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Chapter 8 by mäuschen mäuschen

Eine berechtigte Frage. Welche Antwort gibt sie ihm und sich darauf?

Sie lässt sich auf ein Gespräch ein

"Sehen sie. Ich möchte nur mit ihnen über die Situation reden. Bitte erlauben sie mir, mich kurz zu erklären."

"Na gut, sie dürfen sich erklären, dann schießen sie mal los.", antworte Frau Fischer.

Und während ihr Ton zwar etwas beschwichtigt, aber immer noch sehr gereizt war, änderte sich das Auftreten vom Zuhälter. Kein Lächeln mehr, stattdessen eher kühl, kalkuliert. Fast zurückhaltend: "Sehen Sie, es ist so: Mandy will nicht länger für mich anschaffen gehen..."

"Ja, das hat sie mir bereits gesagt. Und das ist ja wohl auch nur vernünftig und ihr gutes Recht!", unterbrach Gretchen den Typen. Sie konnte es immer noch nicht fassen, dass er den Nerv hatte Schülerinnen als Prostituierte zu beschäftigen. Das brachte sie schon fast wieder auf hundertachtzig.

Dragan blieb aber ganz ruhig und fuhr fort: "Ja, natürlich, natürlich, wie sie wünschen. Natürlich kann Mandy jederzeit aufhören, wenn Sie das wirklich möchte."

Die Aussage ließ Gretchen ganz perplex. Dass der durchtrainierte Zuhälter einfach so einknicken, klein beigeben und die Schülerin aus seinen Fängen entlassen würde, damit hatte sie selbstverständlich nicht gerechnet. Dementsprechend verwundert und fragend wurde ihre Stimme: "Äh. Okay. Aber das möchte Mandy ja. Also aufhören. Sie werden meine Schülerin jetzt also nicht mehr ****?"

"Nun ja. Ich fürchte, dass das leider nicht so einfach ist. Sehen sie, es gibt da leider ein klitzekleines Problem..."

Na das war ja klar, dass der Zuhälter irgendetwas wollte. Das wäre ja auch zu schön gewesen, um wahr zu sein, und Frau Fischer fragte irritiert: "Was meinen sie? Was für ein Problem denn?"

"Ja, das Problem... ich nehme an, dass Mandy ihnen das dann wohl nicht gesagt hat? Dass Sie mir noch eine ziemlich große Summe Geld schuldig ist?"

"Nein. Das hat Sie in der Tat nicht..." Eigentlich wollte Gretchen dem Zuhälter nichts glauben. Andererseits flunkerte die Schülerin wirklich gerne einmal oder aber sagte nur die halbe Wahrheit. Zum Beispiel wenn es um das 'Vergessen' von Hausaufgaben ging. Und auch bei Abschreibversuchen während Klassenarbeiten hatte sie Mandy schon erwischt.

Von daher klang der Vorwurf des Zuhälters jetzt nicht komplett aus der Luft gegriffen, und durchaus nach etwas, was Mandy zuzutrauen war.

"Wie gesagt, ich bin kein Unmensch. Sehen sie, sobald Mandy Ihre Schulden beglichen hat, dann sind wir quitt und sie kann aufhören."

"Hmm...", ihr gefiel das nicht. Natürlich fand Frau Fischer es weiterhin moralisch total verwerflich, dass der Zuhälter überhaupt jemanden prostituierte, und dann auch noch ihre Schülerinnen! Aber wenn Mandy sich nun mal ohne **** darauf eingelassen hatte, und ihm jetzt wirklich noch Geld schuldig war, dann klang das prinzipiell erst einmal nach einer legitimen Forderung. Und angesichts der Tatsache, dass ihr Gegenüber ein durchtrainierter, ihr in körperlichen Belangen eigentlich überlegener Mann war, hielt er sich wirklich zurück und wirkte vernünftig. "Von welcher Summe reden wir hier denn überhaupt?"

Um wie viel Geld geht es?

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