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Chapter 11

What's next?

Yasemin sieht erstmals ihre Wohnung

Silvia hüpft vor Ungeduld auf dem Sofa auf und ab, während die neue Mieterin sich sammelt und nach Worten sucht. Noch nie hat sie mit jemandem darüber gesprochen, dass sie schon mal Sex hatte. Sogar öfter als einmal, was es nicht besser macht. Kein Mensch weiß davon. Keiner, außer den beiden Männern natürlich. Und die beiden wissen nichts voreinander. Endlich hat sie sich soweit unter Kontrolle, dass sie darüber berichten kann. Amüsiert hört die Ältere zu, verzieht aber keine Miene, um Yasemin nicht zu verschrecken.

SORRY, no details. Check CHOYA GUIDE Rule No. 1: If a character describes events that happened when they were younger than 18, it is not allowed to depict events in an erotic context. (It is still allowed to offer information about the character in a reporting, non-arousing manner.)

Noch bevor die Erzählung beendet ist, klopft es und ein etwa Vierzigjähriger steckt den Kopf herein. Seine dunkelbraunen Haare hat er gegelt und nach hinten gekämmt, im vergeblichen Versuch, seine beginnende Glatze zu kaschieren.

"Ach, hallo Ivan. Das ist Yasemin, unsere neue Mitbewohnerin. Yasemin, das ist unser Hausmeister", stellt Silvia die beiden sich gegenseitig kurz vor, um die Verlegenheit der Neuen zu überspielen. "Du zeigst ihr die Wohnung?"

"Ja, genau", brummt er mit einem missbilligenden Blick auf die benutzten Gläser. "Das räume ich aber nicht auf."

"Kein Problem", beruhigt die erfahrene Frau, "ich kümmere mich drum. Du bringst sie jetzt aber besser gleich hoch. Sie ist schon ganz aufgeregt und neugierig."

Während sie gemeinsam die Treppen in die dritte Etage hinauf steigen, hat Yasemin die ganze Zeit über das unangenehme Gefühl, dass der ältere Mann sie abschätzend von der Seite ansieht. Was denkt er denn von ihr? Sie hat nicht die Absicht, irgendwelche Hausmeisterdienste in Anspruch zu nehmen, das hatte sie ja schon dem Hausbesitzer gesagt. Alles, was in der Wohnung vielleicht an Handwerklichem zu tun war, traute sie sich zu, selbst zu erledigen.

An der Tür mit der aufgemalten Nummer 3 B angekommen, bedankt sie sich bei ihm.

"Dann wünsche ich einen schönen Aufenthalt. Wenn du etwas brauchst, melde dich einfach bei mir." Mit den letzten Worten blinzelt er ihr anzüglich zu.

"Das ist sehr freundlich, aber ich denke, ich komme zurecht", erwidert sie. Doch als er sich schon abgewendet hat, fällt ihr ein: "Ach, wo ist denn der Wohnungsschlüssel?"

"Es gibt keinen. Alle Wohnungen stehen jederzeit offen. Hat dir Herr Meller das nicht erklärt?"

Peinlich berührt stimmt sie zu, auch im Mietvertrag ist es so festgehalten. Sie hätte es wissen müssen. "Ja natürlich, Sie haben Recht. Es ist für mich nur noch alles sehr ungewohnt. Bitte entschuldigen Sie." Dass er sie ungefragt duzt, lässt sie durchgehen.

Endlich betritt sie ihr neues eigenes Reich. Überrascht stellt sie fest, dass das Apartment komplett möbliert ist. Das hatte sie aus der Wohnungsbeschreibung nicht herausgelesen. Aber um so besser. Sie hatte sich schon Gedanken gemacht, wie sie an preiswerte, gebrauchte Möbel herankommen sollte, um alles einzurichten, ohne ihr knappes Budget zu überreizen. Gespannt schaut sie sich um. Alles sieht nagelneu und keineswegs billig aus. Dann lässt sie sich mit einem zufriedenen Seufzer rücklings aufs Bett fallen und breitet die Arme aus. Endlich eine Wohnung nur für sie alleine. Davon träumt sie schon lange.

Silvia schleicht sich derweil ungesehen hinter den beiden her und huscht in die WG auf demselben Stockwerk, als Yasemin in ihrem Apartment verschwindet und die Tür hinter sich zuzieht. Wie verabredet wartet Scheibner hier auf seine Gelegenheit.

Er hat die Zeit nicht ungenutzt verstreichen lassen. Er sitzt auf dem Sofa, trägt nur noch sein Unterhemd und ist mit einem intensiven Zungenkuss mit Clodette beschäftigt, während er energisch ihre Brüste knetet. Gleichzeitig kniet Chloe zwischen seinen Beinen, seinen dicken Schwanz tief in ihrem Mund und lässt ihren Kopf hoch und nieder pendeln. Oder war es genau anders herum? Ach, diese eineiigen Zwillinge. Silvia konnte sie schlichtweg nicht auseinanderhalten.

Anstatt sich bemerkbar zu machen, pirscht sie sich leise an die vermeintliche Clodette heran und greift ihr von hinten zwischen die Beine. Wie erwartet ist die Französin klatschnass und stöhnt frenetisch, als jemand hinterhältig zwei Finger in ihrer gierigen Möse versenkt und gleichzeitig den Daumen gegen ihre angeschwollene, reizbare Klit drückt.

Dies weckt die Aufmerksamkeit des Mannes. Er löst sich ein wenig unwillig aus der Umarmung. Als er Silvia erkennt, wendet er sich aber sofort ihr zu und verscheucht seine bisherigen Gespielinnen. Schmollend lassen die zwei Zwillinge von ihm ab, blasen aber nicht lange Trübsal. Clodette zieht Chloe (oder umgekehrt?) auf den Teppich, wo sie in einer 69er Stellung übereinander herfallen. "Und?", fragt Scheibner, der grinsend den beiden Grazien auf dem Boden zusieht.

Silvia lässt sich weder davon, noch von den schmatzenden, stöhnenden Hintergrundgeräuschen irritieren und berichtet: "Sie hat unterschrieben und ist drüben."

"Wundervoll!" Der Mitinhaber klatscht begeistert in die Hände und federt hoch mit einer Energie und Beweglichkeit, die man einem Mann seines Alters und seiner Statur nicht zugetraut hätte. Die kleine Yilmaz in seine Fänge zu bekommen, macht ihn gefühlt zwanzig Jahre jünger. Stracks strebt er auf den Flur, ohne sich die Mühe zu machen, seine vor ihm aufragende Erektion zu verbergen.

"Warte mal kurz", ruft ihm die Komplizin nach.

"Was?"

"Sie ist keine Jungfrau mehr." Schade, denkt er sich, aber er wird trotzdem seinen Spaß haben. Noch mehr hellt sich seine Stimmung auf, als er erfährt: "Das darf aber ihre **** nicht erfahren. Ist so ein Ehren-Ding. Ach, und übrigens: Meller hat ihr zwei Monate Probezeit gewährt. Er wird sie in dieser Zeit nicht anfassen."

Unterdessen schaut Silvia auf die beiden sich am Boden verschlingenden Französinnen hinab. Da müsste doch sicher auch etwas für sie abfallen.

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