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Chapter 53 by Bitbuster Bitbuster

Aufklärung

Manchmal ist es besser, wenn man fragt

Am nächsten Morgen wurde Patrick von Sophia spät vormittags geweckt.
Da sie nicht nur ihren, sondern auch Patricks Dienstplan kannte, wusste sie, dass beide heute ihren freien Tag hatten.
Sie streichelte ihm sanft über die Brust und konnte es sich nicht verkneifen, wieder seine Ohrmuschel zu lecken. Davon wachte er auf.

„Hm, … was …ach Sophia, lass das doch“ grummelte er noch etwas verschlafen.
„Guten Morrrrrrgen, mein Katerrrrrrr“ schnurrte sie ihn an.

Patrick öffnete seine Augen und sah direkt in ihr Gesicht. Sie gab ihm einen Kuss und lächelte.

„Gut geschlafen?“ fragte sie.
„Hm, wie ein Stein, und Du?“
„Wie ein Stein?“ sie kannte diesen Ausdruck nicht „eher wie ein sehr zufriedenes Kätzchen“, dabei lächelte sie wieder an und rieb ihre Wange an Seiner.

Etwas missmutig meinte er: „Das war gestern doch heftig, mir tut der…ich meine…“ er überlegte, wie er sich ihr gegenüber ausdrücken sollte.

„Sprich es doch einfach aus, Schwanz? Sack? Eier?“
„Jaa…der Sack weh“

Sophia nickte.

„Was ist da gestern passiert?“ und griff sich dabei ganz automatisch an seine Geschlechtsteile.

„Etwas ganz wunderbares, also… naja, teilweise. Es war zuerst etwas unangenehm, dann wunderschön und dann auch wieder nicht“ meinte sie.

„Du sprichst in Rätseln“ sagte Patrick und zog die Augenbrauen zusammen.

„Ok, also ich versuche es so sachlich wie möglich zu erklären. Offensichtlich hast Du Dich auch über Caithianer und deren Sexualverhalten informiert.“

Er nickte zustimmend.

„Dabei wirst Du auch auf den Artikel gestoßen sein, daß es noch einen Caudaorgasmus geben soll.“

„Einen was?“

„Einen Caudaorgasmus. Cauda ist aus Deiner Sprache und bedeutet so viel wie Schwanz, Rute, Schweif. Gerüchten, oder Behauptungen zur Folge soll ein Höhepunkt möglich sein, wenn man am Punkt der höchsten Erregung direkt unter der Schwanzwurzel, in Richtung Po, ähm, Anus? drückt.

Gut, dass es kein Gerücht ist, hast Du gestern eindrucksvoll bewiesen. Weiter. Dabei schließ oder verkrampft sich die orgastische Manschette um den Penis, um möglichst viel Samenflüssigkeit in die Mu…Vagina zu pumpen. Dadurch, daß Du nicht abgespr… ejakuliert hast, hat sich die Manschette nicht wieder geöffnet. Erst mit dem erneuten Auslösen, in Verbindung mit dem absp.. ach Mist, mit der Ejakulation“

„Schon gut“ warf Patrick ein.

„wurde die Verkrampfung gelöst. Ich weiß nicht, wie es sich für Dich angefühlt hat, aber der Orgasmus war gewaltig, ich war sogar irgendwie kurz weggetreten.“

„Ich weiß, ich hatte kurz etwas Panik.“

„Und da hast Du dann, statt still zu halten, da herumgerissen?“

„Ja“ murmelte er etwas schuldbewusst. „Irgendwie ist mein, also, mein Sack ist mit reingerutscht oder reingesaugt worden und ich kam nicht mehr raus.“

„Hm, verstehe. Du hast den Text vollständig gelesen?“

„Ja, davon, daß man… also Du da verkrampfst, davon stand da nichts“

„Es stand da doch, so in etwa, daß der Kater mit seiner Pfote oder Finger nur dann drücken soll, wenn er abspritzt.“

„Davon stand bei mir nichts.“

„Naja, probieren wir es in einem Monat noch einmal, ich bin erst einmal entspannt. Etwas wund, aber das gibt sich. Da sind wir noch andere Sachen gewohnt“ erklärte sie und lächelte ihn wieder zufrieden an.

„Anderes gewohnt?“ fragte er nach.

„Es gibt noch einige Kater, die haben, evolutionsbedingt, so kleine Wiederhaken am Penis, da ist das dann immer etwas schmerzhaft.“

Etwas unruhig drehte Patrick sich hin und her.

„Soll ich Melinda bitten, dass sie kurz vorbei kommt?“
„Und was willst Du ihr sagen? Wir hatten einen Sexunfall?“
„Hm, so in der Art. Lass mich mal machen.“

Sophia stand auf und nahm ihren Kommunikator in die Hand.

„Sophia an Melinda“
„Hallo Sophia, was gibt’s?“ klang Melindas Stimme aus dem Kommunikator.
„Patrick hatte sich gerade gemeldet, er würde heute eher nicht arbeiten wollen, könntest Du gleich mal in sein Quartier gehen?“

„Was ist denn passiert?“
„Also ganz genau weiß ich das nicht, bin ja keine Ärztin, aber Du solltest das diskret behandeln“ Sophia kicherte dabei.
„Alles klar, ich gehe gleich zu ihm, Melinda Ende“

War da auch ein Schmunzeln in Melindas Stimme zu hören?

„Bleib Du ruhig liegen“ meinte Sophia und kippte die beiden Stühle um, legte einige Sachen vom Schreibtisch auf den Fußboden und replizierte noch ein leeres Glas, welches sie ebenfalls auf den Boden legte. Dann verschwand sie im Bad.

Verwundert hatte Patrick die Aktion beobachtet. „Warum richtet sie jetzt so ein Chaos an?

Wenige Minuten später meldete sich der Türsummer.

„Hallo Patrick, was ist…“ Melinda stoppte und sah sich um. „…passiert?“
„Ähm, naja, also, es gab da einen kleinen Zwischenfall“

Die LMO war in der Zwischenzeit zu ihm ans Bett gegangen.

„Wo sind die Schmerzen?“ fragte sie routinemäßig und konnte sich schon denken, was sie gleich sehen würde.
„Dazu müsste ich die Decke wegnehmen“
„Guuut, dann bitte jetzt auch machen“

Vorsichtig legte er die Decke zur Seite.

„Ok, ich scanne zur Sicherheit den ganzen Bereich“. Sie stellte dabei den kleinen Koffer auf Patricks Nachttisch und nahm den Scanner heraus.

„So, das ist jetzt völlig schmerzfrei“ kommentierte sie den Scan.
„Ah – ja, ich sehe schon“ und Patrick merkte, wie sie sich ein Schmunzeln verkniff.
„Da habe ich ein kühlendes Spray und ein Mittel, um die Schwellung abklingen zu lassen.“

Sie kramte in ihrem Koffer und verabreichte zwei Hyposprays. Fast sofort ließen die Schmerzen nach.

„Das war es dann auch schon. Ich informiere Sophia, daß Du heute nicht zum Dienst kommst.

Und für Dich gilt: heute keinen Sex mehr und beim nächsten Mal vielleicht etwas vorsichtiger sein. Schönen Gruß an Thea.“

„Thea?“ fragte Patrick.

Ach wie süß, er versucht sie zu schützen“ dachte sie. „Ja, grüß sie doch einfach von mir.“

„Äh, ja, werde ich machen“

Melinda verabschiedete sich und kaum hatte sich die Tür geschlossen, kam auch Sophia wieder aus dem Bad.

„Hat doch gut geklappt“ meinte Sophia, während sie wieder alles aufräumte.
„Aber wieso Thea?“ fragte er nach.
„Weil sie bekannt dafür ist, daß sie alles kaputtfickt. Ups. Das meinte ich nicht so“.

Beide mussten laut lachen.

„Möchtest Du etwas ****?“ fragte sie.
„Ich nehme eine Cola, bitte“

Sophia nickte und bestellte eine Cola und einen Becher Milch.
Sie wollte gerade die **** aus dem Replikator nehmen, als sich ihr Kommunikator meldete.

„Sophia hier“
„Hier Melinda. Ich habe Patrick behandelt, ist nicht ganz so schlimm, aber für heute kommt er nicht zum Dienst.“
„Alles klar, Danke für die Info“ und sie beendeten die Verbindung.

Mit den Getränken ging sie zu Patrick und reichte ihm die Cola.

„So, damit haben wir noch den ganzen Tag für uns.“
„Aber wir, also ich soll doch heute nicht mehr…“

„Ich erkläre es Dir noch einmal. Wenn eine Caith nicht mehr rollig ist, dann ist es besser, nichts irgendwo hineinzustecken. Außer einen Zungenkuss, der geht immer“ sprach‘s und gab ihm einen Kuss. Da sie beide noch ihre **** in der Hand hielten, löste sich Sophia und stellte ihren Becher auf den kleinen Tisch.

Patrick trank einen Schluck Cola und rollte sich dann über sie, um ebenfalls sein Glas abzustellen.

Sie nutzte die Gelegenheit und umarmte ihn. Das war jetzt die Zeit für einen minutenlangen Kuss, bei dem, wie zufällig, auch ihre Zungen miteinander spielten.

Erholung?

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