Disable your Ad Blocker! Thanks :)
Chapter 7
by
Daemony
What's next?
Unselige Begegnung
Nach dem Bad war Pater Mathias äußerlich sauber. Innerlich fühlte er sich aber noch immer schmutzig. Normalerweise hätte ihn das warme Wasser entspannen sollen, doch seine Gedanken wollten nicht zur Ruhe kommen. Immer wieder kreisten sie um das Geschehnis im Beichtstuhl. Wie hatte er sich nur so gehen lassen können? Und schlimmer noch: Er war sich ziemlich sicher, dass er einen noch deutlich größeren Fehltritt begangen hätte, wenn nicht die Wand zwischen Erika und ihm gewesen wäre. Dabei spielte es gar keine Rolle, dass sie volljährig war und die Initiative offensichtlich von ihr ausgegangen war. Vermutlich hätte er keine strafrechtlichen Folgen fürchten müssen, was aber völlig ohne Belang war. Für ihn zählte vorrangig sein Seelenheil. Und dies war eindeutig in Gefahr.
Das Bild der jungen Frau stand unverrückbar vor seinem inneren Auge. Die Geräusche, die aus dem anderen Bereich des Beichtstuhls gekommen waren, hallten endlos in seinem Kopf wider. Und zu seinem allergrößten Missvergnügen reagierte sein Körper auf ungehörige Weise auf diese Visionen. Sein Mast stand schon wieder hoch aufgerichtet und ragte aus dem schaumigen Wasser. Doch dieses Mal widerstand er der Versuchung, sich auf scheinbar billige Weise Erleichterung zu verschaffen. Mathias ballte die Hände zu Fäusten und verbarg sie hinter seinem Rücken. Irgendwann würde dieser Zustand von selbst enden. Zumindest hoffte er das. Nach allem, was er wusste, könnte kein Mann solch eine Erektion dauerhaft aufrechterhalten.
Ihm kam die Idee, sich unter die kalte Dusche zu stellen, was ihn laut auflachen ließ. Das alles war so absurd! Fast fühlte er sich, als sei er in einen schlechten Pornoroman geraten und spiele darin die Hauptrolle. Nein, er war einfach ein lebendiger, gesunder Mann, dessen irdischer Leib gewisse Bedürfnisse hatte. Aber er war auch Priester und es war seine Pflicht, dieser Anfechtung seiner Eide zu trotzen. Es war eine Prüfung. Auch wenn er nicht verstand, warum er ihr unterworfen wurde, würde er sie bestehen. Und er würde gestärkt und reifer aus diesem Test seiner Glaubensstärke hervorgehen.
Er ließ das Wasser ab, das langsam auskühlte, trocknete sich ab und ging in Richtung Schlafzimmer, um sich anzuziehen. Obwohl er allein im Haus war, wickelte er ein Handtuch um seine Hüften, dann tapste er auf nackten Sohlen in den Flur.
Überrascht stellte er fest, dass die Wohnzimmertür einen Spalt offen stand und schwaches Licht herausfiel. Die ersten Akkorde von "Shadows of Yesterday" schwebten ihm entgegen, eine alte Rockballade, gespielt auf einer einsamen Akustikgitarre. Dann setzte die Begleitung durch einen tiefen, melancholischen Bass ein, der die Schwere der Zeit fühlbar machte. Die Stimme des Sängers war rau, doch warm, wie die eines alten Freundes. Es war keine fröhliche Melodie, aber auch keine, die den Hörer in die Dunkelheit zerrte. Vielmehr hatte sie eine bittersüße Note, als wolle sie sagen: Akzeptiere, was du erlebt hast, denn es macht dich zu dem, was du bist.
Es war ein Lied aus einer anderen Ära seines Lebens, bevor er endgültig den Weg des Glaubens eingeschlagen hatte. Damals hatte "Shadows of Yesterday" ihn an trüben Tagen begleitet, in Nächten voller Zweifel, ob er wirklich für das Priesteramt geeignet war. Mathias hatte gar nicht mehr gewusst, dass er die CD noch im Regal stehen hatte. Er wandte seine Schritte unwillkürlich in die Richtung, aus der die Töne zu ihm wehten, und lauschte. Die Strophen erzählten von verpassten Chancen, von Träumen, die im Schatten verblassten, und von Erinnerungen, die schmerzen und zugleich trösten. Dann kam der Refrain mit kraftvollen Schlagzeugbeats, die wie ein pochendes Herz klangen:
"In the shadows of yesterday, I find myself lost and found. In the echoes of yesterday, I hear a distant sound."
Er trat durch die Tür und erstarrte zur Salzsäule, als er die Besucherin entdeckte. Also war die fremde Frau in der Kirche doch kein Traumbild gewesen. Sie saß in seinem Lieblingssessel im gelblichen Schein der alten Stehlampe und hatte ihre langen Beine in dem engen Bleistiftrock übereinander geschlagen. Ihr üppiger Busen presste sich derart gegen die dunkelrote Seidenbluse, dass es offensichtlich war, dass sie darunter keinen Büstenhalter trug. Ihr kindlich rundes Gesicht hatte sie ihm zugewandt. Während sie ihn von Kopf bis Fuß ungeniert musterte, bis ihr Blick sich an seinen Lenden festsaugte, stahl sich ein anerkennendes Lächeln auf ihre apart geschminkten Lippen.
Mathias wurde überdeutlich bewusst, dass das knappe Handtuch in keiner Weise genügte, seinen vor ihm aufragenden Ständer zu verbergen. Ihm schoss Hitze in die Wangen, er war ziemlich sicher, dass sein Kopf vor Peinlichkeit rot leuchtete. Kurz überkam ihn der Impuls, zu fliehen. Doch dann rief er sich zur Ordnung. Dies war sein Haus und er brauchte sich für nichts zu schämen. Die Dame war unaufgefordert und sozusagen auf eigenes Risiko hereingekommen. Da müsste sie es eben aushalten, dass er nicht darauf eingestellt war, Gäste zu empfangen.
"Was tun Sie hier? Wie sind sie hereingekommen?"
Seine Worte hätten fest und bestimmend klingen sollen, doch ein unüberhörbares Zittern seiner Stimme verriet seine Unsicherheit.
"Die Haustür war nicht abgeschlossen", rechtfertigte sie sich, "und ich wollte unbedingt nachfragen, ob du deine Seite unserer Vereinbarung eingehalten hast."
Mathias war ein wenig verwirrt und musste zunächst überlegen, was sie meinte. Dann erinnerte er sich daran, dass sie behauptet hatte, dass sie die Not der Dorfbewohner lindern würde, wenn er als Gegenleistung an Erika dachte. Erika! Durch die überraschende Begegnung mit der Fremden hatte er sie tatsächlich vergessen. Nun kam die Erinnerung an sie mit Macht zurück. Blut schoss in seinen Schwanz, der sich noch höher und gerader aufrichtete. Mathias wunderte sich, ob noch genügend Körperflüssigkeit in seinen Adern übrig war, um tiefer zu erröten.
Die ungebetene Besucherin stand auf, grinste und stöckelte auf ihren edlen, hochhackigen Schuhen auf ihn zu. Obwohl sie keinerlei bedrohliche Erscheinung war, überkam Mathias eine unbestimmte Angst. Nur unter Aufbietung aller Willenskraft wich er nicht vor ihr zurück. Eine Handbreit vor ihm blieb sie stehen. Sie war ein gutes Stück kleiner als er und musste den Kopf in den Nacken legen, wodurch ihre langen, schwarzen Locken nach hinten über ihren Rücken flossen. Sie schob ihr Becken ein wenig nach vorn und stieß unweigerlich gegen seinen hervorragendsten Körperteil.
"Es scheint, ich muss gar nicht fragen. Ich kann auch so erkennen, dass du brav warst und getan hast, was ich wollte."
Schmunzelnd streckte sie ihren Arm aus und schob das Handtuch zu Seite. Mathias stand still wie gebannt. Was hatte sie vor? Ein Teil von ihm wünschte sich, dass sie ihn von seinem Missgeschick befreite. Wohl wäre es in höchstem Maße unangemessen, wenn er sich von ihr befriedigen ließe. Doch vielleicht würde dies die ungewollten Visionen vertreiben und seine unselige Obsession für Erika in eine andere Richtung lenken. Atemlos wartete er darauf, ihre Hand an seinem edelsten Teil zu spüren, das fieberhaft pochte.
Er keuchte überrascht, als sie seine Hoden packte. Sie übte gerade so viel Kraft aus, dass es schmerzte, aber eben noch erträglich war. Dicke, klare Lusttropfen quollen aus seiner Eichel, als würde der Druck sie hervortreiben.
Mathias sah flehend auf die Frau herab. Sie erwiderte ungerührt seinen Blick. Ihr Mund zeigte ein blitzendes Raubtierlächeln.
"Willst du mehr?"
Er wollte den Kopf schütteln, brachte aber nicht mehr zustande, als sie stumm anzuschauen. Seine Knie zitterten und ihm brach am ganzen Leib der Schweiß aus.
Mehr oder mehr Lust?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)
Kirche der Verderbtheit
Jetzt PUBLIC! Priester und Nonnen zutiefst verdorben.
- 363 Likes
- 29,826 Views
- 22 Favorites
- 5 Bookmarks
- 84 Chapters
- 21 Chapters Deep
Comments moved below the chapter.
Comments