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Chapter 8
by
Daemony
Mehr oder mehr Lust?
Hingabe
Das Handtuch flatterte zu Boden. Pater Mathias stand splitternackt vor der elegant gekleideten Frau, die zu allem Übel auch noch seine Kronjuwelen in den Fingern hatte. Wie hatte es nur so weit kommen können? Er musste sich dringend aus dieser kompromittierenden Situation befreien. Da er physische **** verabscheute und der heiligen Schrift folgend in einem Streit lieber die andere Wange hinhielt, zückte er seine schärfste Waffe: Das Wort.
"Was woll... hn-g."
Kaum hatte er angefangen zu sprechen, erhöhte sie schlagartig den Druck auf seine empfindlichen Eier. Er musste einsehen, dass er den Kampf verloren hatte, noch bevor dieser richtig begonnen hatte.
"Ts, ts, ts", tadelte sie, "du hattest Gelegenheit zu reden. Jetzt bin ich dran. Ich zeige dir mal, wozu man eine Zunge noch einsetzen kann."
Sie ging in die Hocke und sah betörend zu ihm auf, während sie ihren Mund öffnete. Es war sogar für ihn offensichtlich, was sie vorhatte. Er hatte davon gelesen und auch gehört. Im Licht der kirchlichen Lehre war Oralverkehr innerhalb der Ehe akzeptabel, sofern er die eheliche Vereinigung unterstützte und offen für das Schaffen neuen Lebens blieb. Allerdings musste er jede Handlung kritisch beurteilen, die absichtlich die Möglichkeit der Fortpflanzung ausschloss. Außerhalb der Ehe aber oder in einem Kontext, der nicht die Hingabe an das Leben widerspiegelte, widersprach diese Form von sexueller Handlung seiner Überzeugung nach dem Plan Gottes.
Da beugte sich die Fremde nach vorn, ließ seinen Schwengel in ihre Mundhöhle fahren und leckte gleichzeitig über dessen empfindsame Unterseite.
"Uh-oooh."
Mathias wusste nicht mehr, was er denken und fühlen sollte. Er keuchte lautstark, verdrehte die Augen und drückte die Knie durch, um nicht umzukippen. Nie hätte er sich ausmalen können, was diese Zunge mit ihm anstellte. Sie lutschte und schmatzte, saugte und schlürfte, wirbelte und reizte. Ein Feuerwerk von Endorphinen zündete in seinem Gehirn.
Er, der noch nie in seinem Leben Sex mit einem anderen Menschen gehabt hatte, war ein leichtes Opfer für die erfahrene Verführerin. Ein willfähriges zudem. Glücksgefühle überschwemmten ihn und löschten jedes kritische Denken aus. In diesem Moment war er kaum mehr als ein Bündel männlicher Instinkte und Triebe. **** fasste er mit beiden Händen das Haupt der Gespielin und vergrub seine Finger in ihrer Lockenpracht. Einem genetischen Programm folgend schob er seine Hüften nach vorne.
Willig nahm sie ihn auf, ließ seinen harten, geäderten Schwanz in ihre Kehle gleiten. Sie jagte ihn in Windeseile zum Gipfel der Lust, nur um ihn im letzten Augenblick zu stoppen und ihm die Belohnung vorzuenthalten. Ihre Zunge, ihre Lippen, ihre Hände arbeiteten in perfekter Harmonie, um ihm zu zeigen, welches Vergnügen sie ihm geben - oder verweigern konnte.
Unzählige Male hatte sie ihn so weit, dass er meinte, endlich kommen zu dürfen. Doch die Erfüllung blieb für ihn unerreichbar. Die Zeit dehnte sich zur Unendlichkeit und die Welt verschwand.
Statt ihn zum Ziel zu führen, ließ sie plötzlich von ihm ab, erhob sich geschmeidig und trat einige Schritte zurück. Mathias sackte zusammen, wie eine Marionette, der man die Fäden zerschnitten hatte. Schwer atmend sank er in einem Häufchen Elend auf den Teppich.
Sie lachte glockenhell, frisch und fröhlich, als sei nichts geschehen.
"Wir sehen uns wieder. Ich werde auf dich warten, morgen nach der Vorabendmesse in der Sakristei."
Die Aussage konnte man als Drohung oder als Versprechen deuten. Dass sie wahr werden würde, daran bestand kein Zweifel.
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Kirche der Verderbtheit
Jetzt PUBLIC! Priester und Nonnen zutiefst verdorben.
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