Was treibt Lukas an?
Wilde Lust - von Lukas
Plötzlich überkam mich eine wilde Lust, mit Sonja hier zu spielen — mitten in der Öffentlichkeit.
Der Aussichtspunkt war abgelegen, aber nicht völlig einsam. Ich wusste: Wanderer brauchen ungefähr eine Minute, bis sie von unten hier oben ankommen. Das gab uns etwas Zeit. Gerade genug, um gefährlich zu sein.
Zuerst war ich noch unsicher. Als Sonja „Bitte nicht hier…“ flüsterte und sich wehrte, zögerte ich. Hatte ich zu weit gegangen? War das zu viel?
Doch als sie weiter versuchte, sich loszureißen, merkte ich schnell: Das war kein echtes Nein. Es war ein Spiel. Sie wehrte sich, aber nicht so, als wollte sie wirklich weg. Ihr Körper drückte sich gleichzeitig gegen mich.
Ihr Widerstand spornte mich erst recht an.
Wenn ich jetzt aufhöre, stehe ich wie ein Schwächling vor ihr da, dachte ich.
Also machte ich weiter. Ich packte fester zu, zog sie zurück auf die Bank, hielt sie enger. Je mehr sie sich wehrte, desto entschlossener wurde ich.
Dann passierte es: Ihr T-Shirt riss an der Schulter.
Ich erschrak kurz. Für einen Moment dachte ich, ich wäre zu grob gewesen. Aber Sonja wehrte sich nur noch härter — als ob sie Verluste in Kauf nehmen wollte. Als ob sie das Spiel bewusst weiter treiben wollte.
Das gab mir endgültig den Rest.
Ich drückte sie gegen die Lehne der Bank, küsste sie hart, meine Hände glitten unter das zerrissene T-Shirt, packten ihre Brüste. Sie stöhnte in meinen Mund hinein, wehrte sich aber weiter — spielerisch, fordernd.
In diesem Moment war ich nicht mehr der zurückhaltende Lukas.
Ich war der Mann, der sie wollte.
Und sie schien genau das von mir zu wollen.
Kennt Lukas noch eine Grenze?
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