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Chapter 15 by leatherslave leatherslave

Wo führt sie der geheimnisvolle Zettel hin?

In einen Kosmetiksalon

Gretchen war zunächst verwirrt gewesen als sie schon einmal an der Anschrift auf dem Zettel vorbeigefahren war. Es hatte sich bei der Adresse um einen Schönheitssalon gehandelt, dann hatte der logische Teil ihrer Selbst sie dumm gescholten, natürlich würde Dragan sie zunächst nach den Vorstellungen des Kunden aufstylen lassen, klar wer bereit war soviel Geld springen zu lassen dem war es wichtig das seine .... mmmmh "Gespielin"? So aussah wie er es sich vorstellte.... und Gretchen Fischer hatte sich ohnehin nie für eine besondere Naturschönheit gehalten, wobei ihr die meisten Menschen da wiedersprochen hätten.

Nach diesen Überlegungen wunderte Frau Fischer auch nicht mehr das die Uhrzeit die Dragan ihr aufgeschrieben hatte bereits kurz nach dem Mittag war.

Ordentlich und korrekt wie Frau Fischer war stand sie pünktlich vor dem Kosmetikstudio und wunderte sich über das "Geschlossen" Schild im Fenster. Doch eh sie Dragan anrufen bzw. klopfen oder schellen konnte öffnete ihr eine junge Frau:

"Frau Fischer?"

"Ja" erwiderte diese.

"Ich habe auf sie gewartet kommen sie rein, Herr Boromowitsch hat sie angekündigt."

Gretchen ging zwar regelmäßig zur Nagelpflege und zum Friseur aber in einem Kosmetiksalon war sie noch nie gewesen. Neugierig sah sie sich um. Eigentlich ganz hübsch hier, die junge Frau schaltete soeben ein wenig Entspannungsmusik ein und fragte:

"Ist das ihnen so genehm oder möchten sie etwas anderes hören wenn ich sie vorbereite...."

Vorbereite.... echote das Wort durch Gretchens Verstand und wilde Bilder geisterten durch den Kopf der zwar unerfahrenen aber sehr phantasiebegaben jungen Lehrerin.

Ihr Gegenüber, sie war so Mitte Zwanzig, grinste wissend. Wahrscheinlich war Frau Fischer nicht die erste von Dragans "Mitarbeiterinnen" die sie für einen Termin "vorbereitete"....

"Also, ähm Dragan hat mir nicht erklärt was jetzt kommt... " erwiderte Frau Fischer und versuchte dabei trotz aller Unsicherheit das genau Gegenteil auszustrahlen.

Die junge Frau ihr gegenüber verdrehte in gespielter Verzweifelung die freundliche wirkenden blauen Augen:

"Dieser Mistkerl, das macht er jedes zweite Mal mit mir! Also gut dann hole ich nach was er vergessen hat.... ich werde erstmal ihre Nägel und Haare checken und im Bedarfsfall in Schuss bringen, dann schaue ich mir ihr Haut an....."

Unruhig unterbracht Gretchen sie:
"Die ganze Haut?" ihr fröstelte das diese Fremde sie komplett nackt sehen würde. Sie ging zwar von Zeit zur Zeit in die Damensauna, doch das hier war irgendwie anderes.

Ihr Gegenüber grinste:
"In diesem Fall ist das nach Dragans Vorgaben nicht erforderlich, doch wenn sie es wünschen kann ich das natürlich gerne tun...."

"Nein, nein...." beeilte sich Gretchen zu erwidern "das wäre übertrieben und ich will auch nicht mehr von ihrer Zeit in Anspruch nehmen als...."

"Aber, aber.... kein Grund ausfallend zu werden..." sagte die Kosmetikerin beschwichtigend und Frau Fischer merkte das sie Recht hatte, wieso war sie wegen sowas albernem so zickig geworden?

"Also gut, entschuldigen das ist.... alles irgendwie..."

"Ah das ist ihr erstes Mal.... " lachte die Andere und Gretchen lief rot an

Bevor Frau Fischer so etwas wie "Was erlauben sie sich?" zischen konnte hob ihr Gegenüber bereits die Hände in einer abwehrenden Geste und lächelte entwaffnend.

"Geht mich ja auch gar nichts an. Lassen sie mich erklären wie es weiter geht: Dragan hat mich gebeten einige passende Sachen für ihren mmmh _Auftritt _rauszulegen, ihre Maße hat er mir durchgegeben so das alles passen dürfte. Wenn sie dann gestylt und angezogen sind wird ein Fahrer kommen und sie abholen. Keine Angst Dragan und der Fahrer wissen wo sie sind und werden aufpassen das ihnen bei dem Klienten nichts passiert...."

Das genau war es ja das Gretchen Sorgen machte, das nur Dragan und sein "Mitarbeiter" bescheid wußten wo sie hin ging. Nur zu gut das die junge Informatiklehrerin sich mit Programmen und dergleichen gut auskannte, eine spezielle App auf dem Smartphone würde ebenfalls ihren Standort nachhalten und mit ihr konnte sie im Notfall die Polizei rufen.... so hoffte sie zumindest. Jemanden aus ihrem persönlichen Umfeld einzuweihen hatte sie sich aufgrund der delikaten Aspekte der Geschichte nicht getraut....

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