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Chapter 31

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Sophies Entschluss

Brigitte zögerte keinen Augenblick, auf Sophies Bitte hin zu ihr zu kommen. Auch Valentina war zurückgekehrt, nachdem sie die Botschaft ausgerichtet hatte. Babsi hatte sich verabschiedet als alle in dem großen Schlafzimmer verschwanden. Ihr Gesichtsausdruck wirkte sehr amüsiert, als wisse sie schon jetzt, worauf alles hinauslaufen würde, und wundere sich, dass die anderen es noch nicht erkannten.

"Es tut mir so leid", druckste Brigitte herum, doch Sophie legte ihr eine Hand auf den Arm und brachte sie damit zum Schweigen.

"Es braucht dir nicht leid zu tun. Ich verstehe, was du beabsichtigt hattest. Und dich trifft keine Schuld. Es ist dieser Vermieter, der all das zu verantworten hat. Er hat dir eine Falle gestellt und du hattest keine Chance, ihm zu entgehen."

"Aber ..."

Wieder schnitt ihre Freundin ihr das Wort ab.

"Kein Aber. Du hast es auch für mich getan. Ohne bösen Willen und mit guter Absicht. Und schau dich um! Wir haben schöne, großzügige Zimmer in einer reinen Frauen-WG in Uni-Nähe. Das wollten wir doch. Und nette Mitbewohnerinnen", sie lächelte Valentina an, die ein wenig verlegen wirkte, "Das hast du geschafft. Und dabei hast du die ganze Zeit an mich gedacht, dass es mir gutgehen soll."

Sie machte eine dramatische Pause und atmete tief durch. Die Zuhörerin wurde nervös, jetzt käme gleich das Aber. Welche Bombe würde Sophie platzen lassen?

"Was ich aber auf keinen Fall akzeptieren und zulassen kann, ist, dass du dich weiterhin für mich opferst."

"Wie? Was meinst du damit?"

Sophie schaute sie aus ihren großen nussbraunen Rehaugen an. "Selbstverständlich werde ich meinen Teil der Miete selbst übernehmen. Keine Widerrede! Ich habe mich entscheiden."

"Aber ... aber ...", stotterte Brigitte, ihr fehlten die Worte.

Valentina kam ihr zu Hilfe. "Du weißt schon, was das heißt, Sophie?"

"Natürlich, ich bin ja nicht dumm!", die elfengleiche Musterschülerin wirkte fast wütend, "Selbstverständlich weiß ich auch, dass ich in dieser Hinsicht keine praktische Erfahrung und nur rudimentäres theoretisches Wissen habe. Das sollte ich natürlich möglichst schnell nachholen. Darum", sie wandte sich wieder an ihre beste Freundin, "möchte ich, dass du es mir beibringst."

Nun starrten beide Anwesenden sie entsetzt und ungläubig an.

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