What's next?

Was wohl?

Chapter 10 by Meister U Meister U

Der letzte Nachhall ihres Orgasmus zitterte noch durch ihre Glieder, als Johannes sich zurückzog. Kälte an der Stelle, wo seine Wärme gewesen war. Sie spürte, wie er aufstand, wie er sich über sie beugte, und dann hörte sie sein leises, nachdenkliches Summen.

"Na, das war doch was. Aber weißt du, was mir noch fehlt?"

Chantal blieb liegen, ihr Gesicht zur Seite gedreht, die Wange auf dem kalten Boden. Sie spürte ihren Herzschlag in ihrem Arschloch pulsieren, ein brennendes, pochendes Echo dessen, was gerade passiert war. Ihr Körper zitterte noch, aber der Rausch verflog, und an seine Stelle trat ein Gefühl, das sie kannte: Die nackte, kalte Angst.

"Ein richtiger Abschluss", sagte Johannes, und seine Stimme klang fast nachdenklich. "Ein schöner, sauberer Abschluss. Wenn eine Sklavin ihren Herrn bedient, dann tut sie das vollständig. Von Anfang bis Ende. Und das Ende... das kommt danach."

Chantal hob den Kopf. Sie sah ihn an, sah sein Gesicht, diesen triumphierenden Ausdruck, der sich in seinen Zügen festgesetzt hatte. Dann sah sie seinen Schwanz. Er war noch halb hart, feucht von ihr, glänzend im Kerzenlicht. Sie wusste, was er wollte, bevor er es sagte.

"Du leckst mich sauber", sagte Johannes. "Wie es sich gehört."

Die Worte trafen sie wie ein Schlag in den Magen. Übelkeit stieg in ihr auf, heiß und unkontrollierbar. Sie spürte, wie sich ihr Magen zusammenzog, wie ihr Körper sich gegen die Vorstellung wehrte, die in ihrem Kopf aufstieg. Da war nichts, was sie wegwischen oder ignorieren konnte. Nur die nackte Tatsache: Sie sollte das, was gerade in ihrem Arsch steckte, mit ihrem Mund reinigen.

"Und...", fuhr Johannes fort, und seine Stimme bekam einen scharfen Unterton, "du wirst mich darum bitten. Du wirst mich lieb darum bitten, dass ich dir erlaube, mich sauber zu lecken. Das ist deine Aufgabe. Deine Rolle. Deine Bestrafung für deine freche Klappe."

Chantal starrte ihn an. Ihr Mund war trocken, ihr Herz raste. In ihrem Kopf schossen Bilder auf – Erinnerungen, die sie vergraben hatte. Der Junge aus der 11. Klasse, den sie in der Disko geküsst hatte, der später in der Ecke stand und sie mit einem Freund auslachte. "Die Chantal, die tut immer so groß, aber dann kriegt sie nichts hin." Sie hatte ihn ignoriert, hatte sich größer gemacht als er, aber das Lachen hatte sie nie vergessen.

Und jetzt, Jahre später, sollte sie bitten. Bitten, etwas zu tun, das sie anwiderte. Etwas, das sie nie für möglich gehalten hätte.

Sie sah Johannes' Schwanz an, das glänzende, feuchte Ding, und ihr Magen drehte sich. Das ist Schokoladenpudding, dachte sie verzweifelt. Nur Schokoladenpudding. Ich lecke Schokoladenpudding. Das ist nichts Besonderes. Aber der Gedanke machte es nur schlimmer. Der süße, cremige Geschmack von Schokolade, kombiniert mit dem, was sie dort wirklich roch – die Vorstellung ließ sie fast würgen.

Sie dachte an den Jungen. Wie er hinter ihr hergelaufen war, wie sie ihn in die Umkleidekabine hatte masturbieren lassen, wie sie ihn dort hatte spüren lassen, wer das Sagen hatte. Er hatte auf seinen Knien gelegen, hatte sie angefleht, und sie hatte gelacht. "Du bist so süß", hatte sie gesagt, "wenn du bettelst." Und dann war sie gegangen, hatte ihn nackt und gedemütigt zurückgelassen.

Jetzt war sie diejenige, die betteln sollte. Diejenige, die auf den Knien lag – buchstäblich. Diejenige, die demütigt wurde. Die Ironie brannte in ihr wie Säure.

"Ich warte", sagte Johannes. Seine Stimme war geduldig. Zu geduldig. Er wusste, was er tat. Er wusste, dass sie keine Wahl hatte.

Chantal starrte auf seinen Schwanz. Sie dachte an die Alternative. Wenn sie sich weigerte, wenn sie aufstand und schrie, dann würde er sie nehmen. In ihre Möse, mit dem gleichen Schwanz, der gerade in ihrem Arsch gesteckt hatte. Mit dem gleichen, ungewaschenen Schwanz, der noch feucht von ihr war. Der Gedanke ließ sie innerlich schreien.

Sie hatte keine Wahl.

Sie senkte den Kopf. Ihre Kehle war zugeschnürt, ihre Stimme ein hauchzarter, zerbrechlicher Laut, als sie flüsterte: "Bitte... bitte erlaube mir, dich sauber zu lecken."

Die Worte waren eine Schande. Sie schmeckten wie Asche auf ihrer Zunge. Sie spürte, wie ihr Gesicht brannte, wie Tränen in ihren Augenwinkeln brannten, aber sie weinte nicht. Sie konnte nicht weinen. Weinen wäre Schwäche.

Johannes beugte sich vor, seine Hand auf ihrem Kopf. "Lauter", sagte er. "Damit alle es hören."

Chantal schluckte. Sie sah die anderen im Raum, die Blicke, die auf sie gerichtet waren. Elvira, die grinste. Sabine, die mit großen Augen zusah. Die anderen Mädchen, die sie alle kannten, die sie alle bewundert hatten.

Sie schloss die Augen und atmete tief ein. Ihr Magen rebellierte, aber sie zwang sich, die Worte noch einmal zu sagen. Diesmal lauter. Diesmal klarer.

"Johannes, bitte... bitte erlaube mir, dich sauber zu lecken. Ich möchte dich sauber machen. Mit meinem Mund."

Die Stille nach ihren Worten war ohrenbetäubend. Sie hörte jemanden leise lachen, hörte ein Flüstern, das sie nicht verstand. Aber sie kümmerte sich nicht darum. Sie wartete. Ihr Herzschlag war das einzige Geräusch, das sie noch hörte.

Johannes' Hand glitt von ihrem Kopf zu ihrem Kinn, hob es an, und sie sah in seine Augen. Sie waren kalt, triumphierend, aber in ihnen lag auch etwas anderes. Ein Funkeln, das sie nicht deuten konnte.

"Du hast es wirklich drauf", sagte er leise. "Du hast echt Talent."

Er führte seinen Schwanz zu ihrem Mund. Sie spürte die Wärme, die Feuchtigkeit, und ihr Magen drehte sich erneut. Aber sie öffnete den Mund. Sie wusste, dass es der einzige Weg war.

Und während sie ihn in sich aufnahm, während sie den Geschmack auf ihrer Zunge spürte, der alles andere als Schokoladenpudding war, während die Übelkeit in ihr aufstieg und sie sie hinunterschluckte, dachte sie nur: Das ist die größte Demütigung. Das ist das Schlimmste, was ich je getan habe.

Und gleichzeitig, tief in ihr, in einem Winkel, den sie nie betreten hatte, spürte sie dieses seltsame Kribbeln wieder. Dieses Gefühl der völligen, absoluten Kontrolllosigkeit. Das Gefühl, dass sie nichts mehr zu entscheiden hatte. Und dass es sich anfühlte wie Befreiung.

Sie schloss die Augen und leckte. Ein langer, langsamer Strich über seine Haut, während sie den Geschmack auf ihrer Zunge spürte.

Sie war nicht mehr Chantal. Sie war nur noch eine Sklavin, die ihre Aufgabe erfüllte.

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