More fun
Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 15 by Mercadus Mercadus

What's next?

Schleusenbruch

Michelle hält den Griff der Wohnungstür wie ein Skalpell. Zwei Nächte ohne Schlaf. Drei Orgasmen, alle unter Krügers Dusche, keiner vollständig. Jedesmal der Alte vor der Tür. Am liebsten hätte sie ihn ins Bad gezogen. Ihre Muschi fühlt sich an wie eine tickende Zeitbombe. Jedesmal allein in ihrer Wohnung mit den Händen und im Kopf die beiden alten Böcke.

Sie denkt nicht. Oder denkt zu viel. Beides fühlt sich gleich an. Sie trägt nichts unter dem Mantel. Nur ihre Haut. Ihre Zweifel. Ihre Scham geht barfuß hinter ihr her.

Müllers Wohnung ist im Erdgeschoss. Nur drei Meter zwischen ihr und dem Punkt, an dem sie sich selbst nicht mehr wiedererkennt.

Als er öffnet, hat er diesen Blick. Den hungrigen. Den, den alle Männer irgendwann haben, wenn sie glauben, man sei kurz davor, sich selbst zu verraten.

„Na?“, sagt er. Ein Wort. Zündschnur. Michelle sagt nichts. Sie tritt ein. Mantel auf. Ohne Ankündigung. Ohne Dramaturgie. Einfach Stoff auf Boden. Ihre Haut dampft. Er steht da wie ein durstiger Hund.

„So läuft das nicht“, sagt sie. Ihre Stimme scharf, aber brüchig.

„Du leckst. Und schweigst. Und ich komm und du bist still. Wenn du's versauen willst, sag nur ein einziges Wort zu viel.“

Müller nickt. Die Zunge fährt nervös über seine Lippe, als wolle sie sich selbst vorbereiten.

Michelle setzt sich auf die Couch, legt ein Kissen unter den Rücken, spreizt die Beine. Und dann beginnt es. Kein Vorspiel. Kein Küssen. Kein Liebhaben. Nur Lippen, Zunge, Schlecken, Speichel, Atmen. Er leckt, als hätte er eine Prüfung zu bestehen. Ein Mann, der sich durch Geilheit Respekt verdienen will.

Und Michelle?

Sie stöhnt nicht. Sie sagt nichts. Sie beobachtet ihn. Als wäre er ein Tier. Ihr Haustier. Sie zieht ihn an den Haaren näher, rollt das Becken vor. „Saug. Langsamer. Fester. Mehr oben. Nicht zu tief.“

Und er gehorcht. Mit Inbrunst. Mit dem Eifer eines Mannes, der weiß, dass sein Platz gerade zwischen den Beinen einer Frau ist.

Ihr Körper bäumt sich auf, zittert, krampft – und da ist es: der Orgasmus, der sich anfühlt wie ein innerer Dammbruch.

Und als er noch weitermachen will, stößt sie ihn weg.

„Reicht.“

Sie steht auf, zieht den Mantel wieder über. Ihre Oberschenkel glänzen. Ihre Stimme ist ruhig.

„Daran gewöhnst du dich nicht, klar?“

Er nickt. Noch immer am Boden. Noch immer mit dem Geschmack von ihr im Gesicht.

Sie geht zur Tür. Öffnet. Dreht sich nicht um. „Und das nächste Mal: Rasier dich. Du kratzt.“

Die Tür fällt zu, Michelle ging zurück in ihr Reich, schloss die Tür. Schloss sich ein. Die Hitze zwischen ihren Beinen war nicht vorbei. Nicht erledigt. Nur verschoben. Michelle lehnte sich mit dem Rücken an die kalte Wand ihres Flurs. Gott wie mutig sie war, das Zittern kam zurück. Diese Nachbeben des Kontrollverlusts, den sie sich erlaubt hatte.

*Warum zitterst du dann noch? Warum bist du jetzt nasser als vorher?*

Sie biss sich auf die Lippe, sah an sich hinunter. Noch immer nackt unter dem Mantel. Noch immer geöffnet. Noch immer bereit. Geil

Sie drehte sich um, die Fenster offen, die Luft kühl. Legt sich aufs Bett, Gedanken kreisen, sie greift nach ihrem kleinen Helfer. Den Dildo den Müller bei seinem heimlichen ersten Besuch in der Hand hatte, daran gerochen und geleckt hatte. Streckt sich und wie sie das jetzt braucht, es war nicht genug. stößt hinein, beginnt sich mit dem Ding zu ficken.....

Ein leises Klopfen. Natürlich war er ihr gefolgt. Natürlich. Natürlich hatte sie es gewollt. Sie öffnete.

Er stand da, außer Atem. "Du schon wieder?" Der Ausdruck in seinem Gesicht: Hoffnung, Begierde, Unterwerfung. „Dann komm rein. Aber Schuhe ausziehen, sofort.“ Ihre Stimme war kalt.

Sie ließ den Mantel auf dem Boden liegen, stand splitterfasernackt vor ihm.

„Du hast Glück und darfst nochmal, das war nicht genug – und diesmal ein Finger. Nur einer.“ Ihre Augen verengten sich.

„Du darfst ihn reinstecken. Aber ich sag dir, wie tief. Und du hörst sofort auf, wenn ich es sage.“ Müller nickte. Sein Gesicht flehentlich. Sie setzte sich auf den kleinen Sessel in der Ecke. Spreizte die Beine. „Knien.“

Er kroch auf alle viere. Wie ein Hund. Dann näher. Seine Hand zitterte, als er den Zeigefinger ansetzte. Feucht. Warm. Er schob ihn langsam hinein.

„Stopp. Nicht weiter. Nimm den Daumen“

Er erstarrte. Sie atmete aus. Spürte den Druck, die Fülle, die Spannung – alles nur an dieser einen Stelle. Ein Finger. Ein Befehl. Das alte aufgedunsene Gesicht zwischen ihren Beinen.

Es genau das, was sie jetzt wollte. Nicht Liebe. Nicht Ficken. Nur Kontrolle über ihre eigene Scham. Er durfte sie erniedrigen – aber nur auf Anweisung. Sie legte ihre Hand auf seinen Kopf. Dann zog sie ihn näher.

„Jetzt leck. Nur außen. Nicht zu gierig.“

Seine Zunge war fleißig, unterwürfig, fast dankbar. Sein Daumen bewegte sich leicht, auf minimalen Befehl. Ein Millimeter rein. Dann stillhalten. Michelle stöhnte leise. Kein Geräusch für ihn – sondern für sich. Eine Bestätigung, dass sie es war, die entschied. Als sie kam, war es lautlos. Er merkte es nicht mal.

Nur ein leises Zittern. Ein Griff in seine Haare. Ein stockender Atem. Dann schob sie ihn weg.

„Finger raus. Sofort.“

Er gehorchte. Sein Gesicht glänzte. Er wartete. Sie stand auf.„Geh.“

Er zögerte. „Bitte...“

„Geh. Oder ich sag jedem du bist eingebrochen.“ Er war verschwunden, bevor sie die Tür schließen musste. Sie ließ sich gegen die Wand sinken, spürte sich selbst tropfen.

What's next?

Comments

      More fun
      Want to support CHYOA?
      Disable your Ad Blocker! Thanks :)