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Chapter 26
by
MACC
Wie geht es weiter ?
Ein Gespräch mit Antje
„Lea sieht richtig glücklich aus“, bemerkte Antje, als sie neben mir auf der leeren Couch Platz nahm. „Sie passt sehr gut zu dir. Und die Schwangerschaft steht ihr auch wirklich gut. Damals in der Schule, als wir beide noch zusammen waren, hätte ich mir niemals vorstellen können, dass jemand anderes, und noch dazu ausgerechnet die kleine Lea, dich einmal so glücklich machen könnte. Aber aus dem kleinen Entlein von damals ist mittlerweile ein schöner Schwan geworden, und ich habe hingegen alles komplett versaut, und das nicht nur einmal, sondern gleich zweimal“, lachte Antje bitter und schüttelte ihren Kopf. „Heute siehst du Lea genauso an, wie du mich damals immer angesehen hast.“ Ich ergriff Antjes schmale Hand und drückte sie schweigend.
„Die Baufirma steckt in finanziellen Schwierigkeiten“, fuhr Antje schließlich leise fort. „Hajo hat Lea heute zum Mittagessen eingeladen, weil er wollte, dass Lea auf alle Ansprüche auf das Vermögen einschließlich ihres Pflichtteils im Falle einer Erbschaft verzichtet. Und bei der Gelegenheit wollte er seine verheiratete Schwester gleich auch noch an den Sohn eines anderen reichen Bauunternehmers verkuppeln. Mit der Schwangerschaft habt ihr ihm aber einen ganz schönen Strich durch die Rechnung gemacht. Außerdem vermute ich, dass du ein kurzes, aber eindrückliches Gespräch mit dem jungen Mann geführt und ihm dabei klar gemacht hast, dass Lea bereits vergeben ist“, kicherte Antje vergnügt. Ich nickte zustimmend und lächelte dabei grimmig.
„Erzähl mir, wie es euch beiden geht“, wechselte Antje erneut das Thema. „Ihr lebt jetzt in Texas, nicht wahr?“ Ich nickte erneut und begann Antje von unserem Leben in Austin zu erzählen. „Ich stelle mir gerade vor, dass ich an Leas Stelle wäre“, sinnierte Antje schließlich. „Aber ich habe mich mittlerweile damit abgefunden, dass das nie mehr der Fall sein wird. Dennoch würde ich mich freuen, wenn wir beide trotz der Differenzen, die Hajo und du miteinander haben, wenigstens für immer gute Freunde sein könnten und ihr uns immer besucht, wenn ihr hier in Deutschland seid. Ich würde auch sehr gerne auf euer Kind aufpassen, wenn ihr einmal etwas allein unternehmen wolltet“, bot Antje bereitwillig ihre Dienste an. „Du weißt ja, wie sehr ich **** liebe …“
Wie geht es weiter ?
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Nach sieben Jahren
Nach sieben Jahren
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