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Chapter 23 by Rosenkavalier Rosenkavalier

Wen rufe ich an?

Meine hübsche Kollegin

"Ja, hallo Sabine, kommst Du bitte mal kurz in mein Büro? Frau Andree hat eine Frage an uns... beide!" Die Praktikantin zuckt zusammen: "Was, was haben Sie vor?" "Nun, wenn Sie mir sexuelle Belästigung vorwerfen, sollten wir das sofort klären, finden Sie nicht?" Frau Andree nickt stumm. Was auch immer sie vorhatte, mit dieser Wendung hat sie nicht gerechnet.

Es klopft an der Bürotür. Sabine erscheint. Mit leicht geröteten Wangen und bebendem Busen ist sie wunderschön. Frau Andree weicht **** einen Schritt zurück. Sabine würdigt die Praktikantin keines Blickes. Ich erhebe mich, um meine schöne Kollegin zu begrüßen. Instinktiv umarme ich Sabine kurz und fühle ihren glühenden Körper. Sie beißt sich auf die Lippen. Ihre harten Knospen zeigen sich. Ich lächle leise: "Frau Andree meint, ich hätte Dich gestern Abend sexuell belästigt." Die Praktikantin steht mit offenem Mund und schaut abwechselnd von Sabine zu mir und wieder zurück. Ihre sonst so blassen Wangen glühen, ihr leicht geöffneter Mund sieht sehr erotisch aus: "Es klang so... gewaltsam, so als hätte er Dich... gegen Deinen Willen... " Sabine schmunzelt: "Du bist ja wirklich besorgt, Catharina, das ist ja wirklich sehr fürsorglich von Dir!" Sie tritt auf die gleichgroße junge Frau zu und legt ihr vertraulich den Arm um die Schultern: "Aber wieso hast Du denn nicht angeklopft und Dich um mich gekümmert?" Frau Andree ist sprachlos. Ungerührt fährt meine schöne Kollegin und Geliebte da fort: "Wenn Dir so an meinem Wohlergehen gelegen ist, hättest du ja wenigstens mal fragen können, ob alles in Ordnung ist. Wieso hast Du das nicht getan?" Sabine lässt Frau Andree wieder los und stellt sich ihr gegenüber auf, als wieder keine Antwort kommt. Ihre Stimme nimmt an Strenge zu: "Wieso hast Du zugelassen, dass Deine Kollegin hier sexuell missbraucht wird?"

Frau Andree fühlt sich sichtlich unwohl. Sie tritt unmerklich von einem Fuß auf den anderen und schaut verlegen zu Boden: "Es klang dann nicht mehr so.. gefährlich... später... und da... da habe ich nur noch... " "Zugehört?" "Ja, zugehört, wie... " "Sprich es aus!" Frau Andree schüttelt den Kopf. Schweißperlen sind auf ihrer Stirn und ihre blasse Haut glänzt.

"Du hast Dir angehört, wie Jules mich gefickt hat, nicht wahr? Und Du hast es wahrscheinlich genossen und warst selber ganz erregt." Frau Andree keucht leise. Die Wendung im Gespräch überrascht mich ebenso wie Sabines plötzliche autoritäre Art es tut. Hoch aufgerichtet umkreist die schlanke Dunkelhaarige unsere Praktikantin. Die Luft im Büro ist zum Schneiden gespannt, als Sabine ihre schmale Hand unter das Kinn der Praktikantin legt und diese zwingt, ihr in die Augen zu schauen: "Es hat Dich geil gemacht, stimmt es? Die Vorstellung, dass Jules mit mir kämpft, mich besiegt und anschließend hier an diesem Garderobenhaken fesselt, hat Dich endlos geil gemacht, habe ich recht?" Frau Andree hat die Tränen in den Augen, doch Sabine macht gnadenlos weiter: "Und Du hast Dir vorgestellt, hier an meiner Stelle von Jules gefickt zu werden. Hattest Du denn wenigstens einen schönen Höhepunkt, liebste Catharina?" Tränen laufen der Rothaarigen über die Wangen. Sie schaut erschrocken und verdutzt, als Sabine ihren Mund ganz nah an deren Gesicht bringt, und ihr eine Träne von der Wange küsst: "Mach' Dir keine Vorwürfe, Liebes! Wenn Du hier in diesem Büro gewesen wärst... ich hätte auch erst einmal zugehört. Wahrscheinlich hätte ich dann aber angeklopft, um mitzumachen, anstatt nur vor der Türe zu masturbieren!" Entsetzt reißt Frau Andree da ihre Augen auf, um zu protestieren, doch Sabine ist schneller: "Ich weiß, wie geil Du auf Deinen Chef bist, Süße!"

Wer erpresst wen?

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