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Chapter 7 by Keroth

Befindet Scully sich in Gefahr ? Und welcher ?

Gefahr ist gar kein Ausdruck.Viel los im Nirgendwo

„Hören sie, wenn sie derjenige sind der mir geholfen hat, dann...“ versuchte Dana einen Anfang zu machen. „SCHWEIG!!! SAG ES NICHT!“ brüllte der alte Mann aus voller Kehle. Dana war erstaunt wie viel Kraft sie noch her gab, obwohl man merkte, dass die Stimmbänder zu reißen drohten und sich das letzte Wort in ein Keuchen und gnattern verlor.
„Verflixt, ich habe dem Schicksal nur die Prophezeiung Naheführen wollen! Und die Prophezeiung muss erfüllt werden. Doch du störst sie... DU zerstörst das Schicksal. Es dürfte KEINE junge Frau hier mehr geben. Das Sandkorn im Getriebe der Zeit.“
„Da! Die Hülle beginnt sich um den Kern zu schließen!“ Der alte Mann zeigte zittern in den Himmel. Tatsächlich, der Himmel schien trüber geworden zu sein, aber irgendwie unnatürlich trübe und nur ganz leicht. Als wäre er meilenweit ganz klar und würde irgendwann auf eine trübe Schicht oder Wand stoßen. „Das erste Zeichen, er wird schon da sein!“ keuchte der alte Mann und umklammerte das Buch ganz stark in seinem Arm. „Wenn...!“ „SCHWEIG!!! JEDES deiner Worte ist fehl am Platz. Du musst sterben! Bitte stirb. Dann wäre die Hoffnung noch nicht ganz verloren.“
Scully bekam nun richtig Angst. Verwunderlich Weise, hätte sie wohl sehr viel weniger Angst gehabt, wenn seine Worte eine Drohung gewesen wären. Es war aber keine Drohung. Es war mehr ein Flehen, eine eindringliche Bitte. Ein tiefer Wunsch, den sie ihm nicht erfüllen könnte.
‚Bloß weg hier’ dachte sich Dana. Mit dem Menschen war ja eh kein Wort zu wechseln. Im Wald war es zu gefährlich, sie brauchte Unterstützung, es war nicht abzusehen was für und wie viel abartige Kreaturen im Wald herrschten. Also ab in Richtung Ebene. Noch immer roch sie den verbrannten Geruch, er kam scheinbar von der Ebene.
Plötzlich hörte sie ein lautes Schreien aus dem Wald mit dämonischem Klang. Dann hörte sie ein verdammt lautes Summen. Sie drehte sich um. Aus dem Wald ragte ein roter Lichtstrahl weit in den Himmel. Das war zu viel für sie hier im Nirgendwo. Die Ebene war ihr nun wirklich sympathischer geworden.
Erstmal einen vernünftigen Menschen treffen. Um den anstehenden Weltuntergang wird sich später gekümmert.

Kommts noch schlimmer?

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