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Chapter 5
by
Jan1974
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Weiter durch die Gassen
Natürlich hatte ich die vier schnell wieder eingeholt – nicht so dicht, dass ich direkt Teil ihrer Gruppe wirkte, aber doch nah genug, um sie nicht aus den Augen zu verlieren. Ich schlenderte in einem ruhigen Abstand hinterher, gerade so weit weg, dass es den Anschein hatte, als wäre ich einfach ein zufälliger Passant in der Menge. Und tatsächlich hatte sich die Dynamik unter ihnen spürbar verändert.
Sonja wechselte immer wieder mühelos zwischen den drei Jungs. Mal hatte sie Toms Arm um ihre Hüfte gelegt, dann wieder streifte Lucas Hand fast beiläufig über ihren unteren Rücken, und zwischendurch schien auch Nico sich immer häufiger einzuhaken oder eine Bemerkung zu machen, die sie zum Lachen brachte. Es war eine lockere, fast verspielte Energie, die sie umgab – und ich war nicht sicher, ob es die Altstadt war, der Urlaub oder schlicht Sonjas Lust am Spiel, die alles so mühelos fließen ließ.
Was mir sofort auffiel: Der neue Schmuck unter ihrer transparenten Bluse hatte Wirkung. Die silbernen Ringe um ihre Nippel glänzten bei jedem Schritt, zogen Blicke fast magisch an. Wo vorher die Blicke vielleicht kurz verweilten, schienen sie jetzt wie gebannt – Männer wie Frauen drehten sich nach ihr um. Und das Schönste: Die allermeisten reagierten mit einem Lächeln, einem anerkennenden Blick oder einem kurzen, kaum merklichen Nicken. Als würde Sonjas sinnliche Präsenz einfach zu diesem Ort gehören, ganz selbstverständlich.
Ich konnte beobachten, wie ein älterer Herr mit Strohhut und Sonnenbrille stehen blieb, als Sonja vorbeiging, und ihr leise etwas dass ich nicht verstand nachrief – vermutlich ein Kompliment. Sie drehte sich nicht einmal um, aber Tom warf dem Mann ein kurzes, fast besitzergreifendes Grinsen zu.
Ich hörte sie lachen. Immer wieder. Es war dieses tiefe, warme Lachen, das ich so liebte – und das sie fast nie so häufig zeigte wie in solchen Momenten, in denen sie sich vollkommen gehen ließ. Ich verstand oft nicht alles, was die vier sprachen – die Gassen waren laut, die Stimmen mischten sich – aber hin und wieder wehte mir ein Satzfetzen zu.
„Ganz ehrlich, ich kann kaum weggucken von deinen Titten, Sonja“, sagte Tom irgendwann unverblümt, und sie lachte nur, wie um zu signalisieren: Genau das wollte ich hören.
Luca schob nach: „Die Ringe stehen dir so wahnsinnig gut. Ich schwöre, ich bin die ganze Zeit halb hart.“
Sonja antwortete daraufhin nur leise: „Wirklich nur halb? Dann muss ich mich wohl noch etwas mehr anstrengen.“
Einige Meter später, während sie langsam an einem kleinen Weingeschäft vorbeibummelten, hörte ich Nico sagen: „Ich hätte nie gedacht, dass ich mal mit so einer Frau hier durch die Altstadt laufe... Und jetzt will ich gar nicht, dass das wieder aufhört.“
„Dann streng dich an“, antwortete Sonja lachend. „Ich hab hohe Ansprüche.“
Es war erstaunlich, wie beiläufig diese Gespräche wirkten. Keine Scham, keine Nervosität mehr – auch Nico war inzwischen angekommen in diesem neuen Rollenverständnis, das Sonja ganz unauffällig, aber sehr klar definierte.
Ich sah, wie sie stehen blieben, als eine Gruppe junger Männer ihnen entgegenkam. Einer davon, vielleicht Anfang zwanzig, starrte Sonja offen an – sein Blick klebte förmlich an ihrer Brust. Tom, der gerade eng an ihrer Seite ging, sagte leise: „Du solltest Eintritt nehmen. Du bist die beste Sehenswürdigkeit hier.“
„Ich hab schon einen, der bezahlt“, erwiderte Sonja ohne mit der Wimper zu zucken. Und obwohl sie es nicht sagte, wusste ich genau, wer gemeint war.
Mir fiel auf, wie sehr sich die drei an sie anschmiegten, wie vertraut und gleichzeitig geladen diese Nähe war. Sie hatte keine Scheu, zwischendurch einen von ihnen flüchtig zu küssen – ein schneller, aber sehr intimer Kuss mit Tom, wenig später ein fast neckisches Nasenreiben mit Luca. Nico wurde dabei nie ausgeschlossen; sie berührte ihn öfter, legte kurz ihre Hand an seinen Nacken oder streichelte ihm über den Arm, und jedes Mal leuchteten seine Augen dabei auf.
Einmal blieb sie stehen, um in die Auslage eines kleinen Ledergeschäfts zu schauen. Die drei Jungs stellten sich um sie wie ein Schutzschild – und ich, ein paar Meter entfernt, sah dabei aus wie ein unbeteiligter Tourist. Es war ein seltsames Gefühl, gleichzeitig außen vor und so tief involviert zu sein.
Ich war mir sicher, dass Sonja ganz genau wusste, wo ich war. Sie drehte sich nie direkt um, aber manchmal blieb sie ein kleines bisschen länger stehen, als nötig gewesen wäre. Manchmal sprach sie ein paar Takte lauter, als nötig, wenn sie einen anzüglichen Kommentar abgab. Und einmal, als sie Tom gerade einen Kuss auf die Wange gab, hob sie flüchtig den Blick – nicht in meine Richtung, aber knapp daneben. Es reichte.
Ich gehörte dazu. Aber eben nicht wie sie. Nicht wie Tom, Luca oder Nico. Sondern so, wie Sonja es für mich vorgesehen hatte.
Und genau das ließ meinen Puls steigen.
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Eine ganz normale Ehe
Zumindest für uns den Cuckold, Wifesharing, Öffentlichkeit und Bi-Sexualität gehören hat dazu!
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