Ist sie damit zufrieden?
Ziemlich
Mit einem amüsierten Kopfschütteln sank Alex neben ihr aufs Bett. "Zugegeben", sagte er, "das war gar nicht übel."
Jessie nickte entspannt. "Ja, ich war nicht schlecht", sagte sie. "Könnte ich öfter machen."
"Du?" Alex sah irritiert zu ihr. "Wieso du?"
"Na, du hast ja nicht viel gemacht", gab Jessie zurück, "ein bisschen rein und raus, aber nix Besonderes. Die ganze Arbeit, die hatte ja ich."
Alex verzog das Gesicht. "Also komm! Du hast doch förmlich drum gebettelt, dass ich-"
Mit einem Lachen stupste ihm Jessie den Ellenbogen in die Seite. "Mensch, Alex, nimm doch nicht alles ernst, was man dir sagt! Natürlich warst du klasse. Hat mir gefallen, dein Fick. Hast was drauf. Es war..." Sie schien kurz nach den richtigen Worten zu suchen.
"Es war nicht wie mit Connor", schlug Alex vor.
"Nein, das wollte ich nicht sagen!" widersprach Jessie sofort. "Ich meine- Du hast recht, es war nicht wie mit Connor, aber das ist auch nicht so wichtig. Ich wollte dich nicht als Ersatz für ihn. Ich wollte dich, weil ich für dich was fühle."
Alex legte den Kopf leicht zur Seite. "Also nicht, weil sonst kein anderer Mann hier im Haus mehr in Frage kommt?"
Erneut stieß ihm Jessie den Ellenbogen in die Seite, diesmal aber deutlich härter. "Ey, jetzt sei nicht so!" meinte sie pikiert. "Wenn mir's einfach nur ums Ficken ginge, könnt ich es wie Hathors Töchter machen und mich in irgend einer Bar aufreißen lassen. Ich werd da draußen nicht gesucht, ich kann mein Gesicht frei zeigen. Ich wollte jemanden in mir, der mir nahe ist. Und du-" Sie lächelte. "Na ja, ich fühl mich dir eben ziemlich nahe. Geht dir das nicht genauso?"
"Doch, schon", nickte Alex. "Ich fühl mich mir selbst auch ziemlich nahe. Und dir natürlich auch", fügte er schnell hinzu, als er Jessies Gesichtsausdruck bei seinem schlechten Witz bemerkte. "Entschuldige. Ich lass es mit dem Humor besser sein."
"Nein, ist okay", lächelte Jessie zurück. "Ich hab ja damit angefangen, und es tut mir, glaube ich, ganz gut, wenn ich ab und zu mal ein bisschen Gegenwind kriege. Vor allem, wenn's von einem Freund ist." Sie sah ihn lange an. "Du, Alex?"
Alex erwiderte den Blick. "Ja?"
Sie rückte etwas näher an ihn heran. "Magst du das nachher wieder machen? Vielleicht mit mir auf dir drauf?"
"Ich hab nix dagegen", meinte Alex, "aber vielleicht Tamara. Ich frag sie mal."
"Weißt du was?" lächelte Jessie. "Das mach ich einfach selbst!"
"Wie oft?" wollte Tamara wissen, als Jessie sie kurze Zeit später ansprach. "Hoffentlich doch nicht ständig!"
"Na, so zweimal am Tag wäre schon schön", gab Jessie zurück. "Wann genau, das ist mir egal."
Tamara sah sie scharf an. "Und wieviel zapfst du ihm jedes Mal ab? Wenn er kommt, meine ich."
Jessie zuckte mit den Schultern. "Acht, neun Spritzer oder so? Hab nicht genau mitgezählt."
"Achsoooo." Tamara lachte. "Na, das geht in Ordnung. Wenn Alex meinen Bauch flutet, dann mindestens mit der dreifachen oder vierfachen Menge. Zwei Mal am Tag neun Ladungen, die geb ich dir gerne ab. Ist doch kein Problem unter Freundinnen!"
"Also, es ist immer noch mein Sperma, Schatz", merkte Alex schmunzelnd an.
Tamara sah zu ihm. "Aber alles davon gehört in meinen Bauch", grinste sie. "Und wenn es woanders landet, dann muss das schon sehr gute Gründe haben. Aber-" Sie wandte den Blick wieder zu Jessie. "Du bist natürlich ein guter Grund."
Mit etwas schiefem Lächeln sah Jessie zurück zu ihr. "Na, besten Dank auch. Wenn dir's aber nur um sein Sperma geht, dann kann ich das auch gerne für dich drin lassen. Von mir aus muss er bei mir nicht abspritzen; es reicht, wenn ich zwei- oder dreimal von ihm komme."
"Das wäre sogar noch besser!" Tamaras Augen leuchteten. "Mehr für mich!"
"Und ich steh dann mit einem prallen Sack da und warte darauf, dass du mir den Druck ablässt?" Alex fand das nun doch nicht mehr so lustig. "Also, irgendwo hört es auf! Ich bin doch nicht nur eure Fickmaschine!"
Tamara legte den Kopf zur Seite und sah ihn einen Moment lang nachdenklich an. Dann lächelte sie. "Pass mal auf. In einer Stunde oder so kannst du doch wieder, oder? Ganz von selbst, ohne irgendwelche Hilfsmittel."
Alex nickte. "Denke schon. Warum fragst du?"
"Weil ich, glaube ich, eine ganz gute Idee habe..."
Fünfzig Minuten später saß Jessie auf Alex' Schwanz und sang leise "Riders on the storm", während sie mit ihren Hüften auf ihm wippte. Und neben ihr kniete Tamara und wartete nur darauf, dass sie kam und ihr Platz frei wurde.
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