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Chapter 64 by Rosenkavalier Rosenkavalier

Endlich echte Erotik?

Schrittweise zum Höhepunkt

Sarah behielt nur ihr verwaschenes T-Shirt an. Sie genoss das Gewicht ihrer Brüste und die kühle Luft an ihrem nackten Hintern. Ihr blondes Löwenfell schmiegte sich zwischen ihre Schenkel. Sie stutzte es nur und hielt es in Schach. Aber wenn Sie sich dort rasieren würde? Ganz nackt oder nur kurz gestutzt? Ein glattrasiertes Geschlecht wirkte mädchenhaft und unterwürfig. "Sklavinnen sind rasiert." Das hatte sie mal irgendwo gelesen. Wie es wohl wäre, als Sklavin verhandelt zu werden, als Eigentum eines Herrn? Ihr Schoß pulsierte schon wieder. Jules hatte sie mit seinen Gedanken, Mails, Links und dieser Geschichte auf CHYOA schon so kirre gemacht, dass sie permanent Lust empfand. Geradezu süchtig schaute sie jeden Tag mehrmals nach neuen Kapiteln in seiner Story und konnte es kaum erwarten, neue Abenteuer und Phantasien über diese "Sarah" zu lesen, deren Lust sie mittlerweile so gut kannte.

Sie dachte an die Telefonate mit Jules, an die langen Gespräche. Sie sprachen über so vieles und sie hatte ihm viel berichtet. Einiges davon fand sie danach wieder in den Geschichten, in denen er Figuren aus ihren Erzählungen verwendete. Er verfremdete sie, er setzte sie in einen anderen Zusammenhang - aber er brachte sie immer in Verbindung mit ihrer Lust. Sie erkannte sie alle wieder, ihre Lieblingsschüler, den schwarzen Taxifahrer, ja selbst ihre Nachbarstochter. Alle tauchten in seinen Geschichten auf und alle wurden so Teil ihrer Lust. Sie schloss die Augen. Hatte sie ihm deswegen davon erzählt? Hatte sie ihm Personen beschrieben, damit er gewissermaßen ihre geheimsten Wünsche für sie formulierte?

Sie war bisher so zurückhaltend gewesen, so unzufrieden mit sich, ihrem Körper, ihrem Liebesleben. Und jetzt? Ihre eher ablehnende Einstellung sich selber gegenüber hatte sich in ein lustvolles, sinnliches Selbstbild verwandelt. Sie betrachtete ihren üppigen schönen Körper mit selbstbewusster Lust, pflegte sich, berührte sich, masturbierte vor dem Spiegel und genoss die Zuckungen ihrer Weiblichkeit, ihre Nässe, ihre Höhepunkte.

Und Jules? Sie lächelte beim Gedanken an ihren charmanten verdorbenen Cousin, der zumindest virtuell den Garten der Lüste für sie geöffnet hatte, und - ehrlich gesagt - war sie bereit. Sie war bereit für ihn, seine Anwesenheit, seine Berührungen, seine Begierde. Er besaß ihre virtuelle Lust. Er hatte sie mental berührt, ihre Phantasie geöffnet. Die wahre Erotik spielte sich in ihrem Kopf bereits ab. Bald würde sie ihm ihren Körper geben. Sie war bereit für den nächsten Schritt.

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