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Chapter 68 by ThormGravis
Wie geht es weiter?
Lara duscht
Lara genoss das angenehm kühle Wasser, das ihren Körper von Schweiß und Sperma reinigte und ihr ein wunderbares Gefühl der Erfrischung schenkte. Die vergangenen Tage, seit sie Croft Mansion verlassen hatte, waren hart und ereignisreich gewesen und so war es eine echte Wohltat, sich wenigstens für einige Augenblicke der Illusion hinzugeben, sie könne sich nun entspannen. Natürlich war dem nicht so. Sie hatte außer einigen Hinweisen noch keine wirkliche Vorstellung davon, was Lady Amuharesh im Schilde führte und wie Lara sie daran hindern konnte. Außerdem befand sie sich im Flugzeug eines Unbekannten, der sich offensichtlich "der Generealkonsul" nannte, wobei Lara nicht wusste, ob dies einen albernen Decknamen oder einen tatsächlichen Titel darstellte. Sicher war hingegen, dass er sie hatte von Männern entführen lassen, die sie mit Hartgummigeschossen niedergestreckt und anschließend vergewaltigt hatten (nun ja, zumindest einer von den beiden hatte sie tatsächlich gefickt). Unter dem Strich sah es jedenfalls nicht so aus, als ob ihr Gastgeber allzu freundlich war.
Bei dieser Erkenntnis kam Lara der Gedanke, dass sie vielleicht nicht so unbeobachtet war wie sie es zunächst vermutet hatte. Wurde sie vielleicht beobachtet? Waren unter Umständen Mikrokameras im Bad und der Dusche versteckt? Bei dieser Überlegung wurde Lara erst bewusst, dass sie sich mit dem Rücken an die Wand gelehnt hatte und sich unter dem angenehm kühlen Wasserstrahl die eigenen Brüste massierte. Ihr war nicht klar, warum sie dies tat - abgesehen natürlich davon, dass es sie erregte. War dies noch ein Nebeneffekt des Mittels, dass ihr von Waldheim verabreicht hatte? Obwohl ihr ihr Verhalten nun bewusst geworden war und sie über einen heimlichen Beobachter spekulierte, hörte sie dennoch nicht auf. Im Gegenteil: Der Gedanke erregte sie. Sie presste ihre Hände fester auf ihre Brüste und keuchte lustvoll. Ihr Gehirn befahl ihrem Körper aufzuhören. Sie war nicht gewillt, einem Spanner eine geile Show zu bieten. Und dies war auch nicht der richtige Ort, um sich sexuell zu betätigten. Ganz zu schweigen davon, dass sie wirklich genug Sex in den letzten Tagen gehabt hatte. Gewöhnlich war Sex ein Instrument, das Lara gezielt einsetzte, um ihren Willen zu bekommen, doch nun...
Zwischen ihren Beinen hatte sich eine Feuchtigkeit gebildet, die nicht allein vom Wasser der Dusche stammte. Bei dieser Erkenntnis fasste sie sich an ihre vor Erregung harten Nippel und verdrehte sie leicht. Lara stöhnte unter der Dusche auf und konnte nicht sagen, wie laut sie gerade gewesen war. Sie krümmte sich vor Erregung. Ihr ganzer Körper schrie nach Sex. Nach Befriedigung. Ihre rechte Hand wanderte über ihren flachen Bauch zwischen ihre Beine und spürte die enorme Feuchtigkeit. Lara keuchte. Das Wasser der Dusche umströmte sie wie wohliger Vorhang, während sie mit eine Hand ihre Brust, mit einer anderen ihren privatesten Bereiche stimulierte. Sie schloss die Augen, stöhnte, keuchte. Die heiße Archäologin vergaß, wo sie war. Hier gab es nur sie und das Wasser, ihre Brüste und ihre innerste Lust. Während sie sich schneller rieb und lauter keuchte, kamen ihr Bilder in den Kopf. Erinnerungen an verdorbene Erlebnisse und harten Sex, Phantasien von perversen Gelüsten. Wilde Fetzen von Bildern und Eindrücken wirbelten durch ihren umnebelten Verstand. Männer, Kreaturen, unheimliche Schatten, bizarre Halbwesen. Manchen war Lara auf ihren Reisen begegnet - und war von ihnen gefickt worden. Andere entsprangen ihrer dunkelsten Phantasie oder stammten aus Büchern über Sagen und Mythen. Sie konnte die beiden Ursprünge nicht mehr auseinander halten. Alle Erinnerungen verschmolzen zu einem wahren Rausch, in dem Feinde und Monster sie erbarmungslos fickten... fickten... fickten...
Lara schrie laut auf und kam wieder zu sich. Sie saß am Boden der Dusche und war erschöpft. Erschöpft und befriedigt. Noch immer umspielte sie das angenehme Wasser. Das Nachbeben eines unvergleichlichen Orgasmus, wie sie ihn zuvor noch niemals (oder zumindest noch nicht sonderlich häufig) erlebt hatte, lief durch ihren Körper. Sie leckte sich die Lippen und stöhnte. Sie genoss das Gefühl noch für einige Augenblicke, dann stand sie wieder auf. Sie fühlte sich besser. Der Orgasmus hatte ihr nach dem vielen, zumeist nicht gerade willentlichem Sex der letzten Tage sehr gut getan. Doch neben der Befriedigung spürte sie noch etwas anderes. Etwas dunkles, das irgendwo am Rande ihrer Wahrnehmung in ihrem eigenen Bewusstsein lauerte und das sie nur flüchtig verspürte, bevor es wieder verschwand. Oder hatte es sich nur verborgen und war immer noch da? Oder war es schon immer da gewesen, ein dunkler Teil ihrer selbst, eine Manifestation ihrer eigenen dunklen Lüste, die durch die vergangenen Erlebnisse geweckt worden war?
Lara schüttelte sich und hielt ihr Gesicht in den Wasserstrahl, den sie nun deutlich kälter einstellte. Sie brauchte wieder einen klaren Kopf. Was immer sie gerade übermannt hatte, durfte sie nicht weiter ablenken. Sie hatte viel Arbeit vor sich und um die dunklen Aspekte ihrer Psyche konnte sie noch nach ihrer Rückkehr nach England nachdenken. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, als ihr der Gedanke kam, einen psychologischen Beistand aufzusuchen. Was dieser wohl sagen würde, wenn sie ihm (oder ihr) von ihren sexuellen Erlebnissen berichtete und dann gestand, dass es hinter diesen teils übernatürlichen Eskapaden noch dunklere Phantasien geben könne...
Sie drehte das Wasser ab, stieg aus der Dusche und trocknete sie sich in dem kleinen, luxuriösen Bad ab. Dann fiel ihr Blick auf einen Stapel mit Kleidung, der für sie bereit lag. Es waren ihre eignen Sachen, ganz ohne Zweifel. Maßangefertigt nach ihren alles andere gewöhnlichen Körpermaßen und ausgelegt auf die Bedürfnisse ihrer Abenteuer. Und um genauer zu sein: Es waren die Sachen, die sie mit nach Berlin gebracht und bei Joey zurückgelassen hatte, als sie zu von Waldheims Anwesen geschwommen war. Sie fragte sich, wie die Klamotten hier her kamen und was mit Joey passiert sein mochte, aber machte sich nicht allzu viel Sorgen, während sie sich bauchfreies Tanktop, String, Hotpants und Stiefelletten anzog.
Unabhängig davon, welche Gefahren und Überraschungen noch auf sie warteten und ob es diese dunkle Manifestation ihrer Lüste gab und ob es am Rande ihres Bewusstseins lauerte, fühlte sich Lara gut und stark, erfrischt an Körper und Geist und voller Selbstbewusstsein. Sie lächelte und verließ das Bad.
Was/Wer erwartet Lara?
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Lara Croft
Die nicht jugendfreien Abenteuer einer Grabräuberin
Wer hat nicht von ihr gehört? Lara Croft, die Actionlegende, die Grabräuberin. Doch aus Gründen der Altersfreigabe und somit der Umsätze verschweigen uns die Computer-Spiele, Comics und Filme uns seit jeher jene Abenteuer der Actionheldin, die keine Jugendfreigabe erhalten würden. Hier können wir hingegen Zeugen ihrer mehr oder weniger freiwilligen und heldenhaften Abenteuer für die erwachsene Leserschaft werden.
Updated on Apr 4, 2024
by ThormGravis
Created on Apr 9, 2016
by ThormGravis
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