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Chapter 8
What's next?
Sophie wird lockerer
Brigitte sah auf, lächelte erfreut und winkte ihre beste Freundin aufgeregt zu sich heran.
"Schön, dass du da bist, Sophie. Komm her! Alle sind schon ganz gespannt darauf, dich kennenzulernen."
Mit **** freundlichem Gesichtsausdruck schritt die kleine Dunkelhaarige ins Wohnzimmer und erstarrte vor Schreck zur Salzsäule, als gefühlt alle Anwesenden gleichzeitig auf sie einstürmten, sie umarmten und abknutschten. Unmöglich könnte sie sich auch nur die Hälfte der Namen zu den unzähligen Gesichtern merken. Hatte sie einen falschen Eindruck oder nutzten einige die Begrüßung, um absichtlich ihren Hintern und ihren Busen zu befummeln?
Ungefragt bekam sie ein Glas in die Hand gedrückt und nippte vorsichtig daran. Das bunte Getränk schmeckte prickelnd und fruchtig, vermutlich ein Saft-Sekt-Gemisch. Sie bemerkte, dass sie tatsächlich Durst hatte und nahm einen tiefen Zug. Ah, das tat gut.
Ein weiterer Vorteil des Glases war, dass sie sich daran festhalten konnte. Und wenn jemand auf sie zukam, um mit ihr zu reden, führte sie es an die Lippen, weil sie zu verschüchtert war, das Wort zu ergreifen. Überrascht stellte sie fest, dass ihr Getränk im Nu leer war. Doch andere aufmerksame Partygäste bemerkten das auch und versorgten sie immer wieder mit Nachschub. Wie oft das geschah, zählte Sophie nicht mit, doch sorgten die Drinks dafür, dass sie langsam entspannter und lockerer wurde. Eigentlich ist es doch ganz nett, so viele Mitbewohnerinnen zu haben und sich ungezwungen im Haus treffen zu können, dachte sie. Sie beschloss, ihre Vorbehalte zur Seite zu schieben und den Ärger darüber, dass Brigitte sie überrumpelt hatte, zu vergessen.
Mit der Zeit wurde ihr in dem überfüllten Raum heiß und vermehrtes **** half dagegen leider auch nicht. Sie schwitzte, ihre zu dicken Klamotten klebten an ihrem Körper, und sie fing an, ein wenig neidisch auf die **** leichte Bekleidung der anderen Mädels zu schielen. Es schien wohl doch einen Sinn zu haben, möglichst wenig am Körper zu tragen. Zumindest bei solchen Gelegenheiten. Deswegen etwas auszuziehen, kam für sie aber noch lange nicht infrage.
Stattdessen arbeitete sie sich durch die Menge zu ihrer Freundin Brigitte vor, die bequem zurückgelehnt auf dem Sofa saß, eingerahmt von einer sportlichen Brünetten und einer schlanken Blondine mit olivfarbener Haut, die auf eine Abstammung aus Südeuropa hindeutete. Ein wenig irritiert registrierte Sophie, dass Brigittes Hand sehr weit oben auf dem nackten Oberschenkel der Blonden lag (Oberschenkel war da eigentlich schon ein Euphemismus) und die Brünette derweil hingebungsvoll Brigittes Schultern und Nacken massierte.
Sophie beugte sich zu den Sitzenden herab und sagte: "Ich gehe mal ins Bad, mich frisch machen."
"H-hm."
Trotz der knappen Bestätigung war Sophie nicht sicher, ob ihre Ankündigung verstanden worden war, denn Augen schien ihre Freundin nur für die rassige Südländerin zu haben.
Eilig verschwand sie im Badezimmer und drückte die Tür sorgfältig zu, indem sie sich mit dem Rücken dagegen lehnte. Sobald der Ausgang geschlossen war und sie gegen einen Teil des Lärms abschottete, atmete Sophie erleichtert auf. Die relative Ruhe und Abgeschiedenheit des kleinen Raumes tat ihr richtig gut.
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Updated on Oct 8, 2025
by Toby Mark
Created on Oct 13, 2020
by Toby Mark
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