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Chapter 12
by
Reyhani
Was steht auf dem Programm?
Vorbereitung mit Janine
Ich bin erleichtert, mit nur fünf Minuten Verspätung biege um die Ecke zu meinem Haus. Wie verabredet ist Janine, meine Freundin aus dem Studium, schon da. Sie sitzt neben meinem Nachbarn Kowalski auf der Bank vor dem Haus und wartet. Zum Glück hat Kowalski ihr eine sinnvolle Beschäftigung gegeben. Ich hatte schon Angst, dass sie sich langweilen muss.
Sie hält seinen Schwanz in der Hand, während er ihre Titten bearbeitet. Es wundert mich nicht, dass er sich für Janine interessiert. Sie ist groß, naturblond und zwei oder drei Jahre älter als ich. Aber vor allem sind ihre Möpse fast so groß wie die von Mama und hängen dabei kein bisschen. Eine Win-Win-Situation … für wen auch immer.
Janine sieht mich und ist erleichtert. Augenblicklich lässt sie Kowalskis Schwanz los und dreht sich zu ihm.
„So Opi, ich denke da tut sich nix mehr. Ist jetzt eh Zeit für die Mittagsruhe.“
„Ja, Herr Kowalski, Sie sollten sich etwas schonen“, springe ich Janine bei. „Wir müssen uns schnell umziehen und dann weiter zur Unifeier. Tut mir leid, dass wir so busy sind. Nachher ist Mama wieder da, die wollten Sie doch noch besuchen.“
Ich fühle mich ein bisschen schlecht, dass ich den morgendlichen Besuch ins Spiel bringe, aber irgendwie muss ich Kowalski ja loswerden. Mama kommt sicher mit ihm zurecht. Wenn er später überhaupt noch mal hochkommt. Obwohl es erst Mittag ist, sieht Kowalski schon ziemlich am Ende aus.
Erst mal nehme ich Janine zur Begrüßung in den Arm. Ihre Brüste sehen nicht nur spektakulär aus, sondern fühlen sich auch so an, als ich meine Freundin an mich drücke. Sie hat sich nicht die Mühe gemacht, sie zurück in ihre weißes Tanktop zu stecken. Dazu trägt sie einen dunkelblauen Minirock, der ihre langen Beine zur Geltung bringt. Die Innenseiten ihrer Oberschenkel glänzen verräterisch. Sie hat am Vormittag also auch schon was erlebt.
„Moment mal, ihr könnt doch nicht einfach so gehen. Wo bleibt denn da der Respekt vor dem Alter?“, keift Kowalski.
Plötzlich fängt er an zu japsen und wird ganz rot im Gesicht. Wohl zu schnell aufgestanden. Immer noch schwer atmend lässt er sich wieder auf die Bank fallen. Da sitzt er mit offener Hose und schlappem Schwanz umringt von leeren Bierflaschen. Er tut mir fast ein bisschen leid.
„Komm, Pia, lass uns gehen. Ich zeig dir, was ich alles mitgebracht habe“, beginnt Janine, mich zur Haustür zu ziehen.
„Aber wir können ihn doch nicht einfach so hier sitzen lassen. Wir bringen ihn schnell in seine Wohnung im fünften Stock.“
Seit heute Morgen habe ich eine Schwäche für Kowalski. Er hat mich immerhin sein Sperma kosten lassen und sich indirekt dafür entschuldigt, dass er mich im letzten Jahr begrapschen wollte. Da will ich ihm nichts Böses. Nicht auszudenken, wenn das nächste Paar Titten, das an seiner Bank vorbeischaukelt, Frau Velba aus dem Zweiten gehört. Dann bekommt er wohlmöglich sofort einen Herzinfarkt.
Janine zuckt nur mit den Schultern, aber ich glaube, sie findet den Einsatz überflüssig. Immerhin hilft sie mir mit Kowalski und wir eskortieren ihn zum Fahrstuhl. Aber dort dreht sich Janine so, dass er auf keinen Fall an ihre Brüste rankommt. Resignierend fügt Kowalski sich in sein Schicksal und legt mir unmotiviert seine Hand auf den Hintern.
Kowalskis Wohnung ist klein und sehr ordentlich. Nur in der Küche sieht man die Vorbereitungen für den Sextag: In der Spüle stehen die Reste von unzähligen Proteindrinks und auf dem Tisch liegt ein Haufen Medikamentenschachteln mit angebrochenen Blistern. Kowalski nimmt sich ein Glas Wasser, wühlt in den Medikamenten und entscheidet sich für eine gelb sprudelnde Brausetablette. Wir stehen schweigend herum und horchen auf das Geräusch der sich auflösenden Tablette.
Mein Blick schweift umher und fällt auf ein Fotoalbum auf dem Tisch. Auf der aufgeschlagenen Seite sind zwei Schwarzweißfotos zu sehen. Ein Gruppenbild im Garten. In der Mitte eine nackte, junge Frau, die an einen Pfahl gefesselt in die Kamera strahlt. Drum herum einige Paare, die Männer fast durchgehend nackt, die Frauen in loser, offener Kleidung. Unter dem Foto kann ich in geschwungener Schrift „Jubiläumssextag 1966“ entziffern.
Das zweite Foto ist das Portrait einer Frau mit einer schrecklichen Dauerwelle und einer enormen Oberweite. Sie hält eine riesige Gurke, oder vielleicht auch eine Zucchini, in die Kamera. Darunter steht: „Erntekönigin ’66, Margot K.“ Ist das Kowalskis Frau? Nein, wohl eher seine Mutter. Ich will grade fragen, da fängt er an, geräuschvoll sein Getränk zu schlürfen. Unauffällig schaue ich auf den Einband des Fotoalbums. Dort steht: „Kolonie am Schneckenbrink, 1962-82“.
„Nichts für Ungut, Mädels, ich muss mich jetzt erst mal kurz aufs Ohr hauen“, unterbricht Kowalski die Stille, nachdem er ausgetrunken hat. „In zwei Stunden bin ich wieder auf meinem Posten. Dann lass ich für euch den Hammer kreisen. Oder ihr kommt im Laufe der Woche einfach mal vorbei, ihr wisst ja jetzt, wo ich wohne. Ich bleibe Jungschlampen wie euch ungern etwas schuldig. Kann euch ja schlecht ein Jahr warten lassen.“
Janine sieht mich an und wir brechen zusammen in schallendes Gelächter aus. Kowalski macht nur eine wegwerfende Handbewegung, murmelt etwas von wegen Weibern und schlurft dann aus der Küche. Was für ein absurder Gedanke. Als ob eine von uns nach dem Sextag was mit einem alten Knacker wie Kowalski zu tun haben möchte.
Das ist so eine romantische Vorstellung, die viele Männer haben, dass wir alle nach dem Sextag noch wochenlang nachts wachliegen und von ihnen träumen, weil sie es uns so gut besorgt haben. In Wirklichkeit erinnern wir uns an fast gar nichts mehr. Schwänze sind einfach alle zu gleich bzw. zu unterschiedlich je nachdem, ob du sie in der Hand, im Mund oder in der Muschi hast. Und dann sollst du dir noch ein Gesicht dazu merken – unwahrscheinlich.
Und selbst wenn es mal ein ungewöhnlicher Schwanz war, ist der Eindruck nach dem Spermarausch größtenteils ausgelöscht. Und dann kommt ja unweigerlich der nächste und der nächste und so weiter. Wenn der Sextag vorüber ist, sind erst mal Ferien. Nach meinem ersten Sextag habe ich drei volle Tage durchgeschlafen. Die restlichen Ferientage habe ich im Bett verbracht. Mama hat mich verwöhnt und mir geholfen von den Hormonen runterzukommen, die meine Klit zum Glühen gebracht hatten. Als die Schule wieder angefangen hatte, konnte ich mich an so gut wie nichts mehr erinnern. Diese merkwürdigen Blicke wildfremder Männer habe ich einfach ignoriert. So machen es alle Frauen, die nicht irre werden wollen.
Nachdem wir uns wieder beruhigt hatten, blickten Janine und ich uns erwartungsvoll an. Jetzt geht die Party erst richtig los. Dazu müssen wir uns aber gründlich vorbereiten. Deshalb habe ich Janine gefragt, ob wir zusammen zur Unifeier gehen. Sie hat Routine und weiß, wie man am meisten aus dem Sextag herausholt. Ich hoffe, ich kann mir da was abgucken.
Beim Rausgehen nehme ich noch Kowalskis Album mit. Das interessiert mich schon, wie das früher ablief. Er kann es sich ja später abholen, wenn er Mama besucht. Dann gehen Janine und ich die Treppe runter in meine Wohnung. Alle sind noch unterwegs. In meinem Zimmer öffnet Janine ihren Rucksack. Mit Genugtuung wirft sie die Sachen aufs Bett. Ich muss neidlos anerkennen: Das ist mal wirklich eine professionelle Ausstattung.
Was hat Janine mitgebracht?
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#Sextag
Die Geschichte eines Feiertags in einer nahen Paralelwelt
https://chyoa.com/story/Sexw%C3%BCnsche.6565 dieses ist die Geschichte, die ihr dazu lesen solltet. Sie war die Inspiration für diese Geschichte. danke an https://chyoa.com/user/JeffStarkmann
Updated on Apr 23, 2025
by JackTheWolf
Created on Mar 21, 2024
by JackTheWolf
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