What's next?
Punkte sammeln
Max spürte das Adrenalin in seinen Venen pulsieren, ein wilder Kontrast zur absoluten Reglosigkeit der Welt um ihn herum. Die Stille war so dicht, dass er sein eigenes Herzklopfen wie eine Trommel in seiner Brust hören konnte. Er betrachtete die blonde Frau vor ihm – diese perfekte, eingefrorene Schönheit.
Seine Gedanken glitten unweigerlich nach oben, weg von ihrer Taille, hin zu dem Ausschnitt ihres Dirndls. Das blaue Mieder des Kleides war fest geschnitten und hob ihre Brüste auf eine Weise hervor, die ihn fast den Verstand verlieren ließ. Sie waren voll, fest und wirkten in diesem Moment wie das ultimative Ziel seiner Neugier.
Mit einer Mischung aus Ehrfurcht und einer fast schon schelmischen Gier trat er noch einen Schritt näher. Er war nun so nah, dass er die feine Textur des Stoffes sehen konnte. Er hob seine Hände, als würde er eine kostbare Schatztruhe öffnen wollen.
Zuerst ließen seine Fingerspitzen ganz vorsichtig die Ränder ihres Dekollets berühren. Der Stoff war fest, aber seine Berührung war sanft. Er schob seine Hände tiefer, bis er sie mit beiden Händen umschließen konnte. Als er seine Handflächen über das feste Mieder legte und ihre Brüste sanft zusammendrängte, spürte er eine unerwartete Wärme, als ob die Zeit zwar stehen geblieben wäre, aber die Lebenskraft in ihrem Körper immer noch unter der Oberfläche glutete.
Er drückte sie ein wenig zusammen, um ihre Form zu spüren. Sie waren weich und doch fest zugleich, genau so, wie sein Verstand es sich vorgestellt hatte. Max wusste nicht, ob sie im eingefrorenen Zustand nachgeben würden, aber seine Finger gruben sich leicht in das feste Material des Mieders. Er beugte sich ein Stück vor, sodass er fast ihr Gesicht berührte, und betrachtete die Kurve ihres Busens aus nächster Nähe.
Ein schelmisches Gedankenblitzen überkam ihn: Was passiert wohl, wenn ich sie etwas fester anfasst?
Er ließ seine Daumen über den oberen Rand des Mieders gleiten, dort, wo der Stoff das Fleisch ihrer Brüste leicht einengte. Er wollte wissen, wie sich die Haut unter dem Druck anfühlen würde. Mit einer gezielten Bewegung grub er seine Finger tiefer in den Ausschnitt, um ihre vollen Brüste vollständig zu umschließen. Er drückte sie kräftig zusammen und spürte den Widerstand ihres Körpers gegen seine Handflächen. Es war ein berauschendes Gefühl der Macht – hier war sie, diese wunderschöne Frau, vollkommen ausgeliefert, während die Welt um sie herum nur ein stillstehendes Gemälde war.
Er begann zu experimentieren: Er drückte eine Seite etwas stärker als die andere, beobachtete das Spiel von Licht und Schatten auf ihrem perfekt geformten Dekolleté. Er stellte sich vor, wie es wäre, wenn er den Stoff des Mieders nur ein Stück weit nach unten schieben würde...
In seinem Kopf hörte er wieder das Lachen der Verkäuferin aus seinem Traum: „Je gemeiner, demütigender... desto mehr Punkte!“
Max grinste. Er war sich nicht sicher, wie viele Punkte er gerade sammelte, aber er war definitiv bereit, noch ein bisschen mehr zu „arbeiten“.
Max war gerade dabei, seine Finger noch tiefer in den Ausschnitt des Mieders zu schieben, als er ein leises, vibrierendes Summen in seinem Hinterkopf wahrnahm – wie eine Warnung. Die Zeit war fast um.
In einem letzten, fast schon gierigen Moment presste er seine Handflächen noch einmal kräftig gegen ihre Brüste und spürte den weichen Widerstand ihres Körpers unter seinen Fingern. Er wollte diesen Moment der absoluten Macht festhalten, bevor die Realität ihn wieder einholte.
Und dann passierte es.
Ein plötzlicher, gewaltiger Knall, wie das Zerreißen eines riesigen Tuchs, hallte durch seine Wahrnehmung. Das rhythmische Tack-Tack, Tack-Tack der Schienen peitschte plötzlich mit voller Lautstärke zurück in seine Ohren. Der Windzug des fahrenden Zuges war wieder da, und das leise Murmeln der anderen Fahrgäste füllte den Waggon wie eine Flutwelle.
Max reagierte instinktiv. Mit einer geschmeidigen Bewegung zog er seine Hände zurück, als hätte er gerade etwas Kostbares berührt, das er nicht verlieren wollte. Er trat einen halben Schritt zurück und tat so, als würde er sich nur ganz zufällig im Gang umsehen. Sein Herz hämmerte gegen seine Rippen – nicht vor Angst, sondern vor der puren Aufregung des Moments.
Die blonde Frau vollendete ihre Bewegung. Ihre Hand, die eben noch in der Luft erstarrt war, strich nun ganz natürlich ihr Haar hinter das Ohr. Sie blinzelte kurz, als hätte sie für einen winzigen Moment eine seltsame, flüchtige Träumerei erlebt.
Doch dann passierte etwas Interessantes. Während sie ihre Hand wieder sinken ließ, blieb ein Gefühl zurück. Ein Druck auf ihrer Brust, eine plötzliche, unerwartete Wärme an den Stellen, die Max gerade massiert hatte. Sie hielt inne und legte unbewusst eine Hand flach auf ihr Mieder, als würde sie prüfen, ob alles noch so ist, wie es sein sollte. Ihr Blick wanderte kurz suchend durch den Waggon, fast so, als hätte sie einen Geist gespürt.
Max beobachtete sie genau. Er sah, wie sich ihre Wangen leicht röteten – ein natürlicher Anflug von Wärme oder vielleicht die Verwirrung über das plötzliche Gefühl in ihrem Körper. Sie sah ihn nicht direkt an, aber ihr Blick streifte ihn kurz, als wäre er nur ein ganz normaler Passagier, der zufällig im Gang stand.
Max spürte ein triumphierendes Grinsen auf seinen Lippen, das er mühsam unterdrückte. Er hatte es geschafft. Die Zeit war wieder am Laufen, aber die Wirkung seiner Tat war noch da. Sie wusste nicht, was passiert war, aber ihr Körper erinnerte sich an die Berührung.
In seinem Kopf tauchte plötzlich etwas Neues auf: Ein leises Ploppen, wie das Öffnen einer Schatzkiste. Er stellte sich vor, dass seine „Punktekonten“ nun aktualisiert wurden.
Er sah sie an und dachte: Das war erst der Anfang.
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