Titten zu spielen und filmte sie dabei mit dem Handy, das andere hatte fast seinen gesamten Unterarm in ihrer Möse stecken und fistete sie, während sie zu ihm sah. "Und, was willst du?"
Alex schluckte. "Also, wenn ihr beschäftigt seid, kann es warten-"
"Nein, bleib nur", meldete sich zu seiner Überraschung Lorena mit etwas wackeliger Stimme zu Wort. "Steffi, mach mal kurz langsam."
"Mh." Widerstrebend zog sie ihren vor Nässe glänzenden Arm aus der Spalte ihrer Mutter. "Hopp, beeil dich!"
Mit einem kurzen Durchatmen zog Alex die Tür hinter sich zu. "Ich hab da ein etwas heikles Thema wegen meinen Kräften, Lorena. Kann ich dich kurz alleine sprechen?"
Lorena lächelte mit geröteten Wangen, was auch daran lag, dass Fanny weiterhin ihre Möpse verwöhnte und gerade dabei war, ihren linken Nippel mit der Zunge zu umspielen. "Was immer du mir sagen möchtest, es wird dieses Zimmer nicht verlassen. Die beiden hier sind manchmal etwas frech, aber sie können ein Geheimnis für sich behalten. Also, sprich!"
"Na ja..." Alex seufzte leise. "Ich hab das Gefühl, ich hab meine Kräfte nicht so ganz unter Kontrolle. Weißt du, vorhin..."
Er schilderte Lorena kurz, was aus seiner Sicht geschehen war, und als er an die Stelle kam, an der er anscheinend über Tamara hergefallen war, ließ auch Fanny von ihrer Mutter ab und hörte ihm interessiert zu. Schließlich war er am Ende seiner Ausführungen: "Tamara meint, ich hätte irgendwas an ihren Gedanken manipuliert, aber so was kann ich doch gar nicht!"
Lorena sah ihn einige Sekunden lang nachdenklich an. "Du hast recht, das klingt wirklich rätselhaft", sagte sie dann. "Schon, dass du sie dir quasi einfach so zum Sex gepackt hast, ohne es wirklich zu wollen, ist nichts Normales, und dass sie wie einer Art Duldungsstarre gewesen sein soll - es passt nicht."
"Das erste kann ich mir noch irgendwie aus Dianas Blut heraus irgendwie erklären", meinte Alex. "Auch Diana verliert irgendwann die Beherrschung, wenn sie erregt ist, und-"
"Nicht, wenn sie nur erregt ist", widersprach Lorena. "Diana muss bereits ein gutes Stück in ihrer Transformation sein, damit ihr Paarungsdrang so stark wird. Aber du warst noch nicht größer als sonst, als es angefangen hat, richtig? Du bist erst gewachsen, als Tamara schon auf deinem Schwanz saß."
Alex nickte. "Spielt das eine Rolle?"
Zu seiner Überraschung lachte Lorena. "Eine riesige. Wenn du deine Kräfte von Diana hast, können die schlecht anders funktionieren als ihre. Und eigene Kräfte hattest du vorher keine - das wäre dir bestimmt aufgefallen, du bist ja keine neunzehn oder zwanzig mehr. Hm. Was du mir da von Tamara schilderst, das erinnert mich aber an etwas anderes."
"Aha?"
"Es gibt einige Männer mit paramenschlichen Eigenschaften, die Frauen auf sich prägen können." Lorena setzte sich ein Stück auf. "Wenn die Sex mit Frauen haben, verändern sie deren Psyche so, dass sie quasi süchtig nach ihnen werden. Sie sehnen sich körperlich nach der Nähe dieser Männer, und egal, was sie mit ihnen machen, sie können sich nicht dagegen wehren. Und Befriedigung können sie nur noch bei diesen Männern finden, nirgendwo sonst mehr. Wenn Tamara quasi willenlos alles gemacht hat, was du wolltest, war es vielleicht wegen so was."
Alex überlegte kurz. "Das kann's aber eigentlich nicht sein. Tamara hatte noch gesagt, sie hätte kurz vorher noch mit Steffen geschlafen-"
Fanny nickte eifrig. "Hat sie auch. Ich hab die beiden toben gehört. Klang nicht so, als hätte Steffen sie nicht befriedigen können-"
"Nach deiner Meinung hat keiner gefragt, Liebes", wies Lorena sie sanft zurecht und blickte danach wieder zu Alex. "Es tut mir leid, aber mehr weiß ich darüber auch nicht. Ich habe ein bisschen Erfahrung mit paramenschlichen Kräften, aber das, was du da beschreibst, habe ich noch nichts erlebt."
"Und was soll ich jetzt machen?" Alex sah sie etwas hilflos an. "Was soll denn Tamara denken, wenn ich für das alles keine gescheite Erklärung habe?"
Lorena sah ihn mitfühlend an. "Das musst du schon sie fragen, oder?"
1 comment
No comments yet
The story has no discussion yet. Leave a note here when a branch gives you something to say.
No chapter comments yet
No one has commented on this branch yet. Add the first note above.