Noch 2 Tage bis zur Nachtfahrt
Training zum Stressabbau ... und ein paar Fantasien
Zwei Tage vor der Nachtfahrt stand Janina in der kleinen Küche und rechnete noch einmal. Die Nebenkosten, die restlichen Fahrstunden, die Prüfungsgebühr. Wenn etwas schiefging und sie verschieben musste, würde es eng werden. Ihr Freund hatte geschrieben, dass er die Zugtickets schon im Blick hatte, falls sie den Schein nicht rechtzeitig schaffte. Sie antwortete nur knapp und legte das Handy weg.
Abends ging sie noch einmal zum Training. Die Halle war fast leer, nur zwei Jungs an den Geräten. Janina machte ihre Kniebeugen und spürte, wie die Leggings an ihrem Po saßen. Im Spiegel sah sie, dass einer der beiden zu ihr herschaute. Sie senkte den Blick und machte weiter. In ihrem Kopf war kurz das Bild von neulich: Hände, die von hinten zupackten. Diesmal war es wieder Krüger. Ruhig, ohne etwas zu sagen. Sie stellte sich vor, wie sie einfach stehen blieb und die Übung zu Ende machte, während er fest zugriff. Ein Kribbeln zog durch ihren Unterleib. Sie trainierte trotzdem weiter, die Bewegungen wurden etwas unruhiger. Als sie später in der Umkleide die Leggings auszog, sah sie, dass ihr Slip feucht geworden war. Es hatte sie angemacht. Sie starrte einen Moment darauf, dann zog sie sich schnell um und ging.
Am nächsten Tag, dem Tag vor der Nachtfahrt, hatte sie frei. Sie ging trotzdem noch einmal zur Fahrschule, um zu fragen, wo sie sich genau treffen sollten. Krüger stand draußen und rauchte. Er nickte ihr zu, als sie näher kam. Sie trug eine einfache Jeans und ein enges, dunkles Oberteil, das ihre Oberweite deutlich betonte.
„Morgen um sieben“, sagte er. „Wir fahren direkt raus. Keine Stadt. Du brauchst die dunklen Strecken.“
Janina nickte. „Okay.“
Er musterte sie und ließ den Blick länger auf ihrer Brust ruhen, als nötig gewesen wäre. Es war offensichtlich, dass ihm der Anblick gefiel. Janina spürte die Wärme im Gesicht, sagte aber nichts und schaute kurz weg.
„Du bist nervös“, sagte er. Es war keine Frage.
„Ein bisschen.“
„Dann hör auf das, was ich sage. Nicht diskutieren, nicht zögern. Sonst wird’s teuer für dich.“
Sie schaute auf den Boden und nickte wieder. Es war einfacher, als zu widersprechen. Krüger drückte die Zigarette aus.
„Sei pünktlich. Und zieh was an, in dem du dich bewegen kannst.“
Janina ging. Auf dem Weg nach Hause schrieb sie ihrem Freund, dass alles klar war für morgen. Er antwortete mit einem kurzen „Viel Erfolg“. Sie steckte das Handy weg und dachte an Krügers Blick auf ihre Brust und an seine Stimme. Ruhig. Bestimmend.
Abends lag sie im Bett und versuchte zu schlafen. Die Hand wanderte wieder unter die Decke. Diesmal ließ sie das Bild länger zu: Krüger hinter ihr, die Hände an ihrem Po. Dann verschob es sich. Sie stellte sich vor, wie er ihr Oberteil hochschob und ihre Titten in den Mund nahm, ruhig und fest, und wie sie einfach sitzen blieb und es geschehen ließ. Das Kribbeln von vorhin im Training kam zurück. Sie kam leise und blieb danach still liegen. Morgen würde sie die Stunde hinter sich bringen. Nicken, wenn er etwas sagte. Und danach nach Hause gehen. So hatte sie es sich vorgenommen.
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