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Auf den Tisch.

Chapter 11 by Meister U Meister U

Johannes' Hand wies auf den Tisch. "Auf den Tisch. Beine anziehen. Arme unter den Kniekehlen. Und dann zeigst du uns, was du bist."

Chantal stand auf. Ihre Beine zitterten, ihr Arschloch brannte, ihr Mund schmeckte nach ihm. Sie ging zum Tisch, jeder Schritt ein Stich. Und während sie ging, fiel ihr auf: Niemand sah sie an.

Elvira lag auf dem Bett, Max über sich, und stöhnte in einem Rhythmus, der ihre eigene Show übertönte. Betty lag auf dem anderen Bett, Lukas über sich, und ihre Augen waren geschlossen, ihr Mund offen. Die anderen Mädchen waren über den ganzen Raum verteilt, jede in ihrer eigenen kleinen Welt aus Schweiß und Stöhnen.

Niemand sah Chantal an.

Sie legte sich auf den Tisch. Der kalte Holz drückte gegen ihren Rücken. Sie zog die Beine an. Schob die Arme unter den Kniekehlen durch. Ihre Fotze und ihr Arschloch lagen offen. Für alle sichtbar. Aber keiner sah hin.

Sie sehen mich nicht. Sie sehen mich einfach nicht. Alle sind beschäftigt. Alle haben ihren eigenen Sex. Und ich... ich bin unsichtbar.

Johannes stand vor ihr, sein Schwanz in der Hand, aber er sah nicht sie an. Sein Blick wanderte über den Raum, über die anderen Paare, über das Schauspiel, das sich um ihn herum abspielte. Er war der Regisseur, der sein Werk betrachtete, und sie war nur eine Figur darin. Eine von vielen.

Ich könnte aufstehen. Jetzt. Einfach gehen. Die Tür ist da. Drei Schritte. Vier. Keiner würde mich aufhalten. Sie sind alle zu beschäftigt. Aber dann... dann wäre ich draußen. Allein. Und ich hätte verloren. Nicht gegen sie. Gegen mich. Weil ich nicht durchgehalten habe. Weil ich geflohen bin. Chantal, die Alpha. Chantal, die Anführerin. Die würde fliehen. Die würde sich verstecken. Nein. Nein, das geht nicht. Also bleibe ich. Also liege ich hier. Also spreize ich mich. Für niemanden.

"Na los", sagte Johannes, aber seine Stimme klang abwesend. Er sah immer noch nicht sie an. Er sah Elvira zu, wie sie den Rücken durchbog, wie sie schrie. "Sag es."

Chantal schloss die Augen. Ihr Herz raste. Ihre Kehle war trocken. Sie wusste, was er hören wollte. Aber sie wusste auch, dass es niemand hören würde. Dass ihre Worte im Stöhnen der anderen untergehen würden. Dass sie sich demütigen würde, ohne dass es jemand mitbekam.

Und genau das ist das Schlimmste. Nicht die Demütigung. Sondern die Gleichgültigkeit. Ich bin es gewohnt, im Mittelpunkt zu stehen. Ich bin es gewohnt, dass alle auf mich schauen. Dass alle auf mich hören. Und jetzt... jetzt bin ich Luft. Ich bin ein Möbelstück. Ein Tisch, auf dem eine Sklavin liegt, die niemand beachtet.

Sie öffnete den Mund. Die Worte kamen heraus, leise, zitternd.

"Ich bin eine fickbare Sklavin. Ich gehöre meinem Meister. Mein einziger Wunsch ist es, ihn in meiner geilen Fotze zu spüren."

Die Worte hingen in der Luft. Verpufften. Keiner drehte sich um. Keiner reagierte. Johannes sah immer noch zu Elvira. Nur Marco, der auf dem Boden saß, die Bierdose in der Hand, sah zu ihr herüber. Sein Blick war müde, fast gelangweilt. Er hatte noch keine abbekommen. Er war der Einzige, der noch nicht dran gewesen war. Und er sah sie an, nicht mit Begehren, nicht mit Spott, sondern mit einer Gleichgültigkeit, die noch schlimmer war als alles andere.

Er sieht mich an. Nur er. Der Einzige, der noch keine hatte. Der Einzige, der zu faul ist, sich zu bewegen. Und selbst er... selbst er sieht mich nur an, weil ihm langweilig ist. Nicht weil ich besonders bin. Nicht weil ich schön bin. Nur weil ich da bin. Wie ein Fernseher, der läuft. Wie ein Geräusch im Hintergrund.

Chantal spürte, wie ihr Magen sich zusammenzog. Die Demütigung, die sie erwartet hatte, war anders. Sie war nicht laut. Sie war nicht spektakulär. Sie war leise. Sie war das Fehlen von allem. Das Fehlen von Blicken. Das Fehlen von Reaktionen. Das Fehlen von Bedeutung.

Ich bin nichts. Ich bin wirklich nichts. All die Jahre habe ich geglaubt, ich sei etwas Besonderes. Die Alpha. Die Anführerin. Die, die alle haben konnte. Und jetzt... jetzt bin ich nur eine von vielen. Eine, die gefickt wird. Eine, die sich anbietet. Eine, die keiner sieht.

Sie spürte, wie ihr Inneres sich zusammenzog. Vor der Leere, die sich in ihr ausbreitete. Sie war allein. Mitten in einem Raum voller Menschen. Und sie war einsamer als je zuvor.

Johannes drehte sich wieder zu ihr. Endlich. Sein Blick war flüchtig, fast beiläufig. "Gut", sagte er. "Sehr gut."

Er positionierte sich zwischen ihren Beinen. Sie spürte die Wärme seines Körpers, die Spitze seines Schwanzes an ihrer Öffnung. Und dann, mit einem einzigen, harten Stoß, drang er in sie ein.

Chantal schrie auf. Vor Erleichterung. Vor Lust. Vor dem Gefühl, endlich gefüllt zu werden. Endlich benutzt zu werden. Endlich das zu bekommen, was sie sich so sehr gewünscht hatte.

Aber selbst ihr Schrei ging unter. Im Stöhnen der anderen. Im Lachen der Jungs. Im Bass der Musik. Keiner hörte sie. Keiner sah sie. Sie war nur ein weiteres Geräusch im Hintergrund. Ein weiterer Körper, der gefickt wurde. Eine weitere Sklavin in einer Nacht voller Sklavinnen.

Und trotzdem... trotzdem will ich es. Ich will seinen Schwanz in mir. Ich will gefickt werden. Ich will kommen. Ich will das Gefühl, benutzt zu werden. Und ich hasse mich dafür. Ich hasse mich so sehr. Aber ich will es. Ich will es mehr als alles andere.

Johannes bewegte sich in ihr, gleichmäßig, hart, aber ohne Leidenschaft. Er sah nicht sie an. Er sah über sie hinweg, auf die anderen, auf das Schauspiel, das er inszeniert hatte. Sie war nur eine Station auf seinem Weg. Ein Loch, das gefüllt werden musste. Ein Punkt auf seiner Liste.

Chantal schloss die Augen. Tränen brannten in ihren Augen, aber sie weinte nicht. Sie konnte nicht weinen. Sie musste stark bleiben. Sie musste kommen. Sie musste zeigen, dass sie es konnte. Auch wenn keiner hinsah.

Ich könnte gehen. Noch jetzt. Einfach aufstehen. Die Beine ausstrecken. Aufspringen. Zur Tür rennen. Aber ich will nicht. Ich will bleiben. Ich will seinen Schwanz spüren. Ich will ihn in mir haben. Ich will... ich will... ich will.

Sie spürte, wie die Hitze in ihr aufstieg. Trotz der Gleichgültigkeit. Trotz der Leere. Trotz allem. Ihr Körper reagierte. Ihr Inneres zog sich zusammen. Ihre Hüften bewegten sich. Sie stöhnte.

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