Disable your Ad Blocker! Thanks :)
Chapter 7
by
Jan1974
What's next?
Dusche
Auf dem Weg zur Dusche spürte ich sehr deutlich, dass das Feuchteste an meinem Körper nicht etwa meine Haut war – sondern ein ganz bestimmter Punkt zwischen meinen Beinen. Dort fühlte es sich noch heißer und deutlich feuchter an als in der 80-Grad-Sauna. Natürlich war das physikalisch nicht möglich – aber es fühlte sich so an.
Ich war einfach **** erregt. Ganzkörperlich, aber vor allem dort.
Ich musste grinsen, fast unwillkürlich, als ich an Michael dachte. Er saß ja noch immer in der Sauna, mit diesem unübersehbaren Problem zwischen seinen Beinen. Anders als ich konnte er nicht einfach aufstehen und so tun, als wäre nichts gewesen.
Es war ja doch ein Unterschied, ob er mir in der Sauna seine Lust offen zeigte – oder ob er plötzlich nackt vor den anderen Gästen stand und damit unfreiwillig mehr preisgab, als ihm vermutlich lieb war.
Er tat mir fast ein bisschen leid. Zumindest ein klein wenig. Denn das war nun wirklich keine beneidenswerte Situation.
Ich versuchte, diesen Gedanken abzuschütteln, ließ mir unter der kalten Dusche das Wasser über den Körper laufen und hoffte, dass es mich wieder ein wenig herunterkühlen würde.
Aber sagen wir’s so – das funktionierte nur mäßig.
Die körperliche Hitze ließ zwar etwas nach, aber das Gefühl der Lust war immer noch da. Nicht mehr ganz so beißend und drängend wie noch eben in der Sauna, aber klar und deutlich spürbar.
Nachdem ich geduscht hatte, holte ich mir ein kühles Getränk an der kleinen Spa-Theke, streifte mir meinen Bademantel über und kehrte zurück zu meiner Liege. Der Stoff war angenehm kühl auf der warmen Haut. Ich ließ mich zurücksinken, griff nach einer der Zeitschriften, die überall griffbereit auslagen, und schlug sie auf – einfach um mich etwas abzulenken.
Aber es funktionierte nicht.
Meine Gedanken wanderten unweigerlich zurück in die Sauna. Zu Michael. Zu seinem Blick. Seiner Reaktion. Meiner eigenen Lust.
Ich wusste ganz genau: Wenn mir nicht irgendwann die Hitze dort zu viel geworden wäre, hätte ich mich wohl kaum mit einem einfachen „Ich muss duschen“ verabschiedet.
Dann wäre es wohl nicht beim Zeigen unserer intimsten Körperstellen geblieben. Ganz sicher nicht.
Je länger ich darüber nachdachte, desto deutlicher wurde das Gefühl zwischen meinen Beinen wieder. Diese pulsierende Wärme, dieses Pochen, das kein kaltes Wasser einfach wegwaschen konnte.
Die Zeitschrift in meinen Händen war längst vergessen. Ich hielt sie nur noch mechanisch fest, blätterte gelegentlich, ohne wirklich zu lesen.
Mein Körper hatte seine ganz eigene Vorstellung davon, wie dieser Abend hätte weitergehen können – und ich spürte die feuchte Reaktion darauf deutlich.
Ich schloss kurz die Augen, ließ meinen Kopf zur Seite sinken und atmete langsam durch.
What's next?
- No further chapters
- Add a new chapter
Disable your Ad Blocker! Thanks :)