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Chapter 14 by tease94

Wie geht's weiter mit der eigenen Wohnung?

Der nächste Tag

Antje und Sabine erwachen eng umschlungen in Antjes Bett. Im Anschluss an die Fickorgie haben die beiden Freundinnen sich ein wenig gegenseitig getröstet. Unter der Dusche haben sie sich das Sperma vom Leib gewaschen. Dann sind sie erschöpft in Antjes Bett gefallen. Sabine schlief durch, doch Antje war noch längere Zeit wach gelegen - in Gedanken spielte sie wieder und wieder das entsetzliche Wochenende durchgespielt. Am schlimmsten war die quälende Frage, warum sie so oft gekommen war. Hat es ihr am Ende wirklich gefallen? Haben diese schrecklichen Männer Recht, und Sabine und sie sind im Kern ihres Wesens bloß zwei sexgeile Jungschlampen? Oder ist das nur normal bei soviel Sex - selbst wenn er erzwungen war? So sehr sie versuchte, die letzten beiden Tage zu reflektieren, sie fand keine zufrieden stellende Antworten. Schließlich schlief sie wieder ein, bis sie von Sabine sanft geweckt wird.

"Antje, ich habe Frühstück gemacht."

Antje reibt sich den Schlaf aus den Augen. "Frühstück? Wie spät ist es?"

"Es ist 10 Uhr," antwortet Sabine.

Verschlafen richtet Antje sich auf. Begleitet von einem Gähnen schiebt sie eine Haartolle auf den Gesicht, und sieht ihre Freundin an. Sabine schaut weg.

"Alles klar bei dir?" fragt Antje vorsichtig.

"Ja. Schon soweit." Sabine dreht sich um und geht Richtung Tür. Auf halber Strecke bleibt sie stehen, und dreht sich wieder um. "Nein. I-Ich... ich weiß nicht weiter... Warum tun die das bloß?"

Antje nickt verständnisvoll. "Das sind Schweine. Gemeine, perverse Schweine." Antje seufzt. "Und wir zwei Idioten sind ihnen geradewegs in die Falle gelaufen."

"Aber d-das kann noch ewig so gehen..." wispert Sabine bestürzt.

Antje nickt abermals. "Ich weiß. Und ich habe auch keine Lösung parat." Sie zuckt mit den Schultern. "Für's Erste bleibt uns nichts anderes übrig, als zu tun, was sie von uns verlangen... Bis wir eine Lösung finden."

"Aber wie lange?"

"Keine Ahnung," gesteht Antje. "Vielleicht ergibt sich irgendeine Gelegenheit. Einer der Mistkerle macht einen Fehler, verplappert sich bei den falschen Leuten. Was weiß ich?"

Sabine seufzt. Kraftlos setzt sie sich auf die Bettkannte. "I-Ich weiß nicht, wie lange ich das durchhalte. Ich meine... Oh, Gott, ich... es hat... ich bin noch nie so h-häufig gekommen." Tränen sammelen sich in Sabines Augenwinkeln.

Antje rutscht vor, und nimmt ihre Freundin in die Arme. "Heh, bei mir war das doch auch nicht anders. Erinnere dich, was wir gestern in der Dusche gemacht haben. Das hätten wir uns doch vor einer Woche auch nicht vorgestellt. Und es war... geil. Du hast mich richtig geil zum Orgasmus gebracht mit deiner Hand, und mir sogar in die Brustwarzen gebissen."

"Tut mir leid," flüsterte Sabine beschämt.

"Warum? Es hat doch Spaß gemacht. Ich würde das gerne einmal wiederholen." Antje schaut ihrer Freundin tief in die Augen. Sabines Miene hellt sich ein wenig auf.

"Du bist verrückt, Antje."

"Hey, ich habe mal gelesen, dass man der Verzweiflung nur mit Wahnsinn begegnen kann." Antje versucht ein aufmunterndes Lächeln. "**** sind wir, in gewisser Weise. Was bleibt uns also übrig?"

"Naja, wahnsinnig will ich hier nicht werden?" lacht Sabine tapfer.

"Brauchst du auch nicht," sagt Antje bestimmt. "Mach dir nicht soviele Gedanken, wir werden schon einen Ausweg finden. Ganz sicher." Antje drückt zärtlich ihre Freundin an ihre Brust. "Komm, lass uns Frühstücken."

Wie geht's weiter?

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