Chapter 16
by
daimon
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Auch Monika braucht ihren Spaß
Während sich unser Liebespaar nach einer erschöpfenden Liebesnacht – Tim hatte sich freigenommen - in seinem warmen Bettchen kuschelte, betrat Monika mit gemischten Gefühlen das Vorzimmer der Agentur. Sie hatte fast den gesamten Vortag gebraucht, um sich einigermaßen von ihrer Bestrafung und dem darauffolgenden Geficke zu erholen. Jury und Kramov hatten sich noch mehrmals ihrer verschiedenen Körperöffnungen bedient. Vor allem der IT-Spezialist war unerstättlich. Zum Glück waren sie mit ihr zufrieden und es hatte keine Schläge mehr gegeben.
Jury war sie gestern zum Glück nicht über den Weg gelaufen. Er war nicht aus seinem Kämmerchen herausgekrochen. Monika hatte mitbekommen, dass Kramov einen der zahlreichen Wechsel, die Simone leichtfertig ausgestellt hatte, gekauft hatte. Sie verstand nicht wirklich, was ihr Chef mit dieser Tussi vorhatte. Es gab einfachere Wege, eine Frau gefügig zu machen. Wege, die außerdem viel mehr Spaß machten.
Grimmig grinste sie vor sich hin, während ihr Computer hochfuhr.
„Guten Morgen, Monika? Wie geht’s dem Tittchen?“
Jury trat soeben aus der Aufzugskabine und gaffte sie schon wieder so lüstern an.
„Guten Morgen,“ murmelte sie, ohne ihn weiter zu beachten.
Als nächstes hörte sie ein wütendes Schnauben, dann sah sie einen sehr zornigen Jury auf sich zugehen.
Sie stand auf und blickte ihm etwas verwundert, vor allem aber zornig entgegen.
„Was…?“ brachte sie gerade noch hervor, da hatte er ihr auch schon eine Ohrfeige verpasst, die so heftig war, dass sie zurück in ihren Stuhl fiel.
„Wie sollst du mich ansprechen, du verdammte …“
Eine kräftige Hand packte Jury an der Schulter und wirbelte ihn herum.
„Was fällt dir ein? Wie behandelst du meine Assistentin?“
„Ich, ich hatte gedacht …“
„Entschuldige dich gefälligst, sonst hast du die längste Zeit für mich gearbeitet!
Jury war nun wirklich völlig verwirrt. Er hatte gedacht, dass ihm Kramov ständige Rechte ihr gegenüber eingeräumt hatte. Er hatte nicht kapiert, dass ihr fauler Sack von Chef einfach zu bequem war, um sie selbst zu schlagen. Er hatte ihn genauso benutzt wie sie. Der junge Mann hatte noch viel zu lernen.
„Willkür ist ein wesentlicher Bestandteil jeglicher absoluten Herrschaft,“ dachte sie bei sich und wunderte sich, woher dieser plötzliche Geistesblitz kam. Sie erinnerte sich selten an ihre kurze Karriere als Soziologiestudentin.
Jury, der nicht ganz verstand, weshalb das überhebliche Miststück mit ihrer noch immer von seinem Schlag geröteten Wange plötzlich grinste, stammelte ein zaghaftes „Entschuldigung.“
Kramov, der die Situation sichtlich genoss, fragte Monika:
„Bist du mit dieser Entschuldigung zufrieden?“
ohne dabei Jury aus den Augen zu lassen, der sich panisch an vorgestern erinnerte, als eine ganz ähnliche Frage seines Chefs Monikas Bestrafung eingeleitet hatte.
„Kam irgendwie nicht richtig von Herzen, finde ich,“ feixte Monika, die das Ganze immer lustiger fand.
„Hmm,“ machte Kramov und begann, sich an seiner Gürtelschnalle zu schaffen zu machen.
Jury machte einen Schritt in Richtung Aufzug. Alles in ihm drängte zur Flucht.
Wie auf ein Stichwort begannen Chef und Assistentin gleichzeitig zu lachen. Während sich beide vor Vergnügen krümmten und zwischen Lachanfällen nach Luft schnappten, blieb Jury betreten stehen und überlegte ****, wie er sich in Sicherheit bringen konnte, ohne völlig sein Gesicht zu verlieren.
Irgendwann kam Kramov wieder zu Atem, wischte sich die Tränen aus den Augen und meinte zu seinem verängstigten Angestellten:
„Keine Angst Jury, ich bin nicht schwul. Und selbst, wenn ich es wäre, hätte ich keine Lust, mir anzusehen, wie dein schwabbeliger, pickeliger, breitgesessener Nerdarsch versohlt wird. Aber Strafe muss sein und ich finde, Monika steht für ihre gestrigen Dienste ihr üblicher Stundensatz plus einer saftigen Spontaneitätszulage zu. Also, Monika, wieviel verrechnest du pro Stunde?
„Hm, das war ein Rundumservice mit Anal. Das Spanking gehörte ja zu meiner Bestrafung und wird deshalb natürlich nicht verrechnet. Also 2,5 h Rundumservice und das ganze ohne Kondom, das macht 750 Euro und der Zuschlag …“
„Mit Zuschlag und Trinkgeld runden wir auf 1000 Euro auf,“ meinte Kramov.
Es war ein Bild für Götter, wie Jury mit offenem Mund dastand. Ihm blieb aber letztlich nichts anderes üblich, als kurz mit dem Kopf zu nicken. Er konnte weder seinem Chef noch der Schlampe, die ihm das alles eingebrockt hatte, in die Augen sehen.
„Ich schlage vor, du läufst schnell zum nächsten Geldautomaten und hebst das Geld ab. Monika akzeptiert in diesem Fall keine Kartenzahlung. Sie wird pro Stunde, in der du deiner Verpflichtung nicht nachkommst, Verzugszinsen von 10% einheben.“
Jury eilte zum Aufzug, Monika ließ ihn etwas zappeln, betätigte dann aber den unter dem Tresen verborgenen Knopf, um den Aufzug zu rufen und die Kabinentür zu entriegeln.
Kramov verschwand ohne ein weiteres Wort an sie in sein Büro. Monika blickte Jury mit gemischten Gefühlen nach. Sie kannte ihren Chef. Ihm ging es nicht um Gerechtigkeit für sie, sondern einzig und allein um seinen Lustgewinn. Er hatte soeben Jurys Hass auf sie noch gesteigert und konnte sich sicher sein, dass der sie beim nächsten Mal umso härter drannehmen würde. Und dieses nächste Mal, da war sie sich sicher, würde es in der nicht allzu fernen Zukunft geben.
Aber andererseits hatte diese Einlage ihres Chefs definitiv ihren Tag gerettet. Was immer ihr hässlicher Kollege mit ihr anstellen würde, dieser Spaß war es wert gewesen.
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Eine junge Frau lernt die Abgründe des Rotlichtmilieus kennen
Updated on Feb 13, 2025
Created on Mar 9, 2021
by Jarl66
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