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Chapter 21 by Myopia01

Sage ich die Wahrheit oder liebe nicht?

Ich flüstere lieber die Wahrheit.

Als sie meinen Mund frei gibt, atme ich etwas erleichtert aus, flüstere aber schnell, als ich ihren mordgierigen Blick sehe: „Aus einem Buch…“, sage ich ehrlich. Eigentlich will ich noch mehr sagen, aber nach solch einem Tritt und die darauf folgende Androhung sehr extremer körperlicher ****, ist die eigene Atmung zu stoßhaft, um längere Sätze bilden zu können. Kurz! Ich habe eine Scheißangst!

„Welches Buch gen-AAAHHHHHH!!!“

Plötzlich lässt sie mich ruckartig los und geht schmerzerfüllt zu Boden. Und bleibt dort, sich **** wehrend.

Vollkommen verdattert sehe ich nun zu einer Kalifa, die die von dutzenden Händen gefangen gehalten wird. Ihre Arme, Beine und sogar ihr Kopf sind dabei in einer Position gebracht worden, die mehr als ungesund und unnatürlich aussieht.

John, ist alles in Ordnung bei dir?“, höre ich die Stimme, meiner Retterin.

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Es war Nico Robin, welche in voller Kleidung und Kampfbereit keine vier Schritte von uns entfernt da steht. All ihre Sinne sind auf Kalifa gerichtet. Sie und auch mein Magen, wissen genau, wie gefährlich sie sein kann.

„Ja, mir fehlt nichts!“, keuche ich immer noch leicht, aber heilfroh, wieder sicher zu sein, „Danke, Robin!“

„Schon gut! Aber hol lieber ein starkes Seil, viel Klebeband und eine große Schüssel mit Meersalz. Ich passe so lange auf.“

„Alles klar!“, sage ich und sprinte in Richtung Keller.

„Verfluchtes Biest! Dir reiße ich noch deine Haare raus!“, höre ich eine sehr wütende Kalifa noch unter schmerverzerrten Keuchern fluchen.

Im Keller angekommen hole ich sofort das stärkste Seil, was ich finden kann und zwei Rollen Packklebeband. Dies liefere ich einfach bei Robin im Vorbeigehen ab, da ich noch in die Küche eile und die große Schüssel mit Meersalz und Wasser fülle. Schließlich habe ich so eine Idee, wie sie Kalifa im Zaun halten möchte, ohne ständig ihre Kräfte zu gebrauchen.

Als alles bereit ist, zerren wir die Blonde, die sich trotz ihrer Lage immer noch heftig wehrt in die Stube. Dort angekommen setzen wir sie in den Sessel, ziehen ihre schwarzen langen Stiefel aus, so dass ihre nackten Füße nun ein Meersalzwasserbad nehmen. Das alles war leicht zu beschreiben, aber sie hat sich verdammt heftig gewehrt und beinahe währe sie sogar aus Robins Griff entkommen, doch als die Blonde mit ihren Füßen im Salzwasser eingetaucht ist, verlassen sie ihre Kräfte vollständig und sackt zusammen. Robin lockert den Griff etwas, so dass ich sie Sessel mit dem Seil fesseln kann. Anschließend klebe ich noch auf Robins Anweisung sehr viel Klebeband an ihre Arme und Beine, so dass sie nicht nur am Sessel gefesselt, sondern auch wortwörtlich geklebt ist.

„Ich glaube, dass müsste reichen…“, sage ich erleichtert.

Aber Nico Robin ist noch nicht zufrieden. „Geh’ bitte und hole ein scharfes Messer aus der Küche. Dann können wir ihre Kleidung abschneiden, ohne sie selbst von den Fesseln zu lösen.“

Ich halte kurz inne. Meint die das ernst??

Robin spürt meinen fragenden Blick und erklärt deshalb weiter, ohne ihre Augen von der leicht benommenen Kalifa zu nehmen. „Sie ist eine Spezialagentin der Weltregierung. Sie ist hart für solche Situationen trainiert und auch ausgerüstet worden. Es kann daher sein, dass sie irgendwo kleine Klingen in ihrer Kleidung versteckt hat, um sich selbst befreien zu können.“

Verdammt ist die Gute schlau! Darauf wäre ich nie im Leben gekommen! „Habe verstanden!“, kommt es kurz von mir und eile erneut in die Küche, wo ich mir das schärfste Messer schnappe und wieder zu Robin gelange. Dort gibt sie mir zu verstehen, dass ich nun höchst selbst die blonde Gefangene bis auf die Unterwäsche entkleiden darf, da Robin selber aufpassen muss, dass Kalifa nicht irgendwelche Tricks versucht.

Die gefesselte Blonde kann sich zwar kaum rühren und aufgrund ihres zugeklebten Mundes, auch nichts sprechen, aber sie ist durchaus in der Lage mich mit Todesblicken zu durchbohren. Nach dem Motto: Berühre mich und du wirst einen so grausamen **** erleiden, dass selbst deine Ahnen den **** erneut durchleiden müssen!

Ziehe ich sie einfach nur schnell aus und berühre sie kaum weiter oder habe ich etwas Spaß mit unserer neuen Gefangenen?

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