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Chapter 13 by Papas_Liebling Papas_Liebling

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Samstag, 15:00

Pünktlich auf die Minute stand der schwarze SUV vor der Tür wie ein lüsternes Versprechen.

Alexander stieg aus. Spiegelnde Sonnenbrille, graues Poloshirt, dunkle Jeans – weniger CEO, mehr Weekend Lover.

„Cloe“, sagte er und nickte mir zu. Sein Lächeln war eine Mischung aus Respekt und "Ich habe eine Tonaufnahme davon, wie du gestöhnt hast."

„Alexander“, erwiderte ich knapp, kühl und gab ihm meine Reisetasche. Während er sie in den Kofferraum lud, lehnte ich mich seitlich an den Wagen. „Du bist ganz schön mutig, die Azubine ins Hotel einzuladen. Schon wieder. Gibt's da nicht eine Compliance-Regel dagegen? Oder bist du schon süchtig nach mir?“

„Ich bin mutig“, sagte er. „Aber nicht dumm. Du hast etwas in mir ausgelöst, das ich nicht ignorieren kann. Auch wenn es vielleicht ein Fehler ist.“

Ich stieg ein. Der Innenraum roch nach Leder und ihm.

Wir fuhren los.

Die Fahrt war ruhig. Die Stadt blieb hinter uns zurück. Musik, Wald, Sonne. Er fuhr konzentriert. Aber ich spürte die Anspannung in ihm. Seine Hand lag nur scheinbar locker auf dem Schaltknüppel. Unwillkürlich fragte ich mich, wie es wäre, wenn sie stattdessen auf meinem Oberschenkel läge. Und ich fragte mich, ob er sich auch vorstellte, wie es wäre, wenn er sie auf meinen Oberschenkel legte. Einfach so.

„Sag mal“, meinte ich irgendwann. „Als ich gestern vor deinem Schreibtisch stand… hast du da wirklich… gar nichts gemacht?“

Er sah geradeaus. Überlegte, ob er eine Antwort vermeiden konnte. Ich bohrte nach.

"Überhaupt nichts? Auch nicht unter dem Schreibtisch, wo ich es nicht sehen konnte?"

Sein Mundwinkel zuckte. Eine Ader an seinem Hals schwoll an.

Dann: „Nur zugesehen und zugehört.“

„Und? Was hast du gesehen? Und gehört?“

„Dass du gefährlich bist. Und schön. Und dass Selbstbeherrschung ein verdammt teures Luxusgut ist, das sich nicht jeder leisten kann. Ein schwächerer Mann hätte dich nicht so einfach gehen lassen.“

Ich lachte.

„Und jetzt?“

„Jetzt“, sagte er ruhig, „bin ich auf dem Weg in ein Hotel mit einer Frau, die mich zum Zittern bringt. Von der ich weiß, dass sie mich weiter provozieren wird bis zur Weißglut – und bei der ich hoffe, dass sie mir verzeiht, wenn ich irgendwann vergesse, wie man sich beherrscht.“

Ich spürte, wie mein Unterleib zu kribbeln begann.

Aber ich blieb cool. Äußerlich absolut cool. Gletschereis. „Warten wir mal ab, ob du es tatsächlich schaffst, dass ich dir etwas verzeihen muss.“

Er lächelte schief. „Ist das eine Warnung?“

„Ein Versprechen“, gurrte ich.

Der See glitzerte schon zwischen den Bäumen hervor.

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