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Chapter 12 by Papas_Liebling Papas_Liebling

What's next?

Freitag, 19:43

Der Abend senkte sich über die Stadt wie dunkle Seide über einen nackten Körper. Ich saß auf meinem Bett. Komplett ausgezogen. Mein Körper vibrierte leise nach. Was da heute im Büro passiert war… das war mehr als Sex. Es war ein Machtspiel gewesen. Es ging um Beherrschung. Lust. Kontrolle – und Kontrollverlust.

Ich grinste. Ich hatte ihm gezeigt, dass ich nicht sein Spielzeug war. Dass ich meine eigene Regeln machte. Und er entweder nach meinen Regeln spielte - oder gar nicht.

Ping.

Mein Handy vibrierte.

Alexander: Wenn das deine Art ist, mir einen guten Tag zu wünschen, bin ich sehr beeindruckt.

Er: Auch etwas verwirrt.

Er: Und leicht unter Druck.

Ich lachte leise. Und tippte zurück:

Ich: Dachte, du magst Druck. Manager sollen doch am besten performen, wenn sie unter Druck stehen.

Er: Touché.

Er: Und ja – normalerweise habe ich das im Griff. Aber heute -

Er: war anders

Kurze Pause.

Er: Ich brauche Klarheit. Und du brauchst vielleicht einen Ort, an dem wir reden können. In Ruhe. Ohne Schreibtisch zwischen uns. Unbeobachtet und ohne ****.

Jetzt war ich verwirrt. Was meinte er?

Er: Ich lade dich ein. Seehotel. Nur du und ich. Morgen.

Ich starrte auf den Text. Mein Puls setzte einen Schlag aus.

Ich: Du meinst ein Wochenende in einem romantischen Hotel, um über Personalentwicklung zu sprechen?

Er: Ich meine ein Wochenende mit der Frau, die mich heute fix und fertig gemacht hat, während ich nur dasitzen und zuschauen durfte. Mit der einzigen Frau, die es je geschafft hat, mir vollkommen den Boden unter den Füßen wegzuziehen.

Er: Um zu klären, was das war – und was es werden könnte.

Er: Ich hole dich morgen um 15 Uhr ab.

Ich ließ das Handy sinken. Wusste nicht, was ich antworten sollte.

Das war kein Befehl. Ein Trick? Nein. So ein Mann war er nicht.

Er war ein Mann, der sehr gut wusste, dass ich ihn provoziert hatte – und der wissen wollte, ob das mehr war als eine Laune, mehr als nur ein einziger heißer Moment.

Ich antwortete erst fünf Minuten später.

Ich: Einverstanden. Samstag 15 Uhr. Diesmal packe ich auch was zum Wechseln ein. Und Unterwäsche.

Dann tippte ich "Ich freu mich."

Und löschte den Satz wieder.

Hatte ich eigentlich noch Wein im Kühlschrank?

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