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Chapter 15 by Geilspecht99 Geilspecht99

What's next?

Vicky und Thea unter sich

Kaum waren jedoch die Männer aus dem Raum, da verwandelten sich die beiden jungen Frauen wieder in Teenager.

„James ist ja ein ganz ein lieber!“
„Das ‘ganz‘ versuche ich ihm gerade auszutreiben“, Vicky lächelte dabei schelmisch, erkannte aber, dass Thea ihr nicht folgen konnte.
„Ihr seid nett anzusehen, du und dein Baron. Liebst du ihn oder ist das nur Fassade?"
„Ich bin seine Vögtin, ich verwalte seine Lehen und er behandelt mich gut!“, umschiffte Vicky die eigentliche Antwort und strahlte dabei wie eine Supernova. Eigentlich gab es keinen Grund mehr, ihre Beziehung herunterzuspielen, schon gar nicht gegenüber Thea, aber das musste sie sich erst abgewöhnen.
Thea nahm diese Antwort zur Kenntnis, aber Vickys Blick sagte mehr als Worte.
„Er war doch schon für tot erklärt worden, ist dann wieder aufgetaucht und hat mitgeholfen, die Gräfin und die anderen Namenlosen aus dem Verkehr zu ziehen. Das war sicher keine einfache Zeit für dich?“
„Es war so schon schlimm genug, ohne ihn, aber die Gräfin hat mich in ihren Kult gepresst, ich habe unschöne Dinge getan…!“
„Lisa?“
„An ihr habe ich auch einmal meine Wut ausgelassen, aber das erklär ich dir ein anderes Mal“, sagte Vicky wehmütig. Lisa war nur die Spitze des Eisberges, aber das brauchte Thea noch nicht zu wissen.

Jetzt war es Thea, die Vicky ihren Beistand spendete:
„Alles wird gut!“ Sie kuschelten sich auf dem Bett aneinander.

„Ich weiß, dass du mich damals nicht auspeitschen wolltest. Ich hab es gehört!“ sagte Vicky leise und legte ihre Arme noch fester um Vicky.

Ein paar mintern sprchen sic nicht, dann fin Thea wieder an:
„Wie ist das so, zu lieben?“
„Das Beste und das Schlimmste, was dir passieren kann, gleichzeitig! Und man darf es nicht mit Lust verwechseln.“
Vicky wollte nicht nach Theas Liebesleben fragen, da ein solches durch den Fluch bis vor Kurzem für Thea ja nicht erstrebenswert war.
„Auch du wirst die Liebe kennenlernen!“, sagte Vicky versöhnlich.
„Ich war schon mal verliebt!“, war Theas Antwort, denn sie erkannte die dahinterliegende Bedeutung. Vicky drehte sich zu Thea um und sah ihr direkt in die Augen. Ihr Blick ging gefühlt durch Theas Schädeldecke!

„Wer war der Glückliche?”
An Thea liefen Tränen herunter, aber sie versuchte gar nicht erst zu lügen.
„Du warst es!“

Mit dieser Antwort hatte Vicky nicht gerechnet, daher brauchte sie ein paar Sekunden, um eins und eins zusammenzuzählen. Dann küsste sie Thea direkt auf die Lippen, umarmte sie und drückte ihre Wangen aneinander.
„Dummerchen ich hab dich auch vermisst“, sagte sie noch, da begann Thea zu heulen.
„Alles wird gut, dein Leben beginnt jetzt nochmal neu!“, versuchte Vicky, sie zu trösten.
„Du hast James und ich hab gar niemanden.“
Jetzt hatte Vicky genug. Sie sah ihr wieder in die Augen und sagte voller Überzeugung:
„Wenn ich für dich keinen Platz in meinem Herzen habe, warum bist du dann hier?“, ihre Nasenspitzen berührten sich.
Ehe Thea etwas erwidern konnte, drehte Vicky ihren Kopf zur Seite und küsste Thea nochmals, aber diesmal nicht wie eine Freundin, sondern wie eine Geliebte, ein letztes Mal wehrte sich die weinende Thea:
„Ich nehme dir sogar die Zeit, die du mit deinem Geliebten verbringen könntest!“

Jetzt wurde Vicky grantig.
Als sich schließlich ihre Lippen wieder voneinander trennten, um Atem zu schöpfen, erklang James tiefe Stimme vom Sofa:
„Lass das mal meine Sorge sein!“, Vicky konnte sein Grinsen spüren, ohne auch nur hinzusehen.
Thea drehte sich um und stellte erschrocken fest, dass James wirklich auf der Couch saß.
„Wie kommt ihr hier rein?“
„Als Baron hat man so seine Möglichkeiten.“

Die Kerze im Raum reichte gerade dazu aus, dass Vicky James deuten konnte, dass er zu ihnen kommen sollte, denn Thea wollte Vicky im Moment nicht loslassen. Er kam auf die, wie Löffelchen daliegenden Frauen zu, beugte sich zu Vicky hinab und gab ihr einen heißen Begrüßungskuss. Dann klopfte er Thea leicht auf die Schulter und hauchte ihr ein:
„Alles wird gut, meine Liebe“, zu. Er drehte sich mit dem Rücken zu seiner Verlobten, bildete den vorderen Löffel und deckte sie alle gemeinsam mit einer leichten Decke zu.

Thea kuschelte sich stärker an Vicky und begann sie sanft an der Seite zu streicheln.
Währenddessen waren Vickys und James Hände schon auf Wanderschaft gegangen und hatten dabei auch jeweils die erwartete Reaktion vorgefunden, sie blieben aber defensiv, da die Ereignisse der letzten Tage auch an ihnen nicht spurlos vorübergegangen waren. Die schnelle Nummer, die sie nach dem Urteil noch ‘einschieben‘ konnten, war sicher auch hilfreich gewesen.

So verging die Zeit und sie waren zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um auch nur zu sprechen. Theas Gedanken kreisten um die Zukunft, die ihr nun offenstehen würde, während James sich mit Vickys Körper befasste. Diese versuchte primär, sich so weit zu kontrollieren, dass Thea von ihrem Treiben nichts mitbekommen würde und ihre Hand war auch nicht untätig. Das war ein Spiel, dass sie schon lange nicht mehr gespielt hatten, was nicht nur an ihrer langen Trennung lag, sondern auch an der Tatsache, dass sich nie derartig Unschuldiges in ihre Privatgemächer verirrte.

Vicky wollte Thea nicht nur wegen ihrer Schönheit oder ihrer vergangenen erotischen Eskapaden in Glimmerwein haben, natürlich wollte sie auch etwas von dem ausgleichen, das die Gräfin in den dunklen Zeiten angerichtet hatte. Thea war die einzige Person, auf die sie sich verlassen konnte und für die sie freiwillig Verantwortung übernommen hatte, bevor sie James traf. Und je mehr sie darüber nachdachte, so musste sie sich eingestehen, dass Thea auch ihre erste erwiderte Liebe war. Dabei hatte die Vögtin aber natürlich auch das Praktische nicht aus den Augen verloren, denn wenn das Lehen jetzt zu einer Baronie wird, hätte das auch mehr Arbeit für sie als Vögtin zur Folge. Personal, dem man vertrauen konnte, war rar und auf Vickys Loyalität würde sie sich in Zukunft verlassen können.

Theas Stimmung besserte sich langsam und auch die anderen beiden waren guter Laune, wenn auch aus anderen Gründen, aber irgendwann ereilte Thea der Ruf von Mutter Natur.

Sie löste sich von Vicky und nachdem das Pärchen ihre Intention erkannte, drehten sich beide hektisch in Richtung der Wand um.
Thea glaubte, sie wollten ihr die Peinlichkeit ersparen, sie beim Pinkeln zu beobachten, dabei versteckte James nur schnell seine Latte erfolgreich vor ihr.
Vicky hatte es gerade noch geschafft, ihr Büßergewand zwischen ihre Beine und James Schwanz zu bringen. Dieser nahm das enttäuscht zur Kenntnis und verlagerte seine Bemühungen auf ihre, ihm abgewandte Vorderseite.

Der folgende, nur geflüsterte Dialog entwickelte sich.
„Nein?“
„Später, wenn sie schläft“
„Wieso warten, sie ist erwachsen?“, im Hintergrund hörten sie Thea und seine Hände waren überall auf Vickys Körper.
„Die Gräfin, der Fluch..“
„Wir haben noch Schlimmeres erlebt, warum sollen wir leiden? Du hast gesehen, wie kurz das Leben sein kann“, Vicky wehrte sich kaum gegen seine Attacken, aber sie machte auch nicht mit.
_Vicky muss es ernst meinen! Das war keines ihrer Spielchen, _dachte sich James, denn sie ließ auch nicht zu, dass ihre Geilheit sie jetzt übermannte.
„Sie ist noch **** und so ****. Reiß dich bitte zusammen, du wirst es nicht bereuen“ und das anschließende Zungenspiel unterstrich diese Aussage nochmals.

Das Geräusch des Abdeckens eines Topfes kündigte Theas Rückkehr an.

„Ich hab eine Bedingung“ und aus dem Nichts hatte er einen kleinen silbern glänzenden Gegenstand in der Hand, den er ihr hinhielt,
„den trägst du bis dahin.“
„Du bist so, Rrrrrrrrr“, ihr anfangs zorniger Blick wandelte sich beim ‘R‘ schon zu einem Blick, der ihre lüsterne, unterwürfige Seite widerspiegelte.

Was hat James für sie?

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