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Chapter 30 by Redboom Redboom

Wer bekommt die Wunderlampe als nächstes in seinen Besitzt?

Schülerin Marie Fischer

Jemand reibt an meiner Lampe und, in einer dichten Rauchwolke, materialisiere ich mich in der realen Welt.

„Du hast mich gerufen und hier bin ich.“

„Aaaaaaaaahhh...W… Wa...Was bist du?“ fragt Marie erschrocken.

Das Mädchen hat ein ausgesprochen rundes Gesicht, grüne Augen und braune schulterlange Haare. Dabei ist sie recht flachbrüstig, wenn man die kleinvolumigen Ausformungen auf ihrer rosa Bluse abschätzt. Nicht gerade kurvig. Dafür hat sie allerdings ausgeprägte Hüften und einen entsprechend runden Hintern. Unter ihrem knielangen, grobkarierten und bunten Rock kann man kräftige Oberschenkel erahnen und stramme Waden sehen.

„Oh man, nicht schon wieder. Wie wäre es, wenn du eins und ein zusammenfügst?“

„Hää?“

„Ok, hier ein paar Hinweise. Du hast gerade an einer Lampe gerieben und ich bin aus dem Nichts erschienen. Ich schwebe in der Luft. Also was sagt dir das über mich?“

„Du bist ein Geist mit einem Lampenfetisch?“

„Hmpf... nein… ich bin ein Dschinn!“

„Ist ja cool. Erfüllst du Wünsche?“ fragt sie ganz begeistert.

„Ja, drei an der Zahl. Bist du nicht überrascht, was ich bin?“

„Nein, jetzt wo ich weiß, dass du ein Dschinn bist, ist es in Ordnung.“

Jemand klopft an der Tür.

„Hey, Schwesterchen, was machst du da drin?“ ruft eine Jungenstimme durch die geschlossene Tür.

„Ben, ich habe einen Flaschengeist gefunden und habe nun drei Wünsche frei.“ ruft Marie ihrem Bruder zu und flüstert leise hinterher: „Oh mein Gott, warum habe ich ihm das verraten?“

„Ha ha ha, sicher Schwesterchen. Was immer du sagst.“ antwortet Ben ungläubig „Hey, wünsche dir doch...“

Was ist Maries (bzw. Bens) erster Wunsch?

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