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Chapter 85 by Toby Mark Toby Mark

Kommt die Reise nach Hamburg zustande?

„Hurra, wir fahren nach Hamburg!“

Für Jenny kann die Zeit gar nicht schnell genug vergehen, bis das Tischtennis-Turnier in Hamburg stattfindet. Sie und die anderen fünf Sportmädchen trainieren fleißig und fiebern ungeduldig dem Wettbewerb entgegen. Aber auch der schwarze Boss kann es kaum erwarten. Er hat Jenny ausgiebig befragt und im Internet nach den jungen Sportlerinnen recherchiert. In seinen Augen sind alle fünf Fohlen bestens geeignet, zu Fickstuten zugeritten zu werden. Deshalb steuert er den VW-Bus auch persönlich, als es an einem Freitagmorgen in aller Frühe losgeht.

Die sechs jungen Spielerinnen warten schon ungeduldig vor der Sporthalle, als der Boss mit dem Bus vorfährt. „Hurra, wir haben nach Hamburg“, singen sie fröhlich und hüpfen ausgelassen auf und nieder. Einige neugierige Mütter haben ihre Töchter zum Treffpunkt begleitet und der Boss bietet all seinen Charme auf, um auch den kleinsten Anflug von Misstrauen zu vertreiben.

Neben Jenny sind mit an Bord die schlanke, groß gewachsene Pia mit der schwarzen Lockenmähne, die sie nur mehr schlecht als recht mit einem bunten Haarband bändigen kann. Johanna und Franziska haben glattes, dunkelblondes Haar, das sie etwa schulterlang tragen. Als beste Freundinnen kleiden sie sich fast identisch und sehen aus wie Schwestern. Emma ist die kleinste der Truppe, dabei etwas breiter gebaut und von der Angst geplagt, zu dick zu sein. Der Boss findet dagegen, dass ihr die weichen, runden Formen und der üppige Busen großartig stehen. Er kann es kaum erwarten, die Kleine nackt zu sehen. Und schließlich ist da noch Ivy, eine zarte sommersprossige Person mit hellblonden Locken. Ihre großen, hellblauen Augen schauen so naiv und unschuldig in die Welt, dass sie den Boss ganz heiß machen. Er muss die kleine Elfe unbedingt persönlich entjungfern, nimmt er sich vor. Dabei scheint es für einen Moment so, als könne ihm die niedliche Beute vorenthalten bleiben. Ivys Mutter ist vor Ort und rümpft etwas die Nase, als sie den Boss betrachtet. Er sieht, wie die Mutter mit sich ringt, aber ihre Tochter ist wie die anderen immerhin schon achtzehn und freut sich so sehr auf das Turnier, dass sie es nicht wagt, ihr die Reise zu verbieten. Als alle sechs eingeladen sind und es losgeht, fällt dem Boss ein Stein vom Herzen.

Pünktlich zur Mittagszeit erreicht der Bus das Hotel auf der Reeperbahn. Die Zuhälter Karl und Anatoli warten schon und werden den Mädchen vom Boss als Sponsoren ihrer Reise vorgestellt. Artig bedankt sich die Gruppe für die Großzügigkeit.

„Das ist doch selbstverständlich, dass wir jungen Sportlerinnen helfen“, gibt sich Karl bescheiden. „Und wenn ihr einen der Wettbewerbe gewinnt, dann spendieren wir euch auch eine Siegesfeier!“

Die Mädchen strahlen und Karl lächelt freundlich. Ihm gehört die nahe gelegene Bar, in deren Clubraum schon reichlich Schulmädchen gefügig gemacht wurden. Er hat auch beste Beziehungen zu jenem Hotel, das für seine spezielle Diskretion bekannt ist.

„Bringt schnell eure Koffer auf die Zimmer“, drängelt der Boss, „danach fahre ich euch zum Turnier!“

Sofort stürmen die Mädchen in den ersten Stock hinauf, wo drei Doppelzimmer für sie vorbereitet sind.

„Du willst die Mädchen wirklich zum Turnier fahren?“, fragt Anatoli den Boss.

„Aber sicher“, bekräftigt der Schwarze, „sie sollen ruhig heute und morgen Tischtennis spielen. Sie müssen ihren Eltern doch eine halbwegs glaubwürdige Geschichte erzählen können, wenn sie wieder nach Hause kommen. Wenn morgen Abend die letzten Wettbewerbe gelaufen sind, greifen wir sie uns. Aber heute Nacht haltet ihr euch zurück, verstanden?“

„Sicher doch“, beruhigt ihn Karl, „heute passiert den Küken noch nichts. Wir unterziehen das Frischfleisch nur schon mal einer … äh … Begutachtung.“ Er zwinkert Anatoli zu und die beiden kichern.

„Was meinst du damit?“, fragt der Boss.

„Wir haben kleine Kameras in den Schlafzimmern und Bädern versteckt“, berichtet Karl fröhlich, „die Videos zeigen wir den Kollegen, die uns morgen Abend mit den Mädchen helfen werden. Du weißt doch, Vorfreunde ist die schönste Freude!“

Der Boss kann sich ein Grinsen nicht verkneifen. „Na hoffentlich entdecken die Mädchen die Kameras nicht! Wäre schade, wenn sie im letzten Moment noch misstrauisch würden. Aber die Filme - die will ich auch sehen!“

„Abgemacht! Treffen wir uns doch alle heute Abend im Clubraum, sobald die Mädchen auf ihren Zimmern sind! Dann machen wir uns einen schönen Videoabend!“

Was erleben die sechs Mädchen in Hamburg?

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