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Chapter 18 by mäuschen mäuschen

Kann sie sich überwinden?

Ja, Gretchen fängt an sich auszuziehen.

“Äh, ja, einen Moment noch…”, rief Frau Fischer durch die geschlossene Türe zurück.

Der inzwischen verstorbene Geistliche aus ihrem Heimatdorf, Pfarrer Alois - der Herr sei seiner Seele gnädig - würde ihr bestimmt zustimmen, dass der Zweck die Mittel heiligte. Und so tat Gretchen was sie tun musste, um Mandy zu helfen und begann etwas zögerlich damit, ihre gewohnte, prüde, altmodische Garderobe abzustreifen.

Sie legte ein schützendes Kleidungsstück nach dem anderen ab, und als bald hatte sie nur noch ihre Strumpfhose, ihren Slip und den Minimizer BH am Körper. Und da wurde ihr auf einen Schlag bewusst, was sie da gerade tat, und ihr wurde ziemlich mulmig deswegen.

Und als sie dann ihren BH öffnete, da wurde ihr endgültig bewusst, dass sie fast vollkommen nackt im Gästezimmer von Dragan Boromowitsch’s Penthouse stand. Gleich nebenan, nur einen Raum entfernt, war Dragan, ein ihr eigentlich wildfremder Mann und von Berufswegen Zuhälter. Wenn der jetzt reinkommen würde, und sie so sehen würde…?

Sie erblickte sie ihre eigene Reflektion im Spiegel. Ihr Oberkörper war nackt, und ihre üppige und wohl geformte Oberweite freigelegt, die sie sonst immer zu verstecken versuchte, da diese in Gretchen’s eigener Welt, in ihren Hirngespinsten, ja ihr größtes Problem war. Sie atmete tief ein und aus, um sich zu beruhigen, und musste mit ansehen, wie sich ihre voluminöser Vorbau dabei im Takt hebte und senkte. Durch das regelmäßige Schwimmtraining waren ihre Brustmuskeln gestärkt, ihre Brüste ein wenig straffer und sackten auch nur ziemlich wenig. Frau Fischer hatte zwar immer gelesen, dass der Busen durch Sport kleiner werden sollte. Aber das Gegenteil schien bei Ihr der Fall zu sein!

Ihre Gedanken wanderten aber auch immer wieder zurück zu dem Grobian, der es ihr ja anscheinend irgendwie angetan hatte. Eigentlich ein niederträchtiger, mieser Perversling... der aber überraschend eloquent war und überzeugend sein konnte, dachte sie. Was würde er dann von ihr denken? Würde er von ihrem Körper genauso abgeschreckt wie allen anderen auch? Sie könnte sich seinen Körper auf jeden Fall gut nackt vorstellen… Der war ja traumhaft muskulös und gut gebaut…

Oh nein, wo sollte das noch hinführen? Sie musste sich dringend wieder darauf besinnen, dass sie nur hier war, das alles nur tat, um ihrer Schülerin zu helfen..

Sie rollte ihre Strumpfhose langsam ab. Und stieg schließlich noch aus dem Slip. Und jetzt war sie vollkommen nackt, so wie Gott sie geschaffen hatte… als es plötzlich an der Tür klopfte!

“Frau Fischer, sind sie inzwischen fertig? Kann ich reinkommen?”

Öffnet Dragan die Türe?

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