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Sonntagsgeschichten
Sonntagmorgen wachte ich gegen 11:00 Uhr in meinem Hotelbett auf. 'Bärbels Geburtstag!', ging es mir durch den Kopf.
Hastig setzte ich mich auf, griff zum Handy und rief meine Frau an. Nach dem zweiten Klingeln hob sie ab und ich hörte ihre süße Stimme nach einer gefühlten Ewigkeit wieder. "Schatz! Alles, alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag. Es tut mir leid, dass ich nicht da bin – aber wir holen das nach. Versprochen!"
Bärbel beruhigte mich und versicherte mir, dass sie nicht böse wäre – schließlich hätte ich das Seminar verdient. Daraufhin entstand ein wirklich herzliches Gespräch zwischen uns, wie in früheren Tagen. Ich hatte fast die Bilder der vergangenen Tage aus dem Kopf, als ihr etwas herausrutschte: "Ich war gestern noch mit Anna auf Tour und wir hatten eine Menge Spaß. Mann, ich wurde ganz schön heftig in den Geburtstag hineingestoßen. Ich glaub' Anna hat mich da ganz schön herausgefordert – aber jetzt geht es schon wieder. Gleich kommt Heike. Frühstückstisch ist schon gedeckt und ich freue mich über ihren Besuch."
Als wir auflegten, freute ich mich über unser schönes Telefonat, nur um dann zu denken: 'Was heißt eigentlich: "In den Geburtstag hineingestoßen"? Wer hat da wen gestoßen? Und wie gefordert?' Tatsächlich glaubte ich, dass ich inzwischen auf jedes Wort von Bärbel überreagierte.
Ich musste mich beruhigen. Was lag heute an? Erst einmal in Ruhe fertig machen und dann gegen 13:30 Uhr zum Mittag. Vielleicht würde ich noch jemanden treffen – und dann? Mal schauen. Also die Zeit möglichst effektiv nutzen. Für mich war klar, was das bedeutete: Katzenwäsche, mir einen Kaffee in der Bar gönnen und dann wieder am Laptop sitzen.
So kam es, dass ich 15 Minuten später gespannt vor dem Monitor saß. Mit Interesse hörte ich zu, wie Heike und Bärbel sich beim Essen in der Küche unterhielten.
Natürlich gratulierte Heike überschwänglich und es ging um dies und das … Kinder, Freunde, Nachbarn … langweiliges Zeug. Bis Heike auf den gestrigen Abend zu sprechen kam.
"Wie war es denn gestern Abend? Sorry, dass ich nicht konnte … aber mein Mann hatte bereits mittags angekündigt, mich abends ordentlich durchficken zu wollen. Wenn wir schon mal eine sturmfreie Bude haben und unser Sohn mit seiner Freundin gerade zusammen im Urlaub ist, dann wollten mein Mann und ich uns endlich mal wieder ganz aufeinander konzentrieren. Das Versprechen auf einen harten Fick wollte ich natürlich nicht ungenutzt verstreichen lassen … das verstehst du doch, oder?"
"Klar. Mach dir bitte keinen Kopf. Wir werden sicher noch viele Gelegenheiten zum Feiern bekommen – ob nun in einen Geburtstag hinein oder auch anders. Alles gut … und schließlich ist ja auch Anna eingesprungen."
"Das junge Ding aus der Nachbarschaft? Hatte Hans da nicht schon wieder seine Finger dran? Und seinen Schwanz drin? Verstehst du dich denn mit ihr?"
"Ja ... das 'junge Ding' und ja, Hans hat sie natürlich auch schon angestochen und ja, ich war erst ein wenig eifersüchtig – was denkst du denn? Aber ich habe mir schnell klar gemacht, dass sie natürlich nicht die einzige andere Schnecke ist, die Hans fickt, und ich habe ja nun mal leider keine Exklusivrechte – genauso wenig wie er an mir … und außerdem ist sie ein wirklich nettes Mädel, mit dem man gerne abhängt."
"Ist ja schon gut. Ich glaub’ dir. Kenne dich ja jetzt schon lange genug. Aber was habt ihr denn nun gemacht?"
"Anna hat mich zum Essen abgeholt … und dann sind wir in einen Club. Ich musste erst lernen, dass es Diskos nicht mehr gibt!" Die beiden Frauen lachten laut.
"Tatsächlich kannte Anna sich aus und wir hatten freien Eintritt. Dann haben wir an der Bar einen sehr starken Begrüßungscocktail getrunken. Ging aufs Haus – Anna kannte die ganze Mannschaft. Und danach ging es auf die Tanzfläche, wo wir wirklich sehr ausgelassen getanzt haben."
Heike unterbrach Bärbel. "Was hattest du denn angezogen? Sicher wieder einen scharfen Fummel, wie ich dich kenne."
"Lass mich doch mal ausreden. Also, ich hatte mir das neue knappe, schwarze Minikleid mit Neckholder angezogen, sowas passt immer, und dazu meinen neuen BH und die schwarzen Strapse mit den hübschen Stickereien. Das sah einfach klasse aus."
"Moment ... Höschen werden überbewertet, oder was?"
"Höschen werden überbewertet! Aber sowas von!“, und beide Frauen lachten wieder.
"Vielleicht hättest du dir wieder einen Ouvert-Slip, wie zu deinem 18. Geburtstag, gönnen sollen … aber ohne geht natürlich auch immer."
"Soll ich nun berichten oder nicht?" fragte Bärbel leicht genervt. Heike nickte und sagte erst mal nichts weiter. "Tatsächlich waren wir nicht lange alleine auf der Tanzfläche. Dann kamen sechs Männer auf uns zu. Alle ziemlich grobschlächtig und wie sich später herausstellen sollte: Maurer aus Polen auf Montage. Das waren alles Bauarbeiter, die sich einen schönen Abend gönnen wollten … und wir kamen ihnen da gerade recht. Das waren ganz unterschiedliche Typen. Alle ziemlich kräftig, aber vom Jüngling von ca. 20 Jahren bis zum Opa mit Glatze von sicher mehr als 65 Jahren alles dabei und von spindeldürr bis richtig fett ebenso. Das war aber egal. Jeweils drei tanzten uns an und mit der Zeit wurde es immer 'kontaktfreudiger', wenn du weißt, was ich meine!" Bärbel grinste und Heike nickte, inzwischen mit roten Wängchen. Das konnte ich gut nachvollziehen. Ich hatte auch schon meinen Schwanz aus der Hose geholt.
"Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Mann, hätte ich das geahnt. Und ich, dusselige Kuh, dachte, dass ein Fick mit meinem Mann eine gute Idee wäre ... wie ging es weiter?"
"Naja, erst einmal wurden wir zu einer Menge Brüderschaft trinken eingeladen. Natürlich immer mit Küsschen. Immer ein bisschen mehr … und bei Nummer sechs gab es auch schon einen wilden Zungenkuss. Das war der Opa und er hatte es richtig drauf. Dann sind wir wieder tanzen und dann nochmals eine Runde trinken. Ich glaube, so günstig haben die noch nie zwei so hübsche Mädels besoffen gemacht. Anna und ich hatten da schon jede 12 Drinks intus plus den Wein zum Essen und die Begrüßungscocktails. Ich war echt ziemlich enthemmt und Anna sicher nicht weniger. Dann meinte einer, wir sollten mal an die frische Luft … ihre Baustelle wäre ganz in der Nähe und im Wohn-Container wäre sicher noch mehr zu trinken im Kühlschrank. Na, und was meinst du, ist dann passiert?"
"Meine herzallerliebste beste Freundin ... wenn ich dich auch nur ein bisschen kenne – und ich kenne dich gut – bist du gestern Abend sicher nicht mit weniger als drei Creampies nach Hause … wenn nicht sogar mit einem von jedem. Erzähl mal. Details bitte."
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