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Chapter 69 by ThormGravis

Was/Wer erwartet Lara?

Enrico Sanches

Ein Blick aus dem Fenster des Learjets verriet Lara, dass sie sich bereits hoch über den Wolken befanden, als sie das Bad verließ. Sie war offenbar so mit sich selbst beschäftigt gewesen, dass sie überhaupt nichts vom Start mitbekommen hatte. Am Stand der Sonne konnte sie erahnen, dass der Flug wohl Richtung Südwesten ging, aber mehr war nicht zu erkennen. Sie zuckte mit den Schultern und beschloss, sich einfach überraschen zu lassen.

Als Lara den Sitzbereich des Learjets betrat, stockte ihr Schritt und für einen kurzen Moment konnte sie nicht glauben, wen sie hier erblickte. Dreist und frech und selbstgerecht wie das Leben saß er da und grinste sie an. `Erst von Waldheim und jetzt er. Eigentlich hätte es mir klar sein müssen, dass ausgerechnet er mir wieder einmal über den Weg läuft´, ging es ihr durch den Kopf und sie spielte für den Bruchteil eines Augenblicks mit dem Gedanken, ihn zu packen und aus dem Flugzeug zu werfen. Doch dann lächelte sie nur angesichts dieser schönen Vorstellung und schob den Plan beiseite. Er hatte sicher einen guten Grund, hier zu sein, und den konnte sie sich zumindest anhören. Ihre Laune war gut genug, ihm eine Chance zu geben. Vorerst.

"Nun, Lara, meine Schöne, freust du dich, mich wieder zu sehen?" Der dicke Mann stand auf und unter seinem völlig geschmacklosen Hawaiihemd begannen die Pfunde zu wogen. Mit ausgebreiteten Armen kam er auf sie zu, um sie als alte Freundin zu umarmen. "Ich wette du hättest nicht gerade mich hier erwartet."

"Du hast recht, Sanches", erwiderte sie, lächelte und kam mit einer ähnlichen Geste ihm entgegen. Als er sie umarmte und sie an sich drücken wollte, riss sie ihr Knie hoch und rammte es ihm zielsicher zwischen die Beine. Keuchend ließ er sie los, taumelte einen Schritt zurück und hielt sich die schmerzenden Eier. "Ich meinte: Du hast recht, dass ich nicht erwartet hätte, dass du dich nach der Sache in Caracas noch einmal traust, mir unter die Augen zu kommen."

"Ach, Caracas." Sanches bemühte sich, den **** wegzulächeln, und winkte ab. "Das mit Caracas ist so lange her, Lara. Denk doch mal an unsere guten Zeiten..."

"Gute Zeiten?" Lara zog eine Augenbraue hoch, kam ihm einen Schritt nach und packte mit einer Hand zwischen seine Beine, jedoch nicht auf eine erregende, verwöhnende Art, sondern äußerst unsanft. "Was für gute Zeiten meinst du?" forschte sie nach. "Lass mich nachdenken. Meinst du die guten Zeiten, als du mich mit dieser Mumie in dem Inka-Grab eingesperrt hast?" Sie drückte fester zu und Sanches jaulte vor ****. "Oder vielleicht eher die Sache in dem Hotel in Quito, als du mir die Statue von Atzecanatl gestohlen hast und deine Männer sich die ganze Nacht auf mir vergnügt haben?" Sie bewegte das Handgelenk und verdrehte seinen Sack. "Aber nein. Du meinst sicher die Nummer in Panama, als du mir ein Betäubungsmittel verabreicht hast und..."

"Okay, okay", unterbrach Sanches und flehte gestenreich Gnade. "Ich geb zu, wir hatten unsere Differenzen. Aber du musst zugeben, dass du mich auch mehr als einmal gelinkt hast, Lara. Die gefälschte Buqui-Statue. Der leere Koffer in Paraguay. Und als du mich an dieser kaputten Hängebrücke über diesem Krokodilsumpf hast hängen lassen, um dich mit dem Helm von Cortes aus dem Staub zu machen, war das auch keine Freude für mich."

Lara schaute ihn kurz an, dann nickte sie. "Mag sein." Sie ließ seine Eier los und stieß ihn auf den nächsten Sessel. "Aber die Sache in Caracas verzeihe ich dir niemals. Das ging zu weit." Sie machte eine kurze Pause, um das Gesagte wirken zu lassen, unterbrach ihn aber sofort, als er zu einer Antwort ansetzte. "Nein, spar dir jeden Kommentar zu dieser Angelegenheit. Jetzt sag mir lieber, warum du mich mit Gummigeschossen hast niederschießen und hierher verschleppen lassen. Und ich rate dir, dass du einen guten Grund hast, Freundchen." Um dies zu untermauern drückte sie die Sohle ihrer Stiefelette gegen seine schon in Mitleidenschaft gezogenen Eier und übte sanften, aber bestimmten Druck aus.

"In Ordnung. Ist schon gut, meine Schönheit." Sanches stand der Schweiß auf der Stirn - ob aus Angst oder als Anstrengung von der geringen Bewegung seiner enormen Massen, konnte Lara nicht sagen. "Ich hab dich hierher bringen lassen, weil ich dir ein Geschäft vorschlagen möchte, von dem wir beide profitieren. Und da ich mir nicht sicher sein konnte, dass du freiwillig mitkommst, dachte ich mir, es sei ganz sinnvoll, gar nicht erst zu fragen." Er lächelte im Versuch, die Situation aufzulockern.

"Klar. Wenn mich zwei Typen niederschießen, fesseln und durchficken werde ich immer gleich viel kooperativer." Sie verstärkte den Druck ihrer Sohle leicht.

"Du musst die Kerle verzeihen. Es sind halt Söldner und die sind nun mal nicht für ihren Charme und ihre **** bekannt. Aber auf die Schnelle habe ich in Berlin keine besseren Männer anwerben können." Dabei konnte er nicht vermeiden, trotz der unangenehmen Situation für seinen Schritt den Blick auf Laras prachtvolle Oberweite zu fixieren.

"Apropos Berlin. Woher wusstest du, wo du mich finden kannst?"

"Du weißt doch, dass ich immer hervorragend informiert bin, Lara", erklärte er ihren Brüsten, "ich habe gehört, dass du mit einer ägyptischen Dame Probleme hast und deshalb nach Berlin gekommen bist. Da auch dein spezieller Freund von Waldheim ger…" Er jaulte auf, als Lara beim Erwähnen dieses Namens den Druck kurzzeitig deutlich verstärkte. "Okay, okay. Ich werde seinen Namen nicht mehr nennen", versprach Sanches. "Jedenfalls konnte ich eins und eins zusammen zählen, als ich hörte, dass er auch da ist und mit dieser heißen Orientalin Geschäfte macht. Ich hab mir eine seiner Wachen geschnappt und sie von meinen Jungs verhören lassen. Lange Rede kurzer Sinn. Nach ein paar weiteren Nachforschungen bin ich auf die Spur dieses Dienstboten gekommen und darüber dann zu deinem Aufenthaltsort." Er lächelte schief. "Stimmt es eigentlich, was dieser Wachmann über dich erzählt hat." Er leckte sich vor Erregung über die Lippen. "Du weißt schon. Die Sache in dem Trainingsraum..."

Lara hob drohend eine Augenbraue. "Überleg doch mal, Sanches. Sollten irgendwelche Gerüchte, die deine Phantasie offenbar anregen, stimmen, willst du dann, dass ich darüber nachdenke und eventuell ungehalten werde, während wir uns in dieser Position befinden." Sie deutete mit einem Tippen der Sohle an, ihren Druck abermals zu erhöhen.

"Okay. Das ist ein valider Punkt für dich, meine Liebe." Er legte sich den Finger auf die Lippen zum Zeichen, darüber nicht weiter reden zu wollen.

Lara nickte zufrieden. "Gut. Und jetzt raus mit der Sprache: Was hast du vor? Warum bin ich hier? Und was zum Teufel soll das mit dem "Generalkonsul"?".

Sanches grinste stolz und fasste sich ans Hawaiihemd als ob dieses ein Revers habe. "Nun. Ich BIN Generalkonsul des Konsulats der Republik Bolivien in Dänemark. Ich gebe zu. Das ist nicht das wichtigste Konsulat der Welt, aber ein Diplomatenstatus ist schon sehr angenehm."

Lara blickte in verständnislos an. "Aber wieso? Du bist nicht mal Bolivianer. Und du bist sicher auch kein Politikwissenschaftler oder Diplomat. Du bist ein Hehler und Chef des kleinsten und beschissensten Syndikats in..."

"Psssst," zischte er und unterbrach sie. Sein Blick löste sich kurz von ihren Brüsten und wandte sich der Richtung des Cockpit zu. "Das müssen ja wohl nicht alle hier an Bord wissen. Aber gut", fuhr er in etwas leiserem Tonfall fort, "vielleicht habe ich mit Hilfe gewisser Spenden an gewisse Stellen ein wenig bei der Einbürgerung in Bolivien nachgeholfen und meine diplomatische Karriere etwas beschleunigt. Ich hielt dies für nötig, nachdem ich Ärger mit den Bundesbehörden in meiner alten Heimat hatte. Aber das waren nur Missverständnisse." Er winkte ab, als handele es sich dabei nur um Lappalien.

Lara schüttelte ungläubig den Kopf, war aber eher belustigt als verärgert. "Na gut, aber jetzt raus mit der Sprache: Warum bin ich hier?" In diesem Moment wurde der Learjet von einer leichten Turbulenz durchgeschüttelt. Nur auf einem Bein stehend konnte Lara die Balance nicht halten und fiel vorwärts, so dass sie unfreiwillig breitbeinig auf den Oberschenkeln von Sanches landete und ihm ihre enorme Oberweite ins Gesicht drückte.

"Oh, Laaaaraaa", keuchte er vor Erregung und in einem reinen Reflex packte er ihren geilen Arsch und hielt ihn fest. "Das ist auch ein guter Grund, warum du hier sein könntest."

Lara richtete sich auf ihm auf und drückte ihn mit einer Hand an seiner Schulter zurück in den Sitz. Mit dem Zeigefinger der anderen Hand drohte sie ihm. "Vergiss es, Sanches." Ohne weitere Worte ließ sie sich darauf ein, weiter auf seinen Oberschenkeln zu sitzen, und duldete auch seine Hände an ihrem Hintern. "Jetzt red schon, bevor ich ungemütlich werde."

"Ist ja gut, Lara. Reg dich nicht auf." Leicht knetete er ihren Po, bevor ihr Blick ihn innehalten ließ. "Also, nah schön. Ich habe ein Problem und du sollst mir dabei mit deinen ganz besonderen Talent helfen. Und das meine ich jetzt nicht anzüglich. Es geht um deine, sagen wir einmal: archäologischen Fähigkeiten."

"Und warum sollte ich dir helfen?"

"Nun ja. Ich weiß, dass wir gewisse Differenzen hatten, aber ich bin bereit, dein Fehlverhalten zu vergessen", er grinste in der Hoffnung, sie könne diese Aussage lustig finden - was Lara auch insgeheim tat, aber mit keinem Zucken ihrer ernst dreinblickenden Augen verriet. "Und vor allem", fuhr er eilig fort, "bin ich bereit, dir im Gegenzug Informationen zu geben."

"Und welche Informationen sollten das sein? Welche Sachen weißt du schon, die für mich so wichtig wären, dass ich darauf verzichte, dich windelweich zu prügeln, und dir stattdessen sogar noch helfe."

Er blickte sie ernsthaft an. "Lady Amuharesh", sagte er dann völlig trocken und wartete auf ihre Reaktion. Als Lara für einen Moment tatsächlich überrascht war und ihn interessiert und verwundert zu gleich ansah, grinste er wieder. "Ich sagte doch, dass ich viel weiß. Und mein Amt erlaubt mir, noch mehr Recherchen anzustellen als früher. Naja. `Anstellen zu lassen´ trifft es wohl eher. Daher weiß ich, dass du mit ihr Stress hast, und daher habe ich auch andere Informationen. Zum Beispiel wohin sie nach Haiti will und was sie plant."

"Wenn das ein Trick ist..." Sie drohte ihm abermals mit dem Finger.

"Kein Trick, Lara. Ich meine es ernst." Er sprach mittlerweile wieder direkt zu ihren Brüsten.

"Na gut, dann lass mal hören", verlangte sie.

"Habe ich mir nicht eine etwas bequemere Position verdient?" forschte er nach und zog sie mit einem Ruck heran, so dass sich ihre gespreizten Beine nun näher an seiner Beule befanden und ihr Körper gegen seinen gedrückt wurde - ihr flacher Bauch an seine Wampe und ihre enormen Globen an seinen schwabbligen Brustkorb.

"Erwarte bloß nicht mehr", zischte sie, entzog sich ihm aber auch nicht. Wenn er ein wenig auf Tuchfühlung gehen wollte, sollte er seinen Willen haben.

"Also es geht um folgendes: In der Grenzregion von Bolivien, Peru und Chile gibt es einige Probleme. Das ist heikles Gebiet, in das keiner unserer drei Staaten Truppen senden darf - gemäß einer Passage aus einem Bündnisvertrag aus den 90igern. Aber leider gibt es in dieser Region üble Neuigkeiten", erklärte er und begann dabei vorsichtig seine Beule gegen Lara zu reiben und mit seinen Händen ihren Po etwas mehr zu befühlen. Als sie keinen Einspruch erhob, fuhr er ermutigt mit Tat und Wort fort: "Es geht um Gerüchte über Rituale und seltsame Monster. Das ist aber überwiegend Bergland und Dschungel und die Leutchen dort sind sehr abergläubisch, deswegen schenken ihnen die Leute aus meiner Regierung keinen Glauben, aber du und ich wissen es besser. Und da ich noch einigen Leuten aus dieser Region etwas schulde..." Er stockte als Lara die Augenbrauen hob, da sie ihm nicht glaubte. "Also gut. Also gut", korrigierte er. "Da gibt es einen Kerl, der lokal viel Einfluss hat und vielleicht Dinge über mich weiß, die meine Karriere gefährden könnten." Lara nickte zufrieden und beide mussten grinsen. "Jedenfalls", schloss Sanches die Erklärung ab, "habe ich ihm gesagt, dass ich jemanden kenne, der sich mit solchen Angelegenheiten auskennt. Dich. Und daher sollst du dich dort umschauen und die Sache eventuell bereinigen. Ein Klacks."

"Du hast ihm gesagt, dass ich mich mit bolivianischen Monster auskenne?"

"Na klar, du erinnerst dich doch noch an..." Er verstummte, als ihn ein scharfer Blick traf. "Richtig, darüber reden wir lieber auch nicht mehr... Aber dennoch bist du besser geeignet als jede andere. Du weißt was Acalica sind..."

Sie nickte. "Kleine verschrumpelte Kreaturen, die in Höhlen leben und angeblich das Wetter kontrollieren können."

"...El Culebron...", fuhr er fort.

"Eine übergroße Anakonda mit Ziegenkopf, Händen und teilweise Fell bedeckt. Manche Legenden sprechen auch von Flügeln und Beinen."

"...El Pishtaco…"

"Der typische Aberglaube von einem riesigen Waldmann auf Steroiden. Manchmal unbehaart und dick wie bei einem Oger. Manchmal fellig wie der Yeti. Die Legende gibt es in echt allen Kulturen der Welt, zumeist gleich in mehreren Varianten."

"Siehst du." Sanches nickte zufrieden. "Du bist wie gemacht für den Job. Und wir beide wissen, dass du noch Zeit hast, bis du in Haiti sein musst. Du schaust gerade mal ein paar Tage bei uns in Südamerika vorbei, klärst die Sache und ich sorge dafür, dass du mit allen Informationen über die ägyptische Lady und ihr Vorhaben rechtzeitig wieder nach Haiti geflogen wirst - oder wo immer du sonst hin willst. Was sagst du dazu?"

Lara überlegte kurz. Es war ein interessanter Vorschlag. Sie wusste in der Tat viel zu wenig und wenn ein kleines Nebenabenteuer ihr die nötigen Informationen verschaffen konnte... "Okay", willigte sie ein, "wir haben einen Deal. Aber wenn du mich bei dieser Sache linkst..."

"Schon klar, Lara. Es wird ein sauberes Geschäft. Jeder erfüllt seinen Teil der Vereinbarung", erklärte er ernsthaft, beinahe schon mit feierlichem Tonfall. Lara misstraute ihm weiterhin, aber das Angebot war zu verlockend. Sanches lächelte zufrieden und knetete ihren geilen Po gierig. "Und da wir dies nun geklärt hätten: Wie wollen wir uns denn die Zeit des Fluges vertreiben?"

Passiert etwas erwähnenswertes auf dem Flug?

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