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Tagebuch: Es hätte so ein schöner Tag werden sollen
{letter signed "Sandy"}
Mir ging es gut als ich aufgewacht bin. Nicht tat weg. Heute habe ich die Möglichkeit bei Peter wieder was gut zu machen. mich von meiner besten und sexy Seite zu zeigen. Er würde wegen der Reparatur kommen. Gestern hatte er an der Tür und in der Sauna bereits alles gesehen. Heute musste ich ihm zeigen dass ich auch Sexy und Elegant kann damit er mich nicht für eine Schlampe hält. Ich möchte eine erotische Erinnerung in seinem Kopf sein. Keinen Porno. Ich weiß nicht wann ich mir das letzte mal so viel Mühe bei der Wahl meiner Kleider gegeben habe. Für meinen Ex auf jeden Fall nicht.
Die Zeit ist gelaufen. Ich hatte ausgerechnet heut so viel zu tun. Dann die Nachricht. Ich komme gleich wegen der Reparatur. LG Peter. Ich habe nicht geantwortet. Ich war in einem Gespräch, dann im nächsten, dann die Klingel.
Warum bin ich nur eine so dumme Schlampe. Warum passiert mir das. Jetzt muss er mich für eine Schlampe halten. Ich habe ihm alles von mir gezeigt. Den Blick unter den Rock. Den nackten Po. Die Muschi, die schon morgen nass war, bevor er überhaupt geklingelt hat. Ein Glück hat er das Masturbieren nicht mitbekommen. Ein Glück. Ein Glück. Ich sage es, damit es wahr bleibt. Ich bin in den Nebenraum gewesen. Ich musste mich fingern obwohl oder weil er nebenan war. Ich habe gestöhnt und mich fertiggemacht, wild, weil die Scham nicht gereicht hätte, um den Körper zu stoppen. Er hat geklopft. An der Zimmertür. Er hat das Masturbieren nicht mitbekommen, oder? Ich bin so dumm. Deswegen nur Arschlöcher. Deswegen immer nur der Körper. Deswegen immer nur Mund, Arsch, Möse.
Dann das Handtuch, auf dem ich den ganzen Morgen mit nacktem Schritt gesessen hatte. In der Mitte noch feucht. Der Geruch von mir. Er hat es sich ins Gesicht gedrückt und den Schweiß von der Stirn gewischt. Was war das am Ende. Er hat sich meinen Mösensaft ins Gesicht geschmiert. Ich hätte ihn fast angesprungen, um das abzulecken. Die Nässe von seiner Haut. Meine Nässe. Ein Zug zwischen den Beinen, als säße ich noch auf diesem Tuch und er kniete davor.
Smalltalk, weil ich sonst etwas getan hätte, das man nicht mehr als Reparatur verkaufen kann. Gehst du eigentlich auch mal privat in die Sauna. Du hättest mir sagen können, dass du Saunameister bist. Ich helfe da nur aus. Na ja. Vielleicht sieht man sich ja mal. Donnerstagabend nach Ladenschluss bin ich immer da. Dann sind wir ungestört.
Rot. Das klang nach einer Einladung. Es war eine. Will er es mir da das erste Mal besorgen. Warum nicht hier. Hier lag schon das Tuch. Hier war schon der Rock. Hier war ich schon nackt unter dem Stoff und habe ihm den Schritt hingehalten wie eine Frage. Warum Holz und Hitze und ein Schild an der Tür. Warum nicht der Flur, der Sessel, der Schreibtisch, auf dem noch meine Feuchtigkeit klebt.
Ich will ihn unbedingt nackt sehen. Ich will sehen, was in meine Muschi kommen wird. Mir ist egal, wie groß oder klein er ist. Ich bin so feucht, ich komme bei der kleinsten Berührung. Ein Finger. Ein Blick. Sein Mund an der Stelle, wo das Tuch war. Aber er ist bestimmt groß. Er fickt mich doch die ganze Nacht. Hart. Tief. Bis ich nichts mehr von Schlampe und dumm und warum-passiert-mir-das zusammenkriege. Oder ist er so schüchtern, weil er klein ist und schnell abspritzt. Ihr Ex kommt auch nur rein und spritzt ab, ohne dass sie kommt. Peter war nicht so. Er wollte dass sie kommt. Dann muss er mich halt lecken. Gegen Mösensaft hat er ja nichts. Er hat ihn sich ins Gesicht gelegt, als wäre das nur Schweiß. Ich hätte ihm die Stirn geküsst und abgeleckt und gesagt, das bist nicht du, das bin ich, nimm noch mehr.
Für mich interessieren sich nur die Arschlöcher. Sandy sollen alle nur ficken. Aber er hat Danke gesagt. Alles ist okay. Er ist gegangen, mit meinem Geruch im Gesicht, und hat mir einen Abend genannt, an dem niemand sonst da ist. Ich liebe diesen blöden, schüchternen Umweg. Ich liebe, dass er rot wird und trotzdem bleibt. Ich liebe, dass ich ihn nackt sehen will.
Donnerstag. Sauna. Ungestört. Ich werde mich rasieren und mich zusammenreißen und trotzdem nass sein, bevor der Aufguss überhaupt schwingt. Ich will seinen Schwanz sehen, bevor sie fällt. Ich will wissen, was mich nimmt. Groß oder klein, Nacht oder Zunge, mir ist fast egal, Hauptsache er hört auf, nur zu reparieren. Hauptsache er nimmt das Tuch nicht noch einmal und geht. Hauptsache er versteht, dass ich nicht für jeden so offen bin. Nur für ihn. Weil ich es will. Weil ich verliebt bin in einen Mann, der sich meinen Saft ins Gesicht wischt und danach ganz ruhig Danke sagt.
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