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Samira und Monika allein zuhaus

Chapter 9 by daimon daimon

Als sie durch das Tor auf das Anwesen fuhren, fragte sich Samira, weshalb sie sich nicht geküsst hatten. An ihr hatte es sicher nicht gelegen. Was war nur mit ihr los? Wie konnte sie sich einer fremden Frau an den Hals werfen? Selbst der Gedanke an gleichgeschlechtliche Liebe war Haram. Aber war sie überhaupt verliebt? In eine Frau?

Wortlos reichte ihr Monika das Kopftuch und schälte sich aus dem Mantel. Samira blickte beschämt zu Boden, um den Reizen ihrer Gastgeberin zu entgehen.

„Du willst aber nicht so im Haus herumlaufen, oder?“

Unsicher strich sich Samira über den rauen braunen Stoff.

„Komm mit, ich zeige dir dein Zimmer, dann kannst du dir was zum Anziehen aussuchen.“

Hatte sich Monikas Tonfall verändert? Samira meinte, Kälte, Härte und Strenge herauszuhören, die so gar nicht zu dem pinken Negligé passen wollten, in dem sie steckte.

„Kommst du jetzt oder nicht?“

Samira wurde aus ihren Träumen gerissen und tappte unsicher hinter Monika her. Den Blick auf deren kaum verhüllte Hinterbacken gerichtet, kriegte sie kaum etwas von der gediegenen Einrichtung des Hauses mit. Beinahe wäre sie über die erste Stufe der Treppe gestolpert, die ihre Gastgeberin vor ihr hochstieg.

Samira stockte der Atem, als sie nach oben schaute und einen unverstellten Blick in den wohlvertrauten Schritt erhaschte. Monikas Spalte öffnete sich beim Treppensteigen leicht. Kein Detail blieb der aufmerksamen Beobachterin verborgen. An dem Faden, der zwischen den großen lappenartigen inneren Schamlippen herabhing, war ein roter Plastikring befestigt, der farblich gut zum Rubin im Arsch passte.

Wieder stolperte Samira und stieß sich den großen Zeh an.

Sie biss die Zähne zusammen und sog zischend die Luft ein, weil sie sich nichts anmerken lassen wollte.

Endlich oben angekommen, führte sie Monika durch einen schummrigen Korridor in ein Zimmer. Einrichtung und Dekoration entsprachen ganz dem, was sie aus Teeniekömodien kannte. Da waren die Poster irgendwelcher Sänger an der Wand, das Regal mit ein paar Alibibüchern, ein leerer Schreibtisch und schließlich das Bett mit einer pinken Tagesdecke.

Monika öffnete den Schrank, der eine ganze Wand des Zimmers einnahm.

„Das sind die Sachen von Helmuts Tochter. Sie hat gerade zu studieren begonnen und ist ausgezogen. Such dir was Nettes aus. Nonnenkluft wirst du hier keine finden, die wirst du aber auch nicht brauchen. Wir sind ja schließlich unter uns.“

Samira musste schmunzeln, als die Frau im pinken Nichts von Nonnenkluft sprach.

Mit den Worten „Ich werde mir inzwischen etwas Ordentliches anziehen“, ließ sie Monika alleine.

Samira blickte sich im Zimmer um und fragte sich, was das wohl für ein Mädchen sei, die Tochter von Helmut Hagen, dem Direktor.

Dann suchte sie sich das längste Sommerkleid aus, das sie finden konnte. Sie konnte sich nicht überwinden, eine der zahlreichen Jeans anzuziehen. Hosen hatte sie mit Ausnahme ihres Pyjamas noch nie getragen, nicht einmal zuhause.

Sie schloss die Zimmertür, die Monika offengelassen hatte, sorgfältig und begann sich aus ihrer „Nonnenkluft“ zu schälen. Darunter trug sie ein altes weißes T-Shirt und eine wabblige Unterhose. Nach kurzer Überlegung legte sie auch das T-Shirt ab. Sie trug keinen BH, da ihre Kleidung ihre Formen hinlänglich verbarg.

Ihre für ihr Alter vollen Brüste hatte sie immer für einen ihrer größten Vorzüge gehalten. Sie hatten jedem Vergleich mit Schwestern und Cousinen standgehalten. Ihre leicht gebräunte Haut harmonierte gut mit den großen dunkelbraunen Höfen. Die Warzen hoben sich deutlich ab, ohne dass ihre Nippel übertrieben groß gewesen wären. Sie liebte es, ihre Brüste zu kneten und zärtlich in ihren Händen zu wiegen.

Heute fühlte sich ihr tägliches Ritual irgendwie anders an. Wärmer, fester. Die Warzen hatten sich zu kleinen Türmchen aufgezwirbelt, ganz so, als würde sie sich kalt duschen. Nur war ihr ganz und gar nicht kalt. Sie nahm einen Nippel zwischen zwei Finger und übte sanften Druck aus.

Es durchzuckte sie wie ein elektrischer Schlag. Eine Hitze begann sich in ihrem Körper auszubreiten. Vorsichtig zwirbelte sie auch die zweite Warze. Unbewusst begann sie ihren Unterkörper zu wiegen. Sie ließ eine Warze los und tauchte einen Finger ganz leicht in ihren Schritt. Sie war überrascht, wie feucht sie geworden war.

In Syrien gab es keinen Sexualunterricht. Das war die Aufgabe der älteren Frauen in der Familie. Eines Tages saß sie ihren Tanten, der Großmutter und natürlich ihrer Mutter gegenüber. Dann kam eine grobe Erklärung, was da zwischen Mann und Frau abging und wo die Kinder herkamen. Dann folgte eine Art Tribunal. Sie wurde streng befragt, ob sie dieses und jenes schon getan hätte und was sie auf keinen Fall tun dürfe. Andernfalls würde sie ihrer Familie Schande machen und hätte die Chance auf ein Leben als Ehefrau und Mutter verwirkt. Da diese Rolle die einzige war, die einem weiblichen Mitglied ihrer streng gläubigen Familie offenstand, mussten die Frauen die Konsequenzen nicht weiter ausführen. Es war Samira klar, dass es in so einem Fall einer Gnade gleichkäme, wenn die Männer der Familie für Recht sorgten und die Schande ein für allemal aus der Welt schafften.

Samira hatte im Biologieunterricht erst vor kurzem gelernt, wie das männliche Glied funktionierte und dass es Schmiermittel brauchte, um in die Scheide einzudringen; sie wusste also, was es bedeutete, wenn man da unten feucht wurde. Sie war noch nicht verheiratet, also durfte so etwas nicht passieren. Feucht wurde Frau nur, um es ihr selbst und ihrem Mann leichter zu machen, Spaß am Sex zu haben. Wenn ihre Muschi (das Wort hatte sie am Schulhof aufgeschnappt) sich auf diese Weise für den Penis eines Schulkollegen oder anderen Mannes bereitmachte, hatte sie das Gefühl mit aller Macht unterdrückt und ihren Körper für sein Eigenleben gehasst.

Jetzt aber …

Samira hatte immer noch den Finger in ihrer feuchten Spalte. Sicher, da waren Angst und Abscheu, das Gefühl, sich selbst zu beschmutzen - schließlich hatte ihre Erziehung das Scheidensekret ebenso tabuisiert wie Urin oder Kot - andererseits war sie neugierig. Und außerdem war da dieses Kribbeln. Ihre Muschi pulsierte förmlich, wie sie das nie zuvor empfunden hatte. Ihr Finger war daran nicht ganz unschuldig. Er steckte inzwischen bis zum ersten Glied im engen Futteral ihrer Muschi. Ganz leicht drückte sie ihn tiefer, bis er auf Widerstand stieß. Ihr Jungfernhäutchen. Der Ausweis, den sie brauchte, um die Grenze vom Mädchen zur Ehefrau zu überschreiten.

Schnell zog sie ihren Finger zurück. Zorn wallte in ihr auf. Dieses verdammte Video! Wenn ihr doch nur jemand zuhören würde. Jeder konnte sich gerne überzeugen, dass sie noch Jungfrau war.

Noch immer trieb ihr schlimmer Finger sein Unwesen. Er bewegte sich weg von dem überquellenden Löchlein hin zum oberen Ende ihrer Spalte. Dabei teilte er die Blüte ihrer Scham. Die empfindlichen Lippen, die so berührt wurden, sandten wonnige Signale. Samira krümmte sich zusammen, als sie oben an dem empfindlichen Zäpfchen angekommen war. Eine sanfte Berührung reichte und sie hatte den ersten Orgasmus ihres Lebens. Die Knie wurden ihr weich, sie zitterte am ganzen Körper und musste sich an die Mauer lehnen.

Mit: „Am Bett hättest du es bequemer gehabt“, riss Monika Samira jäh aus ihren Träumen.

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