What's next?

Wer hier gefickt wird

Der Samstagmorgen begann nicht mit Kaffee, sondern mit einem Satz, der keinen Ausweg ließ.

Ich hatte kaum den Flur betreten, noch im Sweatshirt, die Jeans über den Feinstrümpfen und dem brennenden Gewinde, als Loona aus dem Bad trat. Sie trug ihren seidenen Morgenmantel, das dunkle Haar fiel ihr lose über die Schultern, und in den Händen hielt sie die Utensilien: links eine durchsichtige Spülflasche, rechts eine kleine, mattschwarze Schatulle. Der schwere, süßliche Duft ihres Vanilleparfüms mischte sich sofort mit dem stechenden, sterilen Dunst von Latex und medizinischem Gleitgel.

Mein Magen krampfte sich zusammen. Nach den Schrecken der Boutique am Vortag und den Stunden, in denen ich in der Küche gelegen und ihrem hemmungslosen Stöhnen mit Timo gelauscht hatte, war mein Körper ein einziges offenes Nervenbündel.

„Komm mit ins Bad, John“, sagte sie mit jener ruhigen, beiläufigen Kälte, die jeden Widerspruch im Keim erstickte. „Wir machen das jetzt, bevor der Tag richtig anfängt. Ich habe keine Lust, es dir zweimal zu erklären.“

Ich folgte ihr mechanisch. Im gefliesten Badezimmer schlug sie die Tür hinter uns zu. Das kalte Porzellan des Wannenrandes brannte an meinen Unterarmen, als sie ihre Hand mit unnachgiebigem Druck in meinen Nacken legte, mich tief nach vorn beugte und die Flasche auf der Ablage abstellte.

„Hose und Slip runter, und dann bleibst du genau so stehen“, fuhr sie fort, während das helle Knacken der Einweghandschuhe durch den Raum hallte. „Du trägst das heute den gesamten Tag. Nadja kommt, Timo bleibt, und du wirst heute Abend so in den Club mitkommen, wie ich dich herrichte. Keine Widerworte.“

Mit tauben, zitternden Fingern öffnete ich den Gürtel und schob den Denim mitsamt der zarten Damenunterwäsche über die Knie. Die kühle Badezimmerluft traf meine kahlgelaserte Haut und das starre Gehäuse.

Die Kälte des Instruments setzte an. Ein unwillkürliches Zucken fuhr durch meine Muskeln. Doch Loonas Griff in meinem Nacken blieb eisern, die Fingernägel drückten sich scharf in meine Sehnen.

„Ausatmen und stillhalten“, wies sie mich mit schneidender Sachlichkeit an. „Du studierst an der Charité Medizin, du kennst die Anatomie. Tu also nicht so, als würde dir hier etwas Unbegreifliches geschehen.“

Das lauwarme Wasser strömte langsam ein. Ein dumpfer, sich unbarmherzig ausbreitender Druck füllte meinen Unterbauch – fremd, invasiv und so intensiv, dass er die Nervenenden im Becken förmlich überflutete. Der Basisring des Käfigs presste sich hart in den Damm. Die Demütigung war absolut: Ich stand vorgebeugt vor meiner Stiefschwester, entmündigt wie ein klinischer Patient, während sie mit chirurgischer Präzision über mein Innerstes bestimmte. Doch genau dieser Zustand totaler Wehrlosigkeit entzündete tief unter dem Metall jene dunkle, beschämende Erregung. Mein Körper reagierte gegen jede Vernunft auf die schiere Hilflosigkeit; die Schwellkörper drängten heiß gegen die starren Längsstreben, verlangten vergeblich nach Raum und machten das Gefühl der Auslieferung nur noch brennender.

Ich starrte auf die Fugen der Bodenfliesen, zählte die Rillen, roch den klinischen Dunst und biss mir auf die Lippe, um keinen Laut von mir zu geben.

„Du hältst das jetzt drei Minuten“, sagte sie trocken, als die Flasche leer war. „Knie durchdrücken. Und wenn du fertig bist, bedankst du dich in einem vollständigen Satz. Kein Nicken, kein Stammeln.“

Die Minuten dehnten sich wie Stunden. Der innere Dehnungsreiz pulsierte im Gleichtakt mit der gestauten Hitze im Zylinder. Als sie mich schließlich aufrichten ließ, zitterten meine Oberschenkel so heftig, dass ich mich am Waschbecken festklammern musste. Die Erleichterung war ebenso erniedrigend wie der Befehl selbst.

„Danke…“, brachte ich mit heiserer, rauer Kehle hervor. „Danke, Loona, dass du mich vorbereitest.“

„Sehr brav“, erwiderte sie ungerührt und öffnete die Schatulle. Auf dem dunklen Samt lag ein polierter Stahlplug, kühl spiegelnd, mit einem breiten, flachen Teller an der Basis. „Jetzt nimmst du das Gel und führst ihn dir selbst ein. Ich will sehen, dass du deine Lektion gelernt hast und funktionierst, ohne dass ich jeden Handgriff für dich tun muss.“

Meine Hände waren feucht und kalt. Ich griff nach der Tube, benetzte das schwere Metall und setzte den Scheitel an. Mit einem tiefen, zittrigen Ausatmen drückte ich ihn hinein. Das kalte Material glitt mit jenem unerbittlichen, tiefen Widerstand in mein Fleisch, der mir schlagartig die Luft abschnitt. Der breite Teller rastete bündig an meiner Kehrseite ein.

Mit einem Schlag veränderte sich jede Körperwahrnehmung: Jedes Stehen, jede Gewichtsverlagerung sandte nun eine doppelte Rückmeldung – das kalte Metall im Inneren drückte von hinten gegen dieselben Reflexzonen, an denen vorn der starre Zylinder rieb. Ich war von zwei Seiten in Stahl gefasst.

Loona trat hinter mich und prüfte den Sitz mit zwei behandschuhten Fingern. Der Druck war fest, vollkommen unbarmherzig.

„Sitzt perfekt“, urteilte sie, zog die Handschuhe mit einem scharfen Schnappen ab und warf sie in den Mülleimer. „Das bleibt an Ort und Stelle, bis ich heute Nacht entscheide, was damit geschieht. Du duschst dich jetzt eiskalt ab, ziehst dich an und machst Timo und mir Frühstück. Und wenn du das Ding verlierst, beginnen wir von vorn. Ohne jede Gnade.“

Ich zog die Jeans über die Feinstrumpfhose, den Slip und den Käfig. Der Plug saß wie ein zweites, unerbittliches Schloss tief in meinem Becken. Bei jedem Schritt über den Flur zur Küche trieb der Teller gegen den Stoff, während das M10-Gewinde vorn an den Denim stieß.

Der Vormittag verging wie in Trance: Ich servierte Timo und Loona Spiegeleier und frischen Kaffee, während Timo am Küchentisch saß, mir grinsend auf die Schulter klopfte und lauthals prahlte, wie großartig Loonas Schreie im Bett gewesen seien. Ich stand daneben, nickte mechanisch als sein vorgeblicher Wingman und spürte bei jeder Bewegung das kalte Metall in meinem Körper.

Der Samstagnachmittag kroch zäh und drückend durch die Steglitzer Wohnung. Die Nachwirkungen der gestrigen Nacht saßen mir noch tief in den Knochen: Jeder Schritt über die Dielen erinnerte mich an Loonas Schreie, an Timos hemmungsloses Stöhnen und an die schmutzigen Küchenfliesen, auf denen ich gekauert hatte. Unter meiner dunklen Jeans brannte die Feinstumpfhose unbarmherzig auf den gelaserten Oberschenkeln, und der stählerne Zylinder saß wie eine eisige Klammer um mein Becken.

Gegen sechzehn Uhr schrillte die Gegensprechanlage.

Timo, der auf der Wohnzimmercouch saß und an seinem Konterbier nippte, grinste breit über das ganze Gesicht. „Das ist sie garantiert! Bro, mach mal auf!“

Als ich den Summer drückte und kurz darauf die Wohnungstür aufzog, wehte eine schwere Wolke aus Patschuli, schwerem Leder und teurem Tabak in den Flur. Nadja stand im Rahmen. Sie trug einen knielangen, offenen Ledermantel über einem tief ausgeschnittenen, asymmetrischen Mesh-Top, ihre dunklen Haare fielen wild und lockig über die Schultern. Ihre Lippen waren blutrot geschminkt, die Augen mit dramatischem Eyeliner betont.

„Hallo, John“, hauchte sie mit einer rauchigen, tiefen Stimme und trat ohne zu zögern so dicht an mich heran, dass ihre Brust meinen Oberarm streifte. Sie legte ihre kühle, beringte Hand an meine Wange, strich mit dem Daumen über meine Lippenunterkante und blickte mir mit einem schamlosen, prüfenden Glanz in die Augen. „Du siehst… erschöpft aus. Aber herrlich glatt.“

Noch ehe ich etwas erwidern konnte, glitt ihre Hand tiefer, streifte wie zufällig über den Reißverschluss meiner Jeans und verharrte für den Bruchteil einer Sekunde auf der harten Wölbung des Gehäuses. Ein wissendes, gefährliches Lächeln umspielte ihre Lippen.

„Nadja! Komm rein, du Verrückte!“, rief Timo aus dem Wohnzimmer und federte auf die Beine.

Im selben Moment löste sich Nadja von mir, zwinkerte mir noch einmal vielsagend zu und trat mit schwingenden Hüften ins Wohnzimmer. Timo warf mir im Vorbeigehen einen stolzen, feixenden Blick zu. Er war sich felsenfest sicher, dass Nadja bei ihrem letzten Besuch ein Auge auf mich geworfen hatte und ich ihm nun großmütig den Vortritt ließ.

„Na, großer Junge?“, gurrte Nadja, trat direkt vor Timo, schlang beide Arme um seinen Nacken und zog ihn in eine intensive, fordernde Begrüßung. Timo packte ihre Hüfte, sichtlich berauscht von ihrer Präsenz.

Aus dem Schlafzimmer trat Loona. Sie trug einen kurzen, engen Lederrock und ein trägerloses Oberteil, das ihre Kurven betonte.

„Perfekt, alle da“, sagte Loona mit einem strahlenden, völlig entspannten Lächeln. „Wir müssen uns fertigmachen. Der Club füllt sich früh, und ich habe keine Lust, ewig an der Schlange zu stehen.“

Die nächsten zwei Stunden glichen einer surrealen Zerreißprobe. Die Wohnung verwandelte sich in ein heilloses Durcheinander aus lauter Elektromusik, Haarspray und Wodka-Shots. Ich fungierte als der perfekte Gastgeber: mixte Drinks, holte Eis, reichte Handtücher. Nadja flirtete ununterbrochen – doch sie spielte ein doppeltes Spiel. Immer wieder warf sie mir anzügliche Komplimente an den Kopf, strich im Vorbeigehen über meinen Rücken, lobte meinen Duft und brachte mich damit vor Scham fast zum Verbrennen.

Timo hingegen sah darin nur den ultimativen Ansporn. Jedes Mal, wenn Nadja mich neckte, packte er sie fester, zog sie an sich und setzte alles daran, ihr zu beweisen, wer der wahre Macher im Raum war. Und Nadja belohnte ihn dafür: Sie setzte sich auf seinen Schoß, flüsterte ihm Dinge ins Ohr, die ihn rot anlaufen ließen, und goss ihm Drink um Drink ein. Loona beobachtete das Spektakel mit amüsiertem Blick, fing immer wieder meine panischen Augen auf und lächelte mich mit einer Kälte an, die mir die Kehle zuschnürte.

Gegen zweiundzwanzig Uhr fuhren wir in den Club.

Der Bass im Kellergewölbe schlug mir direkt in den Magen. Dichter Nebel, flackernde Stroboskope, hunderte schwitzende Körper in Lack, Leder und Netz. Wir standen an der Bar, der Alkohol floss in Strömen. Auf der Tanzfläche eskalierte die Situation endgültig: Nadja tanzte mit einer Hemmungslosigkeit, die allen im Umkreis den Kopf verdrehte. Sie drückte sich mit ihrem Hintern unnachgiebig gegen Timos Schritt, packte seine Hände und führte sie über ihren Körper.

Timo war völlig verloren, trank gierig von ihren Lippen und ließ sich von ihrer Aggressivität mitreißen. Ab und zu drehte sich Nadja um, blickte an Timos Schulter vorbei direkt zu mir an den Rand der Tanzfläche und formte stumm mit den Lippen ein spöttisches Wort, während ihre Augen auf meiner Hose lagen. Neben mir stand Loona, nippte an ihrem Gin Tonic und raunte mir ins Ohr: „Sieh ihn dir an, John. Ein echter Mann holt sich, was er will. Und du? Du stehst daneben, eingesperrt wie ein Ausstellungsstück.“

Gegen drei Uhr morgens brachen wir ab. Timo und Nadja konnten im Taxi kaum die Finger voneinander lassen.

Als die Wohnungstür in Steglitz ins Schloss fiel, gab es kein Halten mehr. Nadja riss Timo am Kragen seiner Jacke direkt in sein Zimmer. Sie lachte laut, fast manisch, stieß ihn auf das Bett und schlug die Tür mit einem knallenden Tritt hinter sich zu.

Sekunden später begann das Spektakel. Es war noch lauter, noch zügelloser als am Vorabend. Nadja stöhnte hemmungslos, forderte Timo auf, keine Rücksicht zu nehmen, trieb ihn mit wüsten Beschimpfungen und gellenden Schreien an. Die Bettpfosten krachten im harten Takt gegen die dünne Zwischenwand.

Ich stand im dunklen Flur, der Kittel der Scham brannte auf meiner Haut.

Da trat Loona an mich heran. Sie schaltete das grelle Deckenlicht ein, musterte mich mit herablassender Verachtung und verschränkte die Arme vor der Brust.

„Hose aus, John“, befahl sie mit einer Stimme, die keinen Widerspruch duldete. „Runter damit. Schuhe aus, Jeans aus. Sofort.“

Mit tauben Fingern gehorchte ich. Der Denim fiel zu Boden. Ich stand im hellen Licht vor ihr: die halterlosen Strümpfe, die zarten Spitzenbänder tief in die Haut gegraben, der Satinslip und der starre Chirurgenstahlkäfig, dessen M10-Gewinde wie ein Schandmal nach vorn ragte.

„Schau dich an“, flüsterte Loona, während aus dem Zimmer nebenan Nadjas lautes, ersticktes Kreischen herüberschallte. Loona trat vor mich und holte mit der flachen Hand aus. Der Schlag klatschte mit voller Wucht auf meine Wange. Mein Kopf flog zur Seite, die Haut brannte wie Feuer.

„Auf die Knie, du wertloses Ding“, zischte sie, griff mir fest in die Haare und riss meinen Kopf nach hinten, sodass ich zu ihr aufsehen musste. Ihre Fingernägel bohrten sich in meine Kopfhaut. „Hörst du das? Hörst du, wie Timo sie nimmt? Er fickt die Frauen, während du hier draußen wie eine Zofe im Dreck kniest. Du bist kein Mann mehr, John. Du bist ein Stück Spielzeug. Eingesperrt, enteignet, lächerlich.“

Sie holte erneut aus und traf diesmal meine andere Wange, scharf und schneidend. Tränen der Ohnmacht und der totalen Erniedrigung stiegen mir in die Augen.

„Steh auf, John“, befahl Loona mit leiser, unbarmherziger Schärfe, während aus dem Nebenzimmer das dumpfe Krachen der Bettpfosten und Nadjas hemmungsloses Stöhnen herüberschallten. „Ins Wohnzimmer. Sofort.“

Ich erhob mich mit wackeligen Knien von den Dielen. Ohne Hose, nur in den halterlosen Feinstrümpfen, dem Satinslip und dem starren Käfig um mein Becken, stolperte ich vor ihr her in den dämmrigen Raum.

Auf dem niedrigen Couchtisch lag bereits das glatte, geflochtene Leder einer kurzen Reitgerte, die Nadja am Nachmittag achtlos neben ihre Handtasche geworfen hatte. Loona griff mit einer fließenden Bewegung danach, ließ das Leder prüfend durch die Finger gleiten und setzte sich mit gespreizten Beinen auf das Sofa. Sie schob ihren kurzen Lederrock ein Stück nach oben, strich den dunklen Slip beiseite und lehnte den Kopf mit einem spöttischen Lächeln gegen die Rückenlehne.

„Auf die Knie, zwischen meine Beine“, wies sie mich an und tippte mit der Spitze der Gerte auf den Teppich vor sich. „Timo beweist drüben gerade, was ein echter Mann wert ist. Du hingegen machst dich jetzt nützlich. Zunge raus. Bediene mich.“

Ich sank auf den Teppich, schob mich vorwärts und senkte das Gesicht zwischen ihre warmen Schenkel. Der vertraute, schwere Duft nach Vanille und ihrer feuchten Haut schlug mir entgegen. Vorsichtig setzte ich meine Zunge an, suchte ihren Rhythmus und begann, sie mit gleichmäßigen, langen Zügen zu lecken.

*Pfeifff – Klatsch!*

Der Hieb traf mich ohne jede Vorwarnung.

Die Gerte sauste durch die Luft und schnitt mit schneidender Härte quer über meine linke Pobacke und den oberen Oberschenkel. Ein brennender Schmerz explodierte auf der empfindlichen, frisch gelaserte Haut. Ich zuckte heftig zusammen, riss den Kopf hoch und keuchte auf.

„Nicht aufhören, du elendes Ding!“, zischte Loona, griff mir mit der freien Hand fest in die Haare und riss mein Gesicht mit Gewalt wieder nach unten gegen ihre Scham. Ihre Fingernägel bohrten sich in meine Kopfhaut. „Habe ich dir erlaubt, den Mund wegzunehmen? Schneller! Gib dir Mühe!“

*Klatsch!*

Wieder traf mich das Leder, diesmal flach über das Gesäß, direkt unterhalb des feinen Bundes meines Slips. Eine feuerrote Strieme glühte sofort auf. Die Tränen schossen mir in die Augen, doch ich presste die Lippen wieder gegen ihr Fleisch, leckte schneller, verzweifelter, während meine Hände sich zitternd in den Teppich krallten.

Durch die Wand drang das rhythmische, hemmungslose Schreien von Nadja, die Timo mit schmutzigen Worten anfeuerte, lauter und fordernder mit jedem Atemzug.

„Hörst du sie?“, raunte Loona atemlos von oben herab, während sie mit der Hüfte gegen meine Zunge kreiste und die Gerte erneut durch die Luft schwirrte.

*Klatsch! Klatsch!*

Zwei Schläge trafen im schnellen Takt die Rückseite meiner Oberschenkel, haarscharf an den Spitzenrändern der Halterlosen vorbei. Die Schläge brannten wie flüssiges Feuer, trieben das Adrenalin durch meine Adern und erzeugten in der Enge des stählernen Käfigs ein ohnmächtiges, rasendes Pulsieren, das mir fast den Verstand raubte. Ich leckte sie, getrieben von Schmerz, Scham und Gehorsam, während Loonas Schenkel begannen, meinen Kopf in einer eisernen Zange einzuschließen.

Loonas Schenkel schlossen sich fester um meinen Kopf, und für einen Moment hörte ich nichts mehr außer dem Rauschen in meinen Ohren und dem nassen, gleichmäßigen Arbeiten meiner Zunge. Durch die Wand drang Nadjas Stimme nur noch gedämpft, ein ferner, hemmungsloser Takt, der sich mit dem Brennen auf meinen Oberschenkeln vermischte.

„Genau so“, sagte Loona von oben, die Stimme enger als zuvor, aber vollkommen beherrscht. „Du hörst nicht auf, nur weil es brennt. Du bleibst dran, bis ich fertig bin.“

Die Gerte lag jetzt still auf meinem Rücken, ein kühles Gewicht, während ihre Hüfte gegen meinen Mund kreiste. Ich schmeckte Vanille, Haut und den salzigen Film ihrer Erregung, und ich arbeitete weiter, weil jede Pause den nächsten Hieb bedeutet hätte. Als sie kam, tat sie es ohne Schrei. Ein scharfes Einziehen der Luft, ein festes Zudrücken ihrer Schenkel, ein kurzes, kehliges Lachen mitten im Atem, und dann das Nachlassen, langsam, als prüfe sie, ob ich auch den Rest noch annahm.

Sie schob meinen Kopf erst weg, als ihr Atem wieder eben war.

„Steh auf“, sagte sie und strich den Rock glatt. „Wir gehen in dein Zimmer. Du hast mich bedient, und jetzt siehst du, wozu das gut war.“

Ich kam taub auf die Füße. Die Striemen brannten bei jedem Schritt, der Plug saß noch immer, und der Käfig hing schwer und nutzlos zwischen den Schenkeln. Loona ging voraus, nahm aus ihrer Schublade das Geschirr und den Schaft, den ich schon einmal auf der Kommode hatte liegen sehen, und schloss hinter uns die Tür meines Zimmers. Von drüben krachte weiter das Bett gegen die Wand. Nadja lachte, kurz und schrill, und Timo antwortete mit einem keuchenden Fluch, den ich nicht verstehen wollte.

„Aufs Bett“, sagte Loona, während sie das Geschirr um die Hüften schloss und den Schaft festzog. „Auf die Knie, Gesicht in dein Kissen. Den Plug nimmst du selbst heraus und legst ihn auf den Nachttisch. Sauber, ohne Theater.“

Ich gehorchte. Das Metall glitt mit einem feuchten Laut aus mir, und die Leere danach war fast schlimmer als der Druck. Loona trat hinter mich, strich mit zwei Fingern Gel über die noch empfindliche Öffnung und setzte den Schaft an, ohne zu zögern.

„Ausatmen“, sagte sie leise. „Und unten bleiben. Wenn das Gestell knarzt, ist das dein Problem, nicht meins.“

Sie schob sich hinein, langsam zuerst, dann mit einem festen, unnachgiebigen Stoß, der mich nach vorn in die Matratze drückte. Der Käfig rieb stumpf gegen den Stoff, jeder Vorschub übertrug sich als Hebel in den Ring, und ich biss in das Kissen, um keinen Laut in den Flur dringen zu lassen. Das Bett antwortete trotzdem. Eine Feder sang, das Kopfteil schlug leise gegen die Wand, und von drüben kam im selben Moment ein härterer Schlag, als hätten die beiden Zimmer denselben Takt gefunden.

Loona lachte leise an meinem Nacken auf.

„Hörst du das Kopfteil drüben?“, murmelte sie, zog sich ein Stück zurück und drückte sofort wieder nach. „Timo glaubt felsenfest, du tust mir gerade denselben Gefallen. Halt still, John. Wenn er dich morgen angrinst, nickst du einfach.“

Sie stieß wieder zu, fest genug, dass das Polster knarrte.

„Wer von euch beiden keucht lauter, John? Sag es.“

„Ich…“, presste ich in den Kissenbezug.

„Lauter“, raunte sie und packte meine Hüfte fester. „Drüben hört dich sowieso keiner.“

„Ich“, stieß ich hervor. „Ich bin es.“

„Braver Junge“, sagte sie, fast beiläufig, während sie den Rhythmus hielt. „Und genau so bleibst du liegen, bis die zwei nebenan fertig sind.“

Drüben gellte Nadjas Stimme durch die Wand, ein lautes, forderndes Rufen, gefolgt von zwei harten Schlägen gegen die Holzleiste. Loona passte ihre Bewegung dem Geräusch an, ungerührt und präzise. Ich hielt den Atem an, die Zähne tief im Stoff vergraben. Der Käfig drückte kalt gegen die Matratze, die Striemen auf meinen Oberschenkeln brannten bei jeder Reibung.

Dann ebbte der Lärm nebenan ab. Ein letzter, gezogener Laut von Nadja, das schwere Poltern einer erschöpften Bewegung, und schließlich nur noch heiseres Flüstern. Loona verharrte tief in mir, lauschte kurz in die Stille und zog sich dann mit einer ruhigen Bewegung zurück.

„Reicht“, sagte sie

Loona löste die Riemen des Geschirrs mit einer ruhigen, fast beiläufigen Bewegung. Sie warf den Schaft auf das Handtuch, strich ihren Rock zurecht und warf einen prüfenden Blick auf ihr Spiegelbild im Display ihres Telefons. Ich lag noch immer vornübergebeugt auf den Laken meines Bettes, der Atem zittrig, die Oberschenkel glühend von den Schlägen der Gerte.

„Liegen bleiben“, wies sie mich mit kühler Gelassenheit an. „Knie auseinander. Nadja kommt gleich rüber. Sie soll sehen, dass du genau da bist, wo ich dich haben will.“

Sie öffnete die Tür einen Spaltbreit, glitt hinaus in den dämmrigen Flur und steuerte direkt das Zimmer gegenüber an, in dem Timo lag. Ohne anzuklopfen drückte sie die Klinke nach unten und schlüpfte hinein.

Nur Augenblicke später klickte die Klinke meiner eigenen Zimmertür.

Nadja trat herein. Ihren Mantel hatte sie längst im Flur abgeworfen; sie stand nur noch in ihrem transparenten, asymmetrischen Mesh-Top und dem knappen Lackrock da, die dunklen Locken fielen ihr ungezähmt über die schweißglänzenden Schultern. Sie atmete noch unregelmäßig, die Lippen dunkel gerötet, und blickte auf mich herab wie auf ein vertrautes Möbelstück.

„Knie dich hin, John“, sagte sie ruhig und schloss die Tür mit der Ferse hinter sich. „Und mach sauber, was dein Kumpel übrig gelassen hat. Trödel nicht, ich will hören, was Loona drüben macht.“

Ich glitt von der Matratze. Meine Knie trafen den Teppich, die Striemen auf den gelaserten Oberschenkeln brannten schneidend auf, und Nadja trat direkt vor mein Gesicht. Sie schob den Slip zur Seite und drückte eine Hand fest in mein Haar.

„Mund auf“, wies sie mich an. „Nicht zögern.“

Ich gehorchte. Der Geschmack war herb und eindeutig nach Timo, während Nadja meinen Kopf mit forderndem Griff führte. Doch während ich am Boden kniete und sie bediente, drang plötzlich von drüben erneut das Quietschen der Bettfedern durch die Altbauwand – mit einer Wucht und Härte, die keinen Zweifel ließ.

Loona dachte nicht daran, leise zu sein.

Ihr Stöhnen trug sich unbarmherzig durch den Korridor, schnitt durch die geschlossenen Türen direkt in mein Zimmer. Es war kein gequältes, sondern ein gieriges, maßloses Stöhnen – das Aufatmen einer Frau, die endlich das bekam, worauf sie zuvor vergeblich gewartet hatte.

„Gott, Timo… ja!“, rief sie mit heiserer, voller Stimme hinüber. Das Kopfteil seines Bettes krachte im harten Takt gegen die Wand. „Halt das Tempo… drück mich rein! Genau das hat mir vorhin noch gefehlt… nimm mich richtig!“

Sie keuchte seinen Namen, nicht hysterisch, sondern voller echter, tiefer Befriedigung, während die Schläge drüben die Dielen vibrieren ließen: „Hör bloß nicht auf, Timo… mach es mir so, wie es sonst keiner kann!“

Nadja hielt inne. Ein feines, spöttisches Zucken trat in ihre Mundwinkel, als sie das Aufstöhnen im Nebenzimmer hörte. Ihre Hand in meinem Haar straffte sich, zwang meinen Kopf nach oben, sodass mein Blick ihren amüsierten Augen nicht ausweichen konnte.

„Hörst du ihr zu, John?“, wisperte Nadja leise, während die Wand im Rhythmus von Timos Stößen zitterte. „Vorhin im Wohnzimmer hat sie dich machen lassen, aber sie hat keinen einzigen echten Ton herausgebracht. Und drüben braucht dein Kumpel keine zwei Minuten, um sie genau dorthin zu bringen, wo du mit deiner Zunge nie hinkommst.“

Sie stieß mich mit einer beiläufigen Bewegung an der Schulter zurück und griff nach dem Geschirr auf dem Stuhl.

„Wieder aufs Bett“, sagte sie knapp, schnallte sich die Riemen um die Hüfte und zog das Leder mit einem scharfen Knacken fest. „Dieselbe Haltung wie eben bei ihr. Gesicht ins Kissen. Und hör ganz genau hin, wie sie drüben endlich auf ihre Kosten kommt.“

Ich schleppte mich mit zitternden Gliedern zurück auf die Matratze und vergrub das Gesicht im Stoff. Der Chirurgenstahl drückte taub und schwer gegen die Schambeinkante. Nadja trat hinter mich und drang ohne langes Zögern in mich ein.

Ich biss die Zähne zusammen, um keinen Laut in den Raum zu lassen, während der Rahmen meines Bettes leise nachgab. Nadja beugte sich über meinen Rücken, eine Hand tief in meinem Genick vergraben, und fand sofort einen fordernden, festen Rhythmus.

Und durch die Wand schallte unvermindert Loonas Stimme – erlöst, satt und fordernd, während Timo sie mit jedem Stoß tiefer in die Kissen trieb und mir mit jeder Note klarmachte, wie hohl mein Dienst im Wohnzimmer geblieben war.

Irgendwann ebbte die Bewegung über mir ab. Nadja verharrte mit einem letzten, tiefen Druck, stieß die Luft zwischen den Zähnen aus und zog sich mit einer langsamen, gleichgültigen Bewegung zurück.

Die Kälte des Zimmers traf mich sofort wie ein feuchtes Tuch. Mein ganzer Unterleib pulsierte in einem dumpfen, tauben Schmerz; die Dehnungsreize und das Reiben des Geschirrs brannten nach. Doch das Schlimmste war das unbarmherzige Pochen an meiner Schambeinkante: Dort lag mein Glied, hilflos eingezwängt in die engen Metallstreben des Zylinders. Der Schwellkörper hatte während des gesamten Akts verzweifelt gegen das starre Gehäuse gedrängt, bettelnd nach Raum, den es nicht gab. Jeder Stoß von Nadja, jedes Aufstöhnen von Loona aus dem Zimmer nebenan und das rhythmische Krachen von Timos Bett hatten eine Welle heißer, beschämender Erregung durch mein Becken gejagt – eine Erregung, die im eisigen Griff des Chirurgenstahls augenblicklich zu brennender Folter geworden war.

Mein Schwanz lag wie versteinert in der Röhre, das Fleisch wund an die Längsstreben gepresst, während das M10-Gewinde an der Spitze kalt und blind in den Stoff der Bettwäsche stieß. Die Demütigung fraß sich tiefer in mich hinein als jede körperliche Wunde: Drüben bewies Timo seine ungebrochene Männlichkeit, während ich hier lag – kahlgelasert, in feinen Spitzenstrümpfen, mit einem völlig enteigneten, wehrlos versiegelten Geschlecht, das zu nichts anderem mehr taugte, als als stummer Resonanzkörper für die Lust der Frauen zu dienen. Es gab kein Entrinnen, kein Ventil, keine Erlösung. Nur diesen dumpfen, pulsierenden Dauerdruck, der mir jede Sekunde vor Augen hielt, dass ich kein Mann mehr war, sondern ein gezähmtes, weggeschlossenes Spielzeug.

Das Quietschen der Bettfedern im Zimmer gegenüber war inzwischen zu einem schweren, unregelmäßigen Schaukeln abgeflacht, begleitet von Loonas leisem, heiserem Kichern, das allmählich in der Stille des Flurs erstarb.

Das Schnappen einer Metallschnalle riss mich aus der Benommenheit. Nadja öffnete die Riemen um ihre Hüfte, ließ das Geschirr achtlos neben das Fußende fallen und griff nach einem Kosmetiktuch von der Kommode.

Nadja trat einen Schritt zurück, strich ihr Mesh-Top glatt und blickte mit kühler Gleichgültigkeit auf mich herab. Das geflochtene Leder der Gerte lag achtlos auf dem Teppich neben dem Bett, während die Striemen auf meinen Beinen im Rhythmus meines Atems pochten.

„Du bleibst genau so liegen, John“, sagte sie mit ruhiger, ungerührter Stimme. „Kein Herumgeistern im Flur, kein Bad. Du rührst dich nicht von der Stelle, bis man dich ruft.“

Sie wandte sich ab, drückte die Klinke herunter und trat hinaus auf den Korridor. Die Zimmertür fiel mit einem leisen Klicken ins Schloss.

Ich blieb reglos auf den Laken liegen, das Gesicht seitlich in den Kissenbezug gepresst. Der Chirurgenstahlkäfig drückte schwer und unnachgiebig gegen das Schambein, die Kanten des Verschlusses brannten auf der gereizten Haut. Im dämmrigen Zimmer herrschte absolute Stille – doch durch den Spalt unter der Tür und das alte Mauerwerk drangen die Geräusche aus dem Flur mit schneidender Deutlichkeit zu mir herüber.

Es waren keine hastigen Abschiede zu hören, keine Schritte in Richtung Wohnungstür. Stattdessen knarrten die Dielen direkt vor Timos Zimmer.

„Na, kommst du endlich?“, erklang Loonas Stimme aus dem Zimmer gegenüber – hell, satt und vollkommen gelöst.

„Habe nur kurz nach dem Rechten gesehen“, antwortete Nadja mit einem heiseren, rauchigen Lachen.

Die Tür zu Timos Zimmer wurde nicht geschlossen, sondern nur angelehnt. Drinnen raschelten Decken, gefolgt von einem tiefen, verschlafenen Brummen meines besten Freundes.

„Platz da, großer Junge“, sagte Nadja leise, gefolgt vom dumpfen Nachgeben der Matratzenfedern, als sich ein zweiter Körper auf das Bett legte.

„Mann… ihr zwei macht mich fertig“, murmelte Timo, und in seiner heiseren Stimme schwang jener ungebrochene, triumphierende Stolz mit, den er am nächsten Morgen zweifellos am Küchentisch zelebrieren würde.

Ein gedämpftes, fast verschwörerisches Kichern von Loona und Nadja antwortete ihm. Dann folgte das vertraute Geräusch schwerer Bettdecken, die über drei Körper gezogen wurden, ein letztes zufriedenes Seufzen, und schließlich kehrte im Zimmer gegenüber Ruhe ein.

Sie schliefen zu dritt in seinem Bett ein.

Ich starrte in die Dunkelheit meines Zimmers. Der Kontrast schnitt tiefer als jede Gerte: Drüben lag mein bester Freund, der bürgerliche Jurastudent, der sich als unangefochtener Sieger dieses Wochenendes fühlte, eingerahmt von den beiden Frauen – und hier drüben lag der angehende Mediziner der Charité, enteignet und vergessen, fest versiegelt in Feinstrümpfen und kaltem Chirurgenstahl, dazu verdammt, bis zum Morgengrauen auf dem Bauch zu verharren.

Start your own immersive adult AI roleplay story
Ad

What's next?

Back Start Over View Story Map

0 comments