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Chapter 6
by
Jan1974
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Sauna 3
„Ich bin übrigens erst heute angekommen“, sagte ich schließlich, nachdem es einen Moment ruhig geblieben war. „Mein erster Tag hier im Hotel.“
Ich wischte mir mit einer ruhigen Bewegung den Schweiß von der Stirn, während ich ihn wieder ansah. „Und ich bin ehrlich gesagt immer ganz froh, wenn die Firma mal was Vernünftiges bucht.“
Michael grinste breit. „Ich bin schon drei Tage hier… und es werden wohl auch noch ein paar mehr. Aber was soll ich sagen – so eine angenehme Begegnung wie heute hatte ich bisher noch nicht in der Sauna.“
Sein Blick verriet deutlich mehr, als seine Worte ahnen ließen.
„Na dann bin ich ja froh, dass ich dir deinen Abend ein bisschen angenehmer machen kann“, sagte ich lächelnd, während ich mich leicht zur Seite drehte und mir den Schweiß von den Armen wischte – langsam, mit einer gewissen Selbstverständlichkeit.
Er saß mir gegenüber, immer noch locker zurückgelehnt, die Beine leicht geöffnet, sein Blick ruhig, aufmerksam – und nach wie vor mit uneingeschränktem Blick auf seinen haarlosen, deutlich entspannten Schritt.
„Und sag mal“, meinte er dann, „hat dein Mann eigentlich kein Problem damit, wenn du dich hier in der Sauna mit fremden Männern unterhältst?“
Seine Stimme war ruhig, fast beiläufig – aber sein Blick war neugierig, wach, und blieb dabei an meinem Gesicht hängen.
Ich antwortete ebenso gelassen, während ich mir mit einer fließenden Bewegung den Schweiß von der Brust wischte – vielleicht etwas langsamer als nötig.
„Da musst du dir keine Sorgen machen. Mein Mann weiß immer ganz genau, was ich tue. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass er damit kein Problem hätte, wenn ich mich hier mit einem Mann unterhalte.“
Ich sah förmlich, wie sich bei ihm etwas veränderte. Seine Haltung blieb locker, doch zwischen seinen Beinen schien sich etwas zu regen – ganz langsam, kaum merklich, aber doch eindeutig.
Er hielt meinem Blick stand.
„Auch wenn dieses Gespräch nackt in einer Sauna stattfindet?“ fragte er – sein Ton war jetzt deutlicher interessiert, sein Lächeln fast ein wenig herausfordernd.
Ich ließ mir Zeit mit meiner Antwort. Mein Blick glitt kurz über seinen Körper, bevor ich wieder in seine Augen sah.
„Mein Mann unterstützt mich in allen Dingen“, sagte ich ruhig – und wischte mir dabei erneut über die Haut, diesmal über meine Brüste. Langsam. Sorgfältig. Und dabei beobachtete ich ganz genau, was das mit ihm machte.
„Ich glaube“, fügte ich mit einem leisen Lächeln hinzu, „er hätte eher Freude daran, als ein Problem damit.“
Jetzt war es unübersehbar. Die Spannung in seinem Körper, die sichtbare Reaktion zwischen seinen Beinen – er tat nichts, um es zu verbergen. Im Gegenteil. Er ließ es geschehen.
„Wie soll ich das denn verstehen?“ fragte er schließlich – seine Stimme war ruhiger geworden, fast heiser, sein Blick hing einen Moment lang zwischen meinen Beinen, als würde er sich vergewissern wollen, dass seine Fantasie ihn nicht täuschte.
Ich lehnte mich ein wenig zurück, schlug langsam die Beine auseinander – elegant, fast beiläufig. Mein Blick hielt den seinen.
„Mein Mann hat sich noch nie daran gestört, wenn ich mich intensiv mit einem Mann unterhalte“, sagte ich betont ruhig. Und ließ meine Worte einen Moment in der warmen Luft stehen.
Sein Blick war nun ganz klar – überrascht, erregt, gespannt. Zwischen seinen Beinen hatte sich seine Erektion vollständig aufgebaut, sichtbar, unbeirrt. Und er fragte mit rauer Stimme:
„Und was genau bedeutet intensiv…?“
Ich lächelte – provozierend, aber mit einem Hauch von Sanftheit.
„Das überlasse ich deiner Fantasie.“
Dann stand ich langsam auf, griff nach meinem Badetuch, und richtete mich in einer fließenden Bewegung auf. Ich spürte, wie seine Augen mir folgten, mein Körper sich vor ihm entfaltete. Als ich mich an ihm vorbeibewegte, glitt meine Hand – scheinbar zufällig – ganz leicht an seiner Mitte entlang. Kaum mehr als eine Berührung. Aber dennoch spürbar.
„Freut mich, dich kennengelernt zu haben“, sagte ich leise, mit einem Zwinkern. „Vielleicht sieht man sich ja nochmal.“
Er wirkte einen Moment lang perplex, als hätte er mit dieser Wendung nicht gerechnet – dann fing er sich wieder.
„Das hoffe ich auch“, sagte er, sein Grinsen nun etwas atemloser.
Und so verließ ich die Sauna – mit einem Lächeln auf den Lippen – und machte mich langsam auf den Weg zur Dusche. Die Hitze der Sauna hatte sich auf mehr als nur meine Haut gelegt.
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