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Chapter 15

Wie geht die Geschichte weiter?

Währenddessen...

Helmut Müller hatte seit 53 Jahren dieselbe Routine. Er stand pünktlich um 6:00 Uhr auf, zog ein Arbeitshemd und seinen Blaumann an und ging zum Bäcker drei Straßen weiter um dort ein Mohn- und ein Kaiserbrötchen zu kaufen, sowie die Tagesausgabe der Zeitung mit den vier großen Buchstaben. Dann aß er zwei Brötchen, trank eine Tasse Kaffee und laß.
Auf dem Rückweg rauchte er wie jeden morgen eine Zigarette und grüßte Herrn Wagner vom Hausaufgang nebenan, der wie immer mit seinem Yorkshire Terrier unterwegs war.
Er ging um den großen Betonblock den das Nachbarhaus darstellte und sah sich die Büsche im Vorgarten an -seit seiner Pensionierung vor 9 Jahren kümmerte er sich um die Grünflächen der Wohnanlage- als ihm zufällig auffiel, dass in der Wohnung links oben im dritten Stock gerade der Rolladen hochgezogen wurde. Dort oben wohnte seit ein paar Monaten dieses zierliche, zugeknöpfte, junge Fräulein Fischer.
Lehrerin war sie wohl, wobei Herr Müller bei dem Gedanken daran, dass eine Frau eine Autoritätsperson darstellen sollte nur lachen konnte. Er war froh, dass es zu seiner aktiven Zeit als Fernmelder bei der Bundeswehr keine Frauen gab. Zum Kochen, Putzen und als Huren waren sie vielleicht zu gebrauchen, einen Krieg würde man mit Weibern jedoch nie gewinnen.
Jedenfalls kannte er die Art Frau, die diese Gretchen Fischer darstellte sehr gut. Durchtrainiert, überpünktlich und so ambitioniert, dass sie damit allen auf die Nerven gehen, nur weil sie sich nicht ihrer Rolle fügen und die besseren Männer sein wollen...Wahrscheinlich chronisch untervögelt, wobei er zugeben musste, dass das Luder zumindest vom Gesicht her durchaus mit den rumänischen Webcam Schlampen die er sich so im Netz ansah mithalten konnte und sogar um einiges hübscher als der Großteil war. Allerdings konzentrierte er sich bei diesen auch selten nur auf das Gesicht...
Was sich ihm hinter der bodentiefen Glasscheibe im dritten Stock darbot beeindruckte ihn dennoch. Offensichtlich nur mit einem Badetuch bekleidet zog Gretchen
Fischer ihr Schlafzimmerrollo hoch, wobei trotz des Frotte-Sroffs deutlich zu erkennen war, dass die junge Lehrerin noch weit mehr in ihrer Bluse versteckte als ihr erzkonservativer Kleidungsstil erahnen ließ.

Wie geht es bei Gretchen weiter?

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