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Chapter 37
by
MACC
Wie geht es weiter ?
Martina führt mich zu ihrer Mutter
„Da oben ist Mama“, sagte Martina und deutete aufgeregt auf ein hell beleuchtetes Fenster im zweiten Stock. Hinter den geschlossenen Gardinen konnte man die Umrisse einer Frau erkennen, die sich auszog. „Wenigstens ist sie zu Hause“, sagte Cassie. „Und ihr Ex-Ehemann ist bei ihr“, fügte ich verärgert hinzu und deutete auf den nagelneuen Porsche, der unübersehbar direkt vor dem Hauseingang parkte. „Du musst auf jeden Fall mit ihr reden“, drängte mich Cassie weiter. In diesem Moment kam eine ältere Frau aus der Haustüre. Sie erblickte Martina, und ein verzücktes Lächeln glitt über ihr Gesicht. Offensichtlich kannte sie Martina, denn sie hielt uns die Türe auf, so dass wir in den Hausflur eintreten konnten. Schweigend stiegen wir die Treppen bis in den zweiten Stock hinauf. Dort zeigte Martina uns die Wohnungstüre.
Ich klingelte, doch nichts passierte. Obwohl ich noch mehrmals klingelte, reagierte niemand darauf. „Mama“ rief Martina schließlich ****. Wenige Augenblicke später wurde die Tür plötzlich aufgerissen. „Martina“ rief Antje und starrte ungläubig auf das Kind an meiner Hand. Ich war erleichtert zu sehen, dass Antje angezogen war, doch meine Stimmung bekam sogleich einen Dämpfer, als Hajo mit hochrotem Kopf hinter ihr erschien und mich hasserfüllt anstarrte. Auch Antje warf mir einen bösen Blick zu. „Bist du etwa gekommen, um mir deine neue **** vorzuführen?“ fuhr sie mich kalt an. Ich war drauf und dran ihr eine entsprechende Entgegnung ihren Ex-Ehemann Hajo betreffend an den Kopf zu werfen, aber Cassie drückte meine Hand, um mich daran zu erinnern, weshalb wir eigentlich hierher nach Deutschland gekommen waren.
Aber das Erstaunlichste war Martinas Verhalten. Anstatt sich in die Arme ihrer Mutter zu flüchten, hielt sie meine Hand fest und zog mich mit zu Antje hin. „Mama, komm zu uns zurück“, sagte sie und ergriff nun auch Antjes Hand. „Papa braucht dich, er ist so unglücklich ohne dich.“ Antjes Züge wurden weich. Sie kniete sich vor Martina hin. „Ich kann nicht, mein Liebling“, sagte sie und streichelte ihre kleine Tochter zärtlich. „Papa hat jetzt eine andere Frau, da ist leider kein Platz mehr für mich in seinem Leben“, fügte sie hinzu. Hajo legte seinen Arm besitzergreifend auf Antjes Schulter und versuchte sie in die Wohnung zu ziehen. Doch Martina hielt sowohl meine als auch Antjes Hand weiter ganz fest. „Nein, Mama, das stimmt nicht“, beharrte sie. „Papa hat doch überhaupt keine andere Frau. Papa hat doch nur mich und Tante Cassie.“
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Nach sieben Jahren
Nach sieben Jahren
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