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Chapter 22 by tease94

Wie geht's weiter?

Stellensuche

Eine Stunde später sitzen die beiden Freundinnen auf ihrer Couch. Vor ihnen liegt die Anzeigenzeitung ausgebreitet auf dem Couchtisch. Einige Annoncen sind mit einem roten Stift umrandet. Glücklich sehen die beiden Mädchen trotzdem nicht aus.

"Wieder eine Stelle als Verkäuferin, wo sie eine richtige Bewerbung haben möchten," meint Antje frustriert und legt das Handy auf den Tisch.

"Das war die letzte," seufzt Sabine.

Antje nickt. "Ich kann nicht verstehen, wieso die alle für so was Primitives wie Verkäuferin eine schriftliche Bewerbung haben wollen. Scheiße, den ganzen Mist mit Passbildern und Bewerbungsmappen können wir uns derzeit nun wirklich nicht leisten. Und die beiden übrigen Stellen, wo man nur persönlich vorbeischauen soll, liegen ganz am anderen Ende der Stadt. Das dauert ewig mit dem Fahrrad und 'nen Straba-Ticket lässt unser Geldbeutel auch nicht zu. Mann, ist das deprimierend."

"Wenigstens ist die Anzeige mit dem Foto-Shooting noch drin. Ich probier's später noch einmal, vielleicht erwische ich dann jemanden am Apparat und nicht den blöden AB."

"Ja, tu das." Antje schaut auf die Zeitanzeige ihres Handys. "Und was tun wir mit unserem Drecksnachbarn? Noch eine halbe Stunde..."

"Ich... ich weiß nicht ob ich das durchstehe," meint Sabine betrübt. "Dass er uns angekündigt hat, dass er vorbeikommt, ist das Schlimmste von allem bisher. Ich meine, das am Wochenende ging alles so schnell. Doch jetzt... dieses Warten macht mich total nervös."

"Ich verstehe was du meinst."

"Das kann's doch auf die Dauer nicht sein, Antje. Die werden uns nie in Ruhe lassen. Ich seh uns schon jeden Tag von 'nem Dutzend Pennern ficken lassen. Die werden doch immer mehr wollen. Und dann noch diese Türkenbubis. Die haben wir jetzt auch am Wickel. Wir können ja nicht mal einfach so das Gebäude verlassen. Die warten doch bestimmt nur auf uns!" Sabine stehen Tränen in den Augen.

"Aber was sollen wir tun? Du, wirklich, ich kann es nicht zulassen, dass meine Eltern jemals die Bilder und den Film zu sehen bekommen. Ich... mein Vater bringt mich um!"

"Wem sagst du das?"

"Also, was soll's." Antje beugt sich vor und nimmt ihre Freundin in die Arme, so oft wie in den letzten achtundvierzig Stunden. "Kopf hoch. Ich bin sicher, wir werden da einen Weg raus finden."

"Du hast gut reden, Ani. Dir... ich glaube, das macht dir sogar Spaß!" Der Vorwurf in Sabines zittriger Stimme ist nicht zu überhören."

Antje zuckt mit den Schultern. "Vielleicht. Keine Ahnung. Ich gebe zu, der Gedanke, an das was wir da tun, stößt mich ab. Aber wenn es dann soweit ist... Ich weiß selber nicht was mit mir los ist." Antje lehnt sich ein wenig zurück und schaut ihre Freundin an. "Aber du bist ja auch nicht ganz unschuldig. Wie oft bist du denn am Wochenende gekommen?"

Sabine gibt Antje darauf keine Antwort und schaut betreten auf den Boden.

"Siehst du. Auch du kannst nicht erklären, was da mit uns passiert. Jedenfalls...," Antje schaut wieder auf das Handy, "...in fünfundzwanzig Minuten bekommen wir Besuch. Und dann sollten wir bereit sein für dieses Arschloch." Antje blickt ihrer Freundin direkt in die Augen. Dann, mit ganz bedachten Bewegungen, lehnt sie sich in die Couch zurück und beginnt ganz langsam ihr enges Top über ihre Brüste zu ziehen, bis ihre reifen Teenietitten total entblößt sind. Mit beiden Händen umfasst sie ihre Hügel und streift sich sinnlich über ihre Haut und ihre Nippel, bis diese hart sind. Dann legt sie ihre Hände wieder neben sich und meint: "Komm, Sabine. Leck meine Nippel. Bitte!"

Tut Sabine was Antje bittet?

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