Chapter 8 by Keroth
Kommts noch schlimmer?
Hätte Alfred Hitchcock das gewusst?
Wie von der Tarantel gestochen rannte Scully über den hügeligen und steinigen Boden. Die Tatsache, das es heller wurde beruhigte sie keineswegs. Schließlich wurde es nicht Tag, sondern der Lichtstrahl der aus dem Wald in den Himmel schoss, wurde größer und heller. Das Summen wurde immer lauter. Ihre Beine wurden immer schneller. Jetzt sah sie das ein wenig abwärts hinter einer kleinen Baumgruppe schon bald eine kleine Siedlung stand. Ein Dorf, dessen Häuser man mit der Hand abzählen konnte. Als das Summen bei der Lautstärke eines Presslufthammers angelangt war, brach es plötzlich vollständig ab und es war still. Für ein paar Sekunden gönnte sich Dana ein Pause. Sie atmete tief ein, beugte sich über ihre Knie und schaute auf ihre nassen Schuhe auf grünem Moos.
Auch der Lichtstrahl verschwand und es war wieder vollkommen dunkel. Nur schwaches Licht drang aus ein zwei der Häuser. Immerhin. Hoffentlich waren die Menschen hier nicht genauso verrückt wie der alte Mann und freundlich genug um sie telefonieren zu lassen.
Urplötzlich war es mit der Ruhe wieder vorbei. Laute tierische Schreie schnitten die Nachtluft. Dana drehte sich um, angestrengt konnte sie beobachten, wie sich viele – aus ihrer Sicht schwarze – Vögel aus dem Wald erhoben. Wenn es denn Vögel waren.
Sofort rannte sie weiter zu den Häusern rüber. Die Vögel krächzten aufgeregt und laut. Ihre Schreie klangen nach Schmerzen.
Hätte sie doch wenigstens ein wenig Zeit um nachzudenken. Irgendetwas hielt sie die ganze Zeit auf Trapp. Versuchte etwas sie gezielt zu überfordern? Das war weit hergeholt und ziemlich anmaßend, aber so fühlte sie sich. Die Vögel breiteten sich Schwarm weise in einige Richtungen aus. Sie flogen ziemlich schnell. Ein Schwarm flog auch in ihre Richtung. Was könnte die armen Tiere nur so verschreckt haben? Noch während sei das dachte, stürzten sich die vordersten Vögel auf sie.
„Aaaaah!“ rief sie mehr aus Überraschung als aus **** als ein Vogel mit dem Schnabel gegen sie geflogen war, nun wild flapperte und sich scheinbar an ihrer Schulter festkrallen wollte. Der nächste und er nächste flog im Sturzflug gegen sie. Dana schlug und schüttelte die Vögel von sich, aber es kamen immer mehr, die sich versuchten an ihr fest zu zwacken und mit sie ihren Krallen und Schnäbel malträtierten. Von wegen arme Viecher, grauenhafte Biester waren das.
Sie konnte zwar immer ein paar loswerden, doch hingen immer mehr an ihr fest und fügten ihr Schrammen und Kratzer zu. Nur nicht zu Boden gehen, dass war wichtig. Gleich war sie bei der Siedlung. Nur noch ein paar Schritte. Allerdings war keine Zeit mehr für höfliches Klopfen, wenn sie nicht als Vogelfutter Enden wollte. Sie lief auf ein Haus zu.
Das war es!
Wie befreit sich Scully von den Vögeln?
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Universum 37 - Akte X - Scullys Alptraum
Dana Scully findet sich plötzlich in einer völlig fremden Welt wieder.
Updated on Jan 9, 2006
Created on Jan 9, 2006
by The Pervert
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